ᐅ Neubau - Hohe Luftfeuchtigkeit noch normal?
Erstellt am: 23.09.25 06:11
Guten Morgen Zusammen,
Wir sind Anfang des Monats endlich in unseren Neubau gezogen.
Wir haben mit einer hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen und ich bin mir unsicher ob das noch die Restbaufeuchte ist oder ob Handlungsbedarf besteht.
Hier ein paar Eckdaten zum Haus:
- 113 m2 freistehendes Haus ohne Hang und ohne Keller
- 30 cm Porenbetonsteine, oben Trockenbauwände
- Fußbodenheizung
- Wärmepumpe
- Klickvinyl in allen Räumen außer Flur EG (der ist noch ohne Boden und wird nachgeholt sobald alle Kisten aus dem Flur raus sind)
- keine Lüftungsanlage (mittlerweile wissen wir das es unklug war, aber während des Baus kam das nie zur Sprache, deswegen haben wir da auch nie drüber nachgedacht)
Mitte August hatten wir einen kleinen Wasserschaden an der Wand im Gäste-WC im EG. Der Fehler wurde zum Glück schnell gefunden und direkt behoben. Unser Sanitär hatte dann für eine Woche die Fußbodenheizung im EG eingeschaltet damit die Feuchtigkeit schneller raus geht.
Momentan lüfte ich 5-6 Mal am Tag.
Die Wärmepumpe ist noch ausgeschaltet, da wir noch über 22 C° in allen Räumen haben.
Trotz regelmäßigem lüften bleibt die Luftfeuchtigkeit konstant über 65%. Nachts steigt sie auf 75%.
Wir haben uns einen elektrischen Entfeuchter gekauft der im Flur im EG steht, aber auch er schafft es nur die Luftfeuchtigkeit auf 60% zu senken. Sobald er aus ist geht sie direkt wieder hoch.
Mein Mann sagt ich solle Geduld haben und das es bei einem Neubau normal ist das die Feuchtigkeit nicht runter geht. Sorgen solle man sich erst machen wenns nächstes Jahr nicht besser wird.
Ich mache mir allerdings Sorgen das wir einen weiteren Wasserschaden übersehen und bald Schimmel im Haus haben.
Lohnt es sich nach einer Ursache zu suchen oder ist das wirklich die Restbaufeuchte?
Falls es normal ist, besteht müssen wir noch mehr gegen die Feuchtigkeit machen oder ist ein Winter mit der hohen Luftfeuchtigkeit kein Problem solange wir weiterhin regelmäßig lüften?
Viele Grüße
Sina
Wir sind Anfang des Monats endlich in unseren Neubau gezogen.
Wir haben mit einer hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen und ich bin mir unsicher ob das noch die Restbaufeuchte ist oder ob Handlungsbedarf besteht.
Hier ein paar Eckdaten zum Haus:
- 113 m2 freistehendes Haus ohne Hang und ohne Keller
- 30 cm Porenbetonsteine, oben Trockenbauwände
- Fußbodenheizung
- Wärmepumpe
- Klickvinyl in allen Räumen außer Flur EG (der ist noch ohne Boden und wird nachgeholt sobald alle Kisten aus dem Flur raus sind)
- keine Lüftungsanlage (mittlerweile wissen wir das es unklug war, aber während des Baus kam das nie zur Sprache, deswegen haben wir da auch nie drüber nachgedacht)
Mitte August hatten wir einen kleinen Wasserschaden an der Wand im Gäste-WC im EG. Der Fehler wurde zum Glück schnell gefunden und direkt behoben. Unser Sanitär hatte dann für eine Woche die Fußbodenheizung im EG eingeschaltet damit die Feuchtigkeit schneller raus geht.
Momentan lüfte ich 5-6 Mal am Tag.
Die Wärmepumpe ist noch ausgeschaltet, da wir noch über 22 C° in allen Räumen haben.
Trotz regelmäßigem lüften bleibt die Luftfeuchtigkeit konstant über 65%. Nachts steigt sie auf 75%.
Wir haben uns einen elektrischen Entfeuchter gekauft der im Flur im EG steht, aber auch er schafft es nur die Luftfeuchtigkeit auf 60% zu senken. Sobald er aus ist geht sie direkt wieder hoch.
Mein Mann sagt ich solle Geduld haben und das es bei einem Neubau normal ist das die Feuchtigkeit nicht runter geht. Sorgen solle man sich erst machen wenns nächstes Jahr nicht besser wird.
Ich mache mir allerdings Sorgen das wir einen weiteren Wasserschaden übersehen und bald Schimmel im Haus haben.
Lohnt es sich nach einer Ursache zu suchen oder ist das wirklich die Restbaufeuchte?
Falls es normal ist, besteht müssen wir noch mehr gegen die Feuchtigkeit machen oder ist ein Winter mit der hohen Luftfeuchtigkeit kein Problem solange wir weiterhin regelmäßig lüften?
Viele Grüße
Sina
N
nordanney23.09.25 07:32Sina_89 schrieb:
Trotz regelmäßigem lüften bleibt die Luftfeuchtigkeit konstant über 65%Die habe ich auch - sanierter Altbau. Das ist aktuell normal.Sina_89 schrieb:
Nachts steigt sie auf 75%.Ihr atmet jede Menge Feuchtigkeit aus. Das Haus auch (Estrich, Putz & Co. ). Und ihr lüftet nachts nicht.Also ja, aktuell kein Grund zur Sorge.
Kein Grund zur Sorge, aber auch kein Grund, nichts zu tun.
Früher sollen die Reichen oder Investoren die Häuser 2 Jahre an Trockenwohnern gegeben haben, damit diese die Bude trocken wohnen. Erst danach wurde vermietet oder selbst genutzt.
Lüftet ordentlich und gut. Stosslüften, Querlüften. Demnächst bzw. schon ab jetzt (sehr) gut heizen trotz Lüften. Da nicht geizig sein.
Früher sollen die Reichen oder Investoren die Häuser 2 Jahre an Trockenwohnern gegeben haben, damit diese die Bude trocken wohnen. Erst danach wurde vermietet oder selbst genutzt.
Lüftet ordentlich und gut. Stosslüften, Querlüften. Demnächst bzw. schon ab jetzt (sehr) gut heizen trotz Lüften. Da nicht geizig sein.
A
Allthewayup23.09.25 21:27Habt ihr keine Lüftungsanlage verbaut?
wir hatten bereits kurz nach dem Einzug im Schnitt lediglich 55%.
Jetzt ein Jahr später sind es unter 45% im Tagesschnitt. Im Hochsommer war es nie über 60%.
Wir hatten aber auch 9 Monate Verzug zum Einzug.
Ohne zu wissen wie groß der Wasserschaden wirklich war, ist es schwer zu sagen ob „eine Woche Fußbodenheizung an“ ausreichen um da zu trocknen.
Ist das Wasser in/unter den Estrich gelaufen? Im Bad ist hoffentlich Zementestrich verbaut?! Wer hat den Schaden „begutachtet„ und entschieden was zu tun ist? Der Verursacher?
Hört sich für mich so an als solltest du auf dein Bauchgefühl hören und nochmal genauer hinsehen.
wir hatten bereits kurz nach dem Einzug im Schnitt lediglich 55%.
Jetzt ein Jahr später sind es unter 45% im Tagesschnitt. Im Hochsommer war es nie über 60%.
Wir hatten aber auch 9 Monate Verzug zum Einzug.
Ohne zu wissen wie groß der Wasserschaden wirklich war, ist es schwer zu sagen ob „eine Woche Fußbodenheizung an“ ausreichen um da zu trocknen.
Ist das Wasser in/unter den Estrich gelaufen? Im Bad ist hoffentlich Zementestrich verbaut?! Wer hat den Schaden „begutachtet„ und entschieden was zu tun ist? Der Verursacher?
Hört sich für mich so an als solltest du auf dein Bauchgefühl hören und nochmal genauer hinsehen.
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