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ᐅ Welche Herausforderungen gibt es beim Ikea Brimnes Aufbau in Altbauten?

Erstellt am: 14.12.17 08:43
D
dugodwin
D
dugodwin
14.12.17 08:43
Hallo zusammen,

ich habe vor, mir den IKEA Brimnes Schrank zuzulegen, aber ich wohne in einem Altbau mit unebenen Böden und teils sehr schiefen Wänden. Mich interessiert besonders, welche Herausforderungen es beim Aufbau des Brimnes-Möbels in solchen Altbauten gibt.

Vor allem Frage ich mich:
- Wie sehr beeinträchtigen Bodenunebenheiten die Stabilität des Schranks?
- Gibt es Probleme bei der Ausrichtung an schiefen Wänden?
- Muss man besondere Vorbereitungen oder Zusätze einkalkulieren (z.B. Unterlegscheiben, Keile, spezielle Befestigungen)?
- Gibt es Erfahrungen mit der Befestigung an Altbauwänden z.B. aus Holzständern oder sehr alten Materialien?

Ich würde mich über konkrete Hinweise und Tipps zum Aufbau in diesen speziellen Wohnsituationen freuen, da ich Schwierigkeiten beim Selbstaufbau vermeiden möchte.

Vielen Dank schon mal!
C
Cecilera66
14.12.17 10:07
Bei Bodenunebenheiten unbedingt Holzkeile oder kleine Möbelunterlagen verwenden, um den Schrank auszurichten. Die Brimnes-Möbel sind recht einfach stabil zu bekommen, solange sie fest an der Wand befestigt werden.

Für Altbauwände empfiehlt sich eine Bohrmaschine mit passenden Dübeln, je nach Wandtyp (z.B. Hohlraumdübel oder Schlagdübel). Das ist meist die größte Herausforderung.
L
LUKO45
14.12.17 14:29
Cecilera66 schrieb:
Bei Bodenunebenheiten unbedingt Holzkeile oder kleine Möbelunterlagen verwenden, um den Schrank auszurichten.

Genau so! Ich wohne auch in einem Altbau, und ja, die Wände sind manchmal nicht ganz gerade – aber mit ein bisschen Improvisation geht alles klar. Bei mir hat das mit Keilen und ein paar extra langen Schrauben super geklappt 😄.

Zum Glück ist der Brimnes nicht zu kompliziert beim Aufbau. Wichtig finde ich, dass man sich etwas Zeit nimmt und nicht hetzt. So macht der Aufbau sogar richtig Spaß!
M
marix
15.12.17 09:16
Hallo dugodwin,

um auf deine Fragen konkret einzugehen:
- Bodenunebenheiten: Diese können die Stabilität beeinflussen, wenn der Schrank nicht plan aufsteht. Es ist ratsam, vor dem Aufbau mit einer Wasserwaage den Boden an der vorgesehenen Stelle zu überprüfen und entsprechend mit Möbelkeilen oder Unterlagen auszugleichen.

- Schiefe Wände: Die Brimnes-Serie verwendet Wandbefestigungen, die normalerweise mehrere Befestigungspunkte an der Rückseite haben. Da es in Altbauten häufig vorkommt, dass Wände nicht gerade sind, kann es sein, dass eine Befestigung nicht anschließt. Hier empfehle ich, entweder die Befestigungspunkte minimal anzupassen oder zusätzlich kleine Unterlegscheiben unter die Befestigung zu legen.

- Befestigung an Altbauwänden: Der sicherste Halt wird durch passende Dübel erreicht. Da die Wände oft aus alten Ziegeln, Holzständern oder Gipskarton bestehen, sollte man vorher prüfen, welcher Dübeltyp passt. Bei Holzständerwänden kann man auch direkt in den Ständer schrauben, wenn dieser zugänglich ist.

Ich habe selbst mehrere Brimnes-Möbel in Altbauten aufgebaut, und mit dem richtigen Werkzeug und Material klappt das gut. Am wichtigsten ist die gewissenhafte Vorbereitung. Falls noch detailliertere Tipps zum Werkzeugbedarf oder zur Auswahl der Dübel gewünscht sind, kann ich gerne noch mehr schreiben.
N
Natan
16.12.17 19:52
marix schrieb:
Da es in Altbauten häufig vorkommt, dass Wände nicht gerade sind, kann es sein, dass eine Befestigung nicht anschließt.

Das bringt einen wichtigen Punkt auf den Tisch. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass man bei Altbauten nicht nur auf die Unebenheit achten sollte, sondern auch die Tragfähigkeit der Wand unbedingt überprüfen muss.

Zu oft wird einfach angenommen, dass Dübel und Schrauben schon halten werden, ohne die Materialqualität oder das Alter der Wandstruktur zu beachten. Gerade bei alten Wänden mit Holzunterkonstruktion oder bröckelnden Putzschichten kann eine Befestigung versagen, was die Sicherheit des gesamten Schranks gefährdet.

Folglich ist mein Tipp: Vor dem Aufbau eine Materialprüfung machen (z.B. durch ein kleines Loch oder Abklopfen), um herauszufinden, was man vor sich hat. Falls nötig, alternative Befestigungsmöglichkeiten wie freistehende Möbelstopper oder zusätzliche Wandverstärkungen in Betracht ziehen. Nur so lässt sich die Stabilität wirklich gewährleisten, nicht nur die Ausrichtung.