ᐅ WDVS Anschluss an Eckfenster mit Rollladenkasten
Erstellt am: 15.05.26 20:58
B
BoestroHallo zusammen,
mich würde interessieren wie ihr mein neues Balkonfenster bestmöglich an ein WDVS System integrieren würdet.
Womöglich muss ich hier, aufgrund der verschiedenen Abstände mit unterschiedlichen Dämmstoffstärken rechnen. Würdet ihr den Rolladenkasten komplett eindämmen oder 20cm darüber dämmen damit sich eine Tropfkante von 1cm ergibt?
An der rechten Ecke ist der Abstand von Wand bis zu Außenkante der Rolladenschiene 12cm.
Ich habe mir den restlichen Fassadenaufbau wie folgt vorgestellt:
- Aufgehende Wand auf Dachfläche mit 16cm Holzfaser. Hintergrund: Das Dach wurde komplett mit Holzfaseraufdachdämmung gedeckt, an den aufgehenden Wänden hat mir mein Zimmerer schon einen sauberen Anschluss für die Fassadedämmung angebracht, daher möchte ich hier dann auch mit Holzfaser weiterarbeiten.
- Hauptflächen, hier möchte ich dann eigentlich auf EPS wechseln, da mich die Kosten für Holzfaser ein wenig abschrecken.
- Seitliche Wand am Rolladen (12cm Abstand), wie schon beschriebn kann ich hier vermutlich dann nur mit 4cm dämmen. Weshalb ich dann hier, aufgrund des besseren Dämwert, auch auf EPS wechseln würde?
Würden ihr dann auf der Fläche rund um das Fenster komplett auf EPS oder ähniches setzen?
Der Balkon soll thermisch entkoppelt mit Stahlträger an die Fassade rechts und links montiert werden. Wie sieht eine solche Befestigung bei einer WDVS-Fassade aus? Gibt es dazu Montagemodule oder ähnliches?
Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen 🙂




mich würde interessieren wie ihr mein neues Balkonfenster bestmöglich an ein WDVS System integrieren würdet.
Womöglich muss ich hier, aufgrund der verschiedenen Abstände mit unterschiedlichen Dämmstoffstärken rechnen. Würdet ihr den Rolladenkasten komplett eindämmen oder 20cm darüber dämmen damit sich eine Tropfkante von 1cm ergibt?
An der rechten Ecke ist der Abstand von Wand bis zu Außenkante der Rolladenschiene 12cm.
Ich habe mir den restlichen Fassadenaufbau wie folgt vorgestellt:
- Aufgehende Wand auf Dachfläche mit 16cm Holzfaser. Hintergrund: Das Dach wurde komplett mit Holzfaseraufdachdämmung gedeckt, an den aufgehenden Wänden hat mir mein Zimmerer schon einen sauberen Anschluss für die Fassadedämmung angebracht, daher möchte ich hier dann auch mit Holzfaser weiterarbeiten.
- Hauptflächen, hier möchte ich dann eigentlich auf EPS wechseln, da mich die Kosten für Holzfaser ein wenig abschrecken.
- Seitliche Wand am Rolladen (12cm Abstand), wie schon beschriebn kann ich hier vermutlich dann nur mit 4cm dämmen. Weshalb ich dann hier, aufgrund des besseren Dämwert, auch auf EPS wechseln würde?
Würden ihr dann auf der Fläche rund um das Fenster komplett auf EPS oder ähniches setzen?
Der Balkon soll thermisch entkoppelt mit Stahlträger an die Fassade rechts und links montiert werden. Wie sieht eine solche Befestigung bei einer WDVS-Fassade aus? Gibt es dazu Montagemodule oder ähnliches?
Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen 🙂
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Hallo Boestro,
schau mal hier: WDVS Anschluss an Eckfenster mit Rollladenkasten. Da wird jeder fündig!
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Hi
Die 12cm an der rechten Seite sind eigentlich schon ein Hinweis darauf, dass du dort nicht einfach stumpf überall dieselbe Dämmstärke draufklatschen solltest. Genau da entstehen später oft diese seltsamen Übergänge wo man sich nach 3Jahren fragt, warum die Ecke ständig anders aussieht oder schneller verschmutzt. Sieht man leider dauernd bei nachträglich eingebauten Balkonfenstern.
Den Rolladenkasten würde ich persönlich möglichst komplett einpacken und nicht künstlich auf Tropfkante spielen, ausser du hast konstruktiv wirklich einen sauberen Abschluss geplant. Diese 1cm Vorsprung wirken auf Zeichnungen oft total sinnvoll, in echt sammelt sich dort aber gern Dreck und Wasser läuft trotzdem dahin wo es nicht soll. Wenn du 20cm drüber gehst und sauber mit Gewebe und Abschlussprofil arbeitest, ist das meist langlebiger. Vorausgesetzt natürlich die Revisionsmöglichkeit vom Kasten bleibt erhalten, das vergessen erstaunlich viele.
Bei den 12cm rechts würde ich vermutlich irgendwo bei 8 bis 10cm Dämmung landen, damit die Führungsschiene nicht komplett verschwindet aber trotzdem ordentlich überdeckt wird. Voll bündig bis zur Schiene finde ich optisch meist schöner, technisch musst du aber schauen wieviel Platz für Putzaufbau und Bewegungen bleibt. Zu knapp schaut am Anfang sauber aus und reisst dir dann irgendwann fein auf, typisch Neubau halt.
Wie sieht denn der restliche Fassadenaufbau aus, also welche WDVS Stärke kommt auf die Hauptfläche? Das wäre eigendlich fast die wichtigste Info, weil man sonst schnell irgendein Detail optimiert und daneben entsteht die eigentliche Wärmebrücke. Gerade über dem Sturz wird oft gepfuscht, obwohl dort die Temperaturen später gern mal 2-3°C tiefer liegen als gedacht.
Die 12cm an der rechten Seite sind eigentlich schon ein Hinweis darauf, dass du dort nicht einfach stumpf überall dieselbe Dämmstärke draufklatschen solltest. Genau da entstehen später oft diese seltsamen Übergänge wo man sich nach 3Jahren fragt, warum die Ecke ständig anders aussieht oder schneller verschmutzt. Sieht man leider dauernd bei nachträglich eingebauten Balkonfenstern.
Den Rolladenkasten würde ich persönlich möglichst komplett einpacken und nicht künstlich auf Tropfkante spielen, ausser du hast konstruktiv wirklich einen sauberen Abschluss geplant. Diese 1cm Vorsprung wirken auf Zeichnungen oft total sinnvoll, in echt sammelt sich dort aber gern Dreck und Wasser läuft trotzdem dahin wo es nicht soll. Wenn du 20cm drüber gehst und sauber mit Gewebe und Abschlussprofil arbeitest, ist das meist langlebiger. Vorausgesetzt natürlich die Revisionsmöglichkeit vom Kasten bleibt erhalten, das vergessen erstaunlich viele.
Bei den 12cm rechts würde ich vermutlich irgendwo bei 8 bis 10cm Dämmung landen, damit die Führungsschiene nicht komplett verschwindet aber trotzdem ordentlich überdeckt wird. Voll bündig bis zur Schiene finde ich optisch meist schöner, technisch musst du aber schauen wieviel Platz für Putzaufbau und Bewegungen bleibt. Zu knapp schaut am Anfang sauber aus und reisst dir dann irgendwann fein auf, typisch Neubau halt.
Wie sieht denn der restliche Fassadenaufbau aus, also welche WDVS Stärke kommt auf die Hauptfläche? Das wäre eigendlich fast die wichtigste Info, weil man sonst schnell irgendein Detail optimiert und daneben entsteht die eigentliche Wärmebrücke. Gerade über dem Sturz wird oft gepfuscht, obwohl dort die Temperaturen später gern mal 2-3°C tiefer liegen als gedacht.