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ᐅ Fensterlaibung neu verputzen & Öffnungen schließen – wie richtig vorgehen?

Erstellt am: 28.04.26 11:26
D
dietrichd
D
dietrichd
28.04.26 11:26
Guten Tag zusammen,
wir haben vor kurzem ein Haus gekauft und stecken aktuell mitten in der Renovierung.

Vor einigen Jahren wurden bereits neue Fenster eingebaut. Beim Entfernen der Tapeten ist uns teilweise der Putz in den Fensterlaibungen entgegengekommen. Dabei haben wir festgestellt, dass der Putz bei allen Fensterlaibungen hohl klingt. Deshalb planen wir, diesen vollständig abzuschlagen und die Laibungen neu zu verputzen (bzw. verputzen zu lassen).

Die Fenster wurden damals ausgeschäumt, allerdings sieht es nicht so aus, als ob ein Dichtband verbaut wurde. Nun ist es so, dass an einigen Stellen eine größere Lücke entstanden ist, die bis zum Klinker reicht. Diese möchten wir natürlich fachgerecht schließen.

Dazu meine Fragen:

  • Reicht es aus, die Hohlräume erneut auszuschäumen und anschließend sauber zu verputzen?
  • Sollte zusätzlich ein Dichtband eingesetzt werden?
  • Wäre es sinnvoll, z. B. eine Wedi-Platte o. Ä. anzubringen?


Außerdem möchten wir die Mauerkästen der Rollogurte sowie die Bohrung für die Dunstabzugshaube (ca. 17 cm Durchmesser) verschließen.
Würde man solche Öffnungen ebenfalls ausschäumen und anschließend verputzen oder gibt es hier eine bessere Lösung?

Vielen Dank vorab für eure Hilfe!

Fotos
N
nordanney
28.04.26 11:37
Nachschäumen, Dichtband verkleben (! - ich nehme gerne illbruck - ME508) und dann verputzen oder Gipskarton kleben oder dünne Calciumsilikatplatten (Laibungsdämmung wg/Schimmelgefahr)
D
dietrichd
28.04.26 12:26
Vielen Dank für deine Antwort.

Bis jetzt gab es keine Schimmelprobleme.
Dennoch würde ich wahrscheinlich Calciumsilikatplatten bevorzugen, insbesondere für die Laibungsdämmung wegen der möglichen Schimmelgefahr – das erscheint mir sinnvoll.

Die Platten würde ich dann ankleben und leicht überputzen.

Sind Calciumsilikatplatten eigentlich dasselbe wie Wedi-Platten, oder unterscheiden die sich?
N
nordanney
28.04.26 12:35
dietrichd schrieb:
Dennoch würde ich wahrscheinlich Calciumsilikatplatten bevorzugen, insbesondere für die Laibungsdämmung wegen der möglichen Schimmelgefahr – das erscheint mir sinnvoll.

Die Platten würde ich dann ankleben und leicht überputzen.

Passt. Dann bitte aber mit Kalkglätte o.ä., damit der Effekt bestehen bleibt. Kein Rotband o.ä. auf Gipsbasis.
dietrichd schrieb:
Sind Calciumsilikatplatten eigentlich dasselbe wie Wedi-Platten, oder unterscheiden die sich?

Nein, sind komplett unterschiedliche Produkte (mit eigentlich auch unterschiedlichen Zwecken). Wedi (oder andere Bauplatten) bestehen aus einem festen Polystyrolkern und dann einer geriffelten Deckschicht. Gut für Bäder o.ä., wo z.B. Fliesen drauf kommen (die Platten können Druck ab). Als EPS/XPS wird Polystyrol dann auch als WDVS oder Perimeterdämmung genutzt.
Calciumsilikat bestehen halt aus Calciumsilikat. Sehr sprödes und schwieriger zu verarbeitendes Material, dass aber riesige Vorteile bei der Feuchteaufnahme und Schimmelresistenz hat. Ist daher auch deutlich teurer.
Beide Materialien dämmen ganz gut.
G
Grundaus
28.04.26 12:49
beim schäumen den besseren 2K Schaum verwenden
wedicalciumsilikatplattenverputzenfensterlaibungendichtbandlaibungsdämmungschimmelgefahr