Hallo zusammen, ich habe mir vor kurzem das Ikea PLATSA System gekauft und stehe jetzt vor der Herausforderung, es in meiner Wohnung wirklich sinnvoll und gut unterzubringen. Die Module bieten ja eine hohe Flexibilität, aber gerade das macht die Planung kompliziert. Mein Raum ist eher klein (ca. 15 qm), und ich möchte die Bereiche Wohnen und Arbeiten möglichst gut trennen – ohne dass alles vollgestellt wirkt. Dabei möchte ich Stauraum schaffen, ohne den Raum optisch zu erdrücken. Habt ihr Tipps, wie man PLATSA am besten einplant und integriert, sodass es funktional bleibt, aber auch stilvoll und luftig wirkt? Gibt es Erfahrungen bezüglich optimaler Zusammenstellungen für kleine bis mittlere Zimmer? Besonders interessieren mich auch kreative Ideen zur Kombi mit anderen Möbeln oder Wanddekorationen, damit das Ganze nicht zu klobig aussieht. Danke für eure Ratschläge!
Hey jebar41, das ist eine klasse Frage! 🙂 Ich persönlich finde PLATSA mega, weil es so flexibel ist – aber ja, das kann eben auch dazu führen, dass man schnell zu viel will und der Raum dann eher wie ein Möbelgeschäft aussieht. Für kleine Räume empfehle ich, an die Optik zu denken: lieber hohe, schlanke Module nehmen, damit die Stellfläche klein bleibt, aber nach oben viel Stauraum entsteht. Kombiniert mit schlichten Fronten und eher hellen Farben kann das richtig luftig wirken.
Genau deshalb rate ich dir, erst einmal den Raum gut auszumessen und mit Papier oder einer App eine Skizze zu machen. Versuch auch, mehrere kleine Bereiche zu schaffen statt eine große Schrankwand. So wirkt alles wohnlicher. Halb offene Fächer mit schönen Deko-Elementen geben Luftigkeit, und auch Pflanzen passen super dazu. Ich persönlich ergänze PLATSA oft mit Wandregalen – einfach, um das Ganze nicht zu überladen.
Viel Erfolg beim Einrichten!
jebar41 schrieb:
Die Module bieten ja eine hohe Flexibilität, aber gerade das macht die Planung kompliziert.
Genau deshalb rate ich dir, erst einmal den Raum gut auszumessen und mit Papier oder einer App eine Skizze zu machen. Versuch auch, mehrere kleine Bereiche zu schaffen statt eine große Schrankwand. So wirkt alles wohnlicher. Halb offene Fächer mit schönen Deko-Elementen geben Luftigkeit, und auch Pflanzen passen super dazu. Ich persönlich ergänze PLATSA oft mit Wandregalen – einfach, um das Ganze nicht zu überladen.
Viel Erfolg beim Einrichten!
Hallo jebar41, ich ergänze das mal mit ein paar etwas detaillierteren Überlegungen, die dir vielleicht helfen, dein PLATSA-System optimal in den vorhandenen Raum einzupassen. Zunächst solltest du wirklich alle Raummeter sorgfältig vermessen, um ein genaues Raumprofil zu haben. PLATSA bietet verschiedene Breiten (von 40cm bis 80cm), Höhen und Tiefen, was wirklich mehr als genug Flexibilität bedeutet – aber eben auch, dass man leicht den Überblick verliert.
Wichtig ist auch, dass du den Stauraum nicht nur nach Volumen berechnest, sondern auch nach Nutzung: Was willst du da drin lagern? Kleider, Akten, Bücher? Unterschiedliche Einteilungen und Innenausstattungen helfen da enorm – zum Beispiel Schubladen für kleineren Krimskrams oder offene Fächer für Aktenordner. Wenn du den Platz zwischen Arbeits- und Wohnbereich optisch trennen willst, könntest du ein höheres Element als Raumteiler nutzen, wobei es nicht komplett abgeschottet sein sollte, um keine geschlossene Wand zu erzeugen.
Praktisch sind auch Türen mit Glaseinsatz oder schmale Regale, die Stauraum bieten, aber gleichzeitig Offenheit lassen. Dann noch zum Thema Befestigung: Gerade hohe PLATSA-Module solltest du immer an der Wand fixieren, das erhöht Stabilität und Sicherheit – vor allem bei Haushalten mit Kindern oder Haustieren.
Mich interessiert, wie genau der Grundriss aussieht bzw. wie deine Planung bisher aussieht? Dann kann ich dir genauere Tipps geben.
KNUTGI schrieb:
Genau deshalb rate ich dir, erst einmal den Raum gut auszumessen und mit Papier oder einer App eine Skizze zu machen.
Wichtig ist auch, dass du den Stauraum nicht nur nach Volumen berechnest, sondern auch nach Nutzung: Was willst du da drin lagern? Kleider, Akten, Bücher? Unterschiedliche Einteilungen und Innenausstattungen helfen da enorm – zum Beispiel Schubladen für kleineren Krimskrams oder offene Fächer für Aktenordner. Wenn du den Platz zwischen Arbeits- und Wohnbereich optisch trennen willst, könntest du ein höheres Element als Raumteiler nutzen, wobei es nicht komplett abgeschottet sein sollte, um keine geschlossene Wand zu erzeugen.
Praktisch sind auch Türen mit Glaseinsatz oder schmale Regale, die Stauraum bieten, aber gleichzeitig Offenheit lassen. Dann noch zum Thema Befestigung: Gerade hohe PLATSA-Module solltest du immer an der Wand fixieren, das erhöht Stabilität und Sicherheit – vor allem bei Haushalten mit Kindern oder Haustieren.
Mich interessiert, wie genau der Grundriss aussieht bzw. wie deine Planung bisher aussieht? Dann kann ich dir genauere Tipps geben.
TEBILO schrieb:
Mich interessiert, wie genau der Grundriss aussieht bzw. wie deine Planung bisher aussieht? Dann kann ich dir genauere Tipps geben.Genau, das würde helfen, um dir passgenauer zu antworten. Falls du magst, schildere doch mal grob, wie die Fenster und Türen im Zimmer positioniert sind. Ich würde auch empfehlen, PLATSA nicht an einer langen Wand komplett „durchzuschießen“, sondern kleine Inseln oder einzelne Module zu setzen. Das lockert die Optik auf und macht es wohnlicher.
Außerdem: Je nachdem, wieviel Arbeitsmaterial du hast, kannst du auch überlegen, ein Element als kleine Schreibtisch-Ecke zu integrieren – IKEA hat ja auch passende Einsätze dafür. So nutzt du PLATSA nicht nur als Stauraum, sondern auch funktional für den Arbeitsbereich.
Habe bei mir das System mit ein paar schlichten, flachen Pflanzen und einer warmen Lampe kombiniert. Das wirkt sehr gemütlich ohne Überfrachtung.
Bin gespannt auf deinen Grundriss!