ᐅ DK Sommerhaus Isolierung & Wandaufbau
Erstellt am: 26.05.26 16:52
J
JulianWue
Hallo zusammen,
ich hoffe, dass ihr mir bei meinem Sanierungsprojekt etwas weiterhelfen könnt.
Ich saniere aktuell ein kleines Sommerhaus aus den 70ern in Dänemark (ca. 40 m² Wohnfläche). Die typischen dänischen Sommerhäuser haben oft nur relativ dünne Holzständerwände, bei mir sind es aktuell 7 cm.
Die bestehende Konstruktion war ursprünglich:
Die Wände sind inzwischen komplett offen, die alte Dämmung ist raus. Leider waren die Wände massiv von Mäusen bewohnt, die vermutlich vom Boden aus eingedrungen sind. Das Thema Bodenabdichtung und Löcher verschließen gegen Mäuse steht daher ebenfalls auf meiner Liste.
Geplant ist nun folgender neuer Wandaufbau von außen nach innen:
Da das Haus nur gelegentlich genutzt und nicht dauerhaft beheizt wird, rechne ich mit stärkeren Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Gleichzeitig möchten wir das Haus sowohl im Sommer als auch im Winter nutzen.
Meine Hauptfrage:
Die zusätzlichen 4-5 cm Dämmung wären energetisch natürlich interessant (?), gerade weil die Hauptdämmung mit 7 cm eher begrenzt ist. Andererseits lese ich häufig, dass zusätzliche Innendämmung problematisch sein kann, weil die OSB-Schicht dadurch zu kalt wird und Kondensationsprobleme entstehen könnten, besonders bei nicht dauerhaft beheizten Gebäuden.
Zusätzlich beschäftigt mich noch folgendes:
Vielen Dank!
Julian
ich hoffe, dass ihr mir bei meinem Sanierungsprojekt etwas weiterhelfen könnt.
Ich saniere aktuell ein kleines Sommerhaus aus den 70ern in Dänemark (ca. 40 m² Wohnfläche). Die typischen dänischen Sommerhäuser haben oft nur relativ dünne Holzständerwände, bei mir sind es aktuell 7 cm.
Die bestehende Konstruktion war ursprünglich:
- Holzfassade direkt auf das Ständerwerk genagelt (ohne Hinterlüftung)
- Darunter eine Windsperre aus einer Art Teerpappe
- Steinwolle 7cm zwischen den Ständern
- Innen Gipskarton
Die Wände sind inzwischen komplett offen, die alte Dämmung ist raus. Leider waren die Wände massiv von Mäusen bewohnt, die vermutlich vom Boden aus eingedrungen sind. Das Thema Bodenabdichtung und Löcher verschließen gegen Mäuse steht daher ebenfalls auf meiner Liste.
Geplant ist nun folgender neuer Wandaufbau von außen nach innen:
- Neue hinterlüftete Holzfassade
- diffusionsoffene Windbremse / Membran
- Holzständer mit 7 cm Steinwolle
- 12 mm OSB luftdicht verklebt
- Installationsebene innen mit ca. 4-5 cm
- Holzpaneele als Innenfinish
Da das Haus nur gelegentlich genutzt und nicht dauerhaft beheizt wird, rechne ich mit stärkeren Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Gleichzeitig möchten wir das Haus sowohl im Sommer als auch im Winter nutzen.
Meine Hauptfrage:
- Würdet ihr die Installationsebene zusätzlich dämmen oder bewusst leer lassen?
Die zusätzlichen 4-5 cm Dämmung wären energetisch natürlich interessant (?), gerade weil die Hauptdämmung mit 7 cm eher begrenzt ist. Andererseits lese ich häufig, dass zusätzliche Innendämmung problematisch sein kann, weil die OSB-Schicht dadurch zu kalt wird und Kondensationsprobleme entstehen könnten, besonders bei nicht dauerhaft beheizten Gebäuden.
Zusätzlich beschäftigt mich noch folgendes:
- Muss ich bei der diffusionsoffenen Windbremse auf bestimmte Werte achten?
- Hat jemand Erfahrung mit Produkten wie „Nordland Vindspærre diffusionsåben“?
- Was haltet ihr alternativ von 4 cm Gutex-Holzfaserplatten außen statt einer klassischen diffusionsoffenen Windbremse? Macht das in meinem Setup Sinn oder ist das eher unnötig teuer?
Vielen Dank!
Julian
J
JulianWue26.05.26 22:18Hallo MachsSelbst,
vielen Dank für dein Feedback!
Das Haus soll auch im Winternutzbar sein, wird allerdings nicht durchgängig beheizt (nicht unüblich hier in DK).
Der Zustand des Holz war/ist gut, lediglich die Isolierung hat unter den Mäusen gelitten. Allerdings muss man auch sagen, dass die Vorbesitzer das Haus nicht im Winter genutzt haben bzw. konnten (zu kalt laut ihrer Aussage).
Viele Grüsse
julian
vielen Dank für dein Feedback!
Das Haus soll auch im Winternutzbar sein, wird allerdings nicht durchgängig beheizt (nicht unüblich hier in DK).
Der Zustand des Holz war/ist gut, lediglich die Isolierung hat unter den Mäusen gelitten. Allerdings muss man auch sagen, dass die Vorbesitzer das Haus nicht im Winter genutzt haben bzw. konnten (zu kalt laut ihrer Aussage).
Viele Grüsse
julian
J
JulianWue26.05.26 22:21Mit dem bisherigen Feedback tendiere ich damit zu folgendem Setup:
- Neue hinterlüftete Holzfassade
- Diffusionsoffene Windbremse / Membran
- Holzständer mit 7 cm Steinwolle
- 12 mm OSB luftdicht verklebt
- Installationsebene innen mit ca. 4-5 cm (ohne Isolierung)
- Holzpaneele als Innenfinish
M
MachsSelbst27.05.26 09:06JulianWue schrieb:
Das Haus soll auch im Winternutzbar seinIst es, wenn man eine vernünftige Heizung einbaut. Ich war beruflich einige Male im Winter in Schweden auf nem Campingplatz einquartiert in so Leichtbaubungalows, bei bis zu -15°C nachts, nur mit Stromheizungen. Das geht und ist sicherlich deutlich preiswerter, als sich für 2-3 Wochen im Jahr so einen riesigen Aufwand mit Dämmung usw. zu machen.
Der Deutsche braucht halt immer die Goldrandlösung, Skandinavier sind da wesentlich pragmatischer 😉