Ich möchte noch eine kleine Anmerkung ergänzen:
Nicht zu unterschätzen ist auch die Reihenfolge der Montage. Wenn du zu früh zu viele Schrauben setzt, kann das Brett ohnehin anfangen, sich in der falschen Richtung zu winden. Geduld ist hier eine Tugend.
Auch thermische Bedingungen spielen eine Rolle – Feuchtigkeit im Raum wirkt sich auf Spanplatten aus, besonders bei Umbauten, da ja die Schutzschichten unterbrochen sind.
Man könnte fast sagen, Kallax ist nur in Originalzustand wirklich quadratisch und stabil, denn Ikea fertigt eben für Serie und nicht fürs individuelle Bauen. Aber klar, selbstgebaut ist das Ziel 🙂
Wie ist der aktuelle Zustand bei dir?
RENMA schrieb:
Zusätzliche Verstärkung [...] durch stabile Metallwinkel, verzinkte Schrauben und Rückwände[...] ist zu empfehlen.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Reihenfolge der Montage. Wenn du zu früh zu viele Schrauben setzt, kann das Brett ohnehin anfangen, sich in der falschen Richtung zu winden. Geduld ist hier eine Tugend.
Auch thermische Bedingungen spielen eine Rolle – Feuchtigkeit im Raum wirkt sich auf Spanplatten aus, besonders bei Umbauten, da ja die Schutzschichten unterbrochen sind.
Man könnte fast sagen, Kallax ist nur in Originalzustand wirklich quadratisch und stabil, denn Ikea fertigt eben für Serie und nicht fürs individuelle Bauen. Aber klar, selbstgebaut ist das Ziel 🙂
Wie ist der aktuelle Zustand bei dir?
Danke für die bisher tollen Tipps und Anregungen, die meisten Dinge habe ich bislang zumindest berücksichtigt:
- Fest verschraubt habe ich eigentlich alles, Dübel sind korrekt eingesetzt.
- Rückwand habe ich gegen eine stabilere MDF-Platte getauscht.
- Holzleim kam beim Zusammenbau auch zum Einsatz.
Ich glaube, meine größte Schwäche ist, dass ich anfangs die Außenmaße verändert habe ohne ausreichend Verstrebungen einzubauen. Feinjustierungen fehlen bei mir noch komplett.
Das werde ich definitiv ausprobieren, vielleicht hilft das ja, die Form zu stabilisieren.
Sonst noch Vorschläge, wie man jeweils richtig messen kann, um sicherzugehen, dass das Regal exakt 90 Grad Winkel hat? Das ist bei mir manchmal schwierig einzuschätzen.
Vielen Dank nochmals an alle!
- Fest verschraubt habe ich eigentlich alles, Dübel sind korrekt eingesetzt.
- Rückwand habe ich gegen eine stabilere MDF-Platte getauscht.
- Holzleim kam beim Zusammenbau auch zum Einsatz.
Ich glaube, meine größte Schwäche ist, dass ich anfangs die Außenmaße verändert habe ohne ausreichend Verstrebungen einzubauen. Feinjustierungen fehlen bei mir noch komplett.
RON57 schrieb:
Zuletzt ein paar handwerkliche Tipps: Man kann das Regal auch über Nacht mit Schraubzwingen fixieren, während der Holzleim aushärtet
Das werde ich definitiv ausprobieren, vielleicht hilft das ja, die Form zu stabilisieren.
Sonst noch Vorschläge, wie man jeweils richtig messen kann, um sicherzugehen, dass das Regal exakt 90 Grad Winkel hat? Das ist bei mir manchmal schwierig einzuschätzen.
Vielen Dank nochmals an alle!
Hi Eric,
ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es ist immer eine Herausforderung, präzise 90°-Winkel bei so großen Regalen einzuhalten, vor allem nach Umbauten. Was mir geholfen hat, war die Nutzung eines Schlosserwinkels, der sehr genau ist, oder einer digitalen Wasserwaage mit Laser.
Auch die Methode der Diagonal-Messung (die Diagonalen eines Vierecks messen, um zu prüfen, ob sie gleich lang sind) ist sehr effektiv. Sind die Diagonalen gleich, hast du einen rechtwinkligen Grundriss.
Manchmal sind kleine Abweichungen kaum sichtbar, aber beim Anlehnen an eine Wand oder den Einbau von Türen fallen sie sofort auf. Daher genaues Arbeiten lohnt sich.
Falls du noch Fragen zu Messmethoden hast, kannst du gerne melden.
ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es ist immer eine Herausforderung, präzise 90°-Winkel bei so großen Regalen einzuhalten, vor allem nach Umbauten. Was mir geholfen hat, war die Nutzung eines Schlosserwinkels, der sehr genau ist, oder einer digitalen Wasserwaage mit Laser.
Auch die Methode der Diagonal-Messung (die Diagonalen eines Vierecks messen, um zu prüfen, ob sie gleich lang sind) ist sehr effektiv. Sind die Diagonalen gleich, hast du einen rechtwinkligen Grundriss.
Manchmal sind kleine Abweichungen kaum sichtbar, aber beim Anlehnen an eine Wand oder den Einbau von Türen fallen sie sofort auf. Daher genaues Arbeiten lohnt sich.
ERICGA schrieb:
Wie man jeweils richtig messen kann, um sicherzugehen, dass das Regal exakt 90 Grad Winkel hat?
Falls du noch Fragen zu Messmethoden hast, kannst du gerne melden.
J
JEREMIAH3801.12.21 19:11Zu der Messung und Justierung möchte ich noch sagen, dass ich mir zusätzlich eine stabile Arbeitsplatte gekauft habe, auf der ich das Regal während des Zusammenbaus fixiert habe.
Die Diagonal-Methode ist Gold wert. Wenn du Probleme hast, das Regal komplett gerade zu bekommen, hilft es, die einzelnen Elemente erst einmal lose zusammenzustecken und dann Stück für Stück zu prüfen, statt alles sofort festzuschrauben.
Wenn du dann mit ein paar Schraubzwingen nachjustierst und alles fixierst, kannst du allmählich die finale Verschraubung vornehmen.
Ich weiß, das kostet Zeit und Geduld, aber am Ende bist du so mit Sicherheit auf der sicheren Seite, was die Form angeht.
Viel Erfolg weiterhin!
lomin schrieb:
Diagonal-Messung … ist sehr effektiv
Die Diagonal-Methode ist Gold wert. Wenn du Probleme hast, das Regal komplett gerade zu bekommen, hilft es, die einzelnen Elemente erst einmal lose zusammenzustecken und dann Stück für Stück zu prüfen, statt alles sofort festzuschrauben.
Wenn du dann mit ein paar Schraubzwingen nachjustierst und alles fixierst, kannst du allmählich die finale Verschraubung vornehmen.
Ich weiß, das kostet Zeit und Geduld, aber am Ende bist du so mit Sicherheit auf der sicheren Seite, was die Form angeht.
Viel Erfolg weiterhin!