Hallo,
wie in einem anderen Thema bereits geschrieben, beschäftigen wir uns mit dem Kauf eines Hauses.
Im Rahmen der Finanzierung beschäftigt mich aktuell ein Thema: Wie viel Geld sollte man nicht für die Finanzierung/Renovierung eines Hauses einplanen?
Bei meiner Frau und mir steht in der nächsten Zeit jeweils ein neues/gebrauchtes Auto auf dem Plan. Auch könnte Mal etwas kaputtgehen, wie die Waschmaschine. Ich würde daher jetzt 50k€ in der Hinterhand behalten und nicht für das Haus einplanen.
Wie habt Ihr das gemacht oder was würdet Ihr uns raten?
Oder nur 20k€ behalten und für die Autos dann später einen Kredit aufnehmen?
Gruß
Thorsten
wie in einem anderen Thema bereits geschrieben, beschäftigen wir uns mit dem Kauf eines Hauses.
Im Rahmen der Finanzierung beschäftigt mich aktuell ein Thema: Wie viel Geld sollte man nicht für die Finanzierung/Renovierung eines Hauses einplanen?
Bei meiner Frau und mir steht in der nächsten Zeit jeweils ein neues/gebrauchtes Auto auf dem Plan. Auch könnte Mal etwas kaputtgehen, wie die Waschmaschine. Ich würde daher jetzt 50k€ in der Hinterhand behalten und nicht für das Haus einplanen.
Wie habt Ihr das gemacht oder was würdet Ihr uns raten?
Oder nur 20k€ behalten und für die Autos dann später einen Kredit aufnehmen?
Gruß
Thorsten
M
MachsSelbst18.05.26 18:49Das kommt drauf an... darauf
Ich hab damals irgendwo gehört, dass ich mindestens 10% vom geplanten Baupreis zurückhalten soll als freies Kapital. War gut so, wir haben 15% gemacht und am Ende war alles weg... war aber auch zu Zeiten von Corona, Materialkrise usw.
- wie viel Einkommen ihr habt, wie viel Geld also jeden Monat wieder dazu kommt
- welchen Zinsvorteil euch mehr Eigenkapital bringt
- wie viel Eigenkapital die Bank mindestens sehen will
- wie ihr baut bzw. wie realistisch der euch vom Architekten oder GU genannte Preis ist
- usw.
Ich hab damals irgendwo gehört, dass ich mindestens 10% vom geplanten Baupreis zurückhalten soll als freies Kapital. War gut so, wir haben 15% gemacht und am Ende war alles weg... war aber auch zu Zeiten von Corona, Materialkrise usw.
ich weiß nicht warum immer noch die Waschmaschine als Grund für den Notgroschen verwendet wird. Neue Waschmaschine kostet ab 300.--€ und Waschsalon ab 5.--€.
Wer das Geld nicht hat, sollte nicht bauen. Wer das Geld für ein neues Auto nicht hat, sollte gebraucht kaufen und nicht 2-3 Jahre nach der Baufinanzierung einen weiteren Kredit aufnehmen. Der Bau wird eh teurer als geplant und man sieht an den Baustellen wo die Einfahrt oder Terrasse nie fertig wird, dass das Geld ausgegangen ist
Wer das Geld nicht hat, sollte nicht bauen. Wer das Geld für ein neues Auto nicht hat, sollte gebraucht kaufen und nicht 2-3 Jahre nach der Baufinanzierung einen weiteren Kredit aufnehmen. Der Bau wird eh teurer als geplant und man sieht an den Baustellen wo die Einfahrt oder Terrasse nie fertig wird, dass das Geld ausgegangen ist
Das kommt teils auch darauf an, wieviel ein Konsumkredit bzw. Pkw-Finanzierung kostet.
Meist liegen Anspruch und monatliches Gehalt auf gleichem Niveau und wächst beides entsprechend, also Anspruch wächst meist, wenn das Gehalt wächst. Wer ein gutes Gehalt hat, möchte sich in keinen gebrauchten Up setzen. Wenn also eh die kommenden Jahre Ersatz nötig ist, würde ich das auch zurückhalten.
Mehrere Monatseinkommen sollte man eh auf der hohen Kante haben, zb für Zahnrestaurierungen. Aber auch hier kommt es auf das Alter an. Dann kommt es auch auf die Anzahl und Alter der Kinder an.
Was tückisch an Sanierungen/Renovierungen ist: es kommt meist teurer als gedacht.
Wer also das Finanzierungskonzept knapp rechnet, um die Rate nicht zu hoch werden zu lassen, der muss aus seinem liquiden Bestand nachlegen. Es ist also ein Zusammenspiel mehrerer Rechnungen und Ansprüche und somit nicht pauschal zu beantworten.
Meist liegen Anspruch und monatliches Gehalt auf gleichem Niveau und wächst beides entsprechend, also Anspruch wächst meist, wenn das Gehalt wächst. Wer ein gutes Gehalt hat, möchte sich in keinen gebrauchten Up setzen. Wenn also eh die kommenden Jahre Ersatz nötig ist, würde ich das auch zurückhalten.
Mehrere Monatseinkommen sollte man eh auf der hohen Kante haben, zb für Zahnrestaurierungen. Aber auch hier kommt es auf das Alter an. Dann kommt es auch auf die Anzahl und Alter der Kinder an.
Was tückisch an Sanierungen/Renovierungen ist: es kommt meist teurer als gedacht.
Wer also das Finanzierungskonzept knapp rechnet, um die Rate nicht zu hoch werden zu lassen, der muss aus seinem liquiden Bestand nachlegen. Es ist also ein Zusammenspiel mehrerer Rechnungen und Ansprüche und somit nicht pauschal zu beantworten.
ich weiß nicht warum immer noch die Waschmaschine als Grund für den Notgroschen verwendet wird. Neue Waschmaschine kostet ab 300.--€ und Waschsalon ab 5.--€.
Wer das Geld nicht hat, sollte nicht bauen. Wer das Geld für ein neues Auto nicht hat, sollte gebraucht kaufen und nicht 2-3 Jahre nach der Baufinanzierung einen weiteren Kredit aufnehmen. Der Bau wird eh teurer als geplant und man sieht an den Baustellen wo die Einfahrt oder Terrasse nie fertig wird, dass das Geld ausgegangen ist
Wer das Geld nicht hat, sollte nicht bauen. Wer das Geld für ein neues Auto nicht hat, sollte gebraucht kaufen und nicht 2-3 Jahre nach der Baufinanzierung einen weiteren Kredit aufnehmen. Der Bau wird eh teurer als geplant und man sieht an den Baustellen wo die Einfahrt oder Terrasse nie fertig wird, dass das Geld ausgegangen ist
Grundaus schrieb:
Wer das Geld nicht hat, sollte nicht bauen.Erstens geht es hier um einen HausKAUF. Zweitens kann man sich unter Umständen auch mit weniger als 50000 Euro oder noch weniger liquiden Mitteln ein Haus leisten. Warum denn nicht, Kalkulation zählt unterm Strich.
Und auch für Besserverdienende kann es weh tun, wenn man eine neue Waschmaschine oder dann auch Trockner braucht. Wenn es mehr als Beko oder Whirlpool sein soll, ggf mit nötigen Zusatzfunktionen, ist man schnell bei 1500-2000€ dabei. Wenn dann im gleichen Quartal eine Steuernachzahlung, 2 Klassenfahrten oder ein Unfall mit Kfz passiert, kann ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Einen Nachbarn oder Forumsuser mit herablassenden Sprüchen braucht keiner.
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