Hallo zusammen,
ich beschäftige mich aktuell mit dem IKEA Platsa System und plane meine bestehende Aufbewahrung modular zu erweitern. Da das Platsa-System ja für seine Flexibilität bekannt ist, würde ich gerne von euch wissen, wie ich das am besten angehe, wenn ich weitere Elemente möglichst einfach und stabil integrieren möchte.
Dabei interessiert mich besonders, - ob ihr bewährte Kombinationen oder Erweiterungsstrategien nutzt, - welche Montagemöglichkeiten für Modul-Verbindungen empfehlenswert sind (besonders in Ecken oder winkligen Anordnungen), - welche Kombinationen von Fronten und Tiefen gut zusammenpassen ohne zu instabil zu wirken, und - ob ihr Erfahrungen mit Zubehör wie Einlegeböden, Füßen oder Rückwänden habt, die das System noch vielseitiger machen.
Ich möchte vermeiden, dass nach dem Zusammenbau die Konstruktion wackelig wird oder zu viel Verschnitt entsteht. Hat hier jemand Tipps zur Planung oder auch zur praktischen Umsetzung?
Danke im Voraus für eure fundierten Erfahrungen und Hinweise!
ich beschäftige mich aktuell mit dem IKEA Platsa System und plane meine bestehende Aufbewahrung modular zu erweitern. Da das Platsa-System ja für seine Flexibilität bekannt ist, würde ich gerne von euch wissen, wie ich das am besten angehe, wenn ich weitere Elemente möglichst einfach und stabil integrieren möchte.
Dabei interessiert mich besonders, - ob ihr bewährte Kombinationen oder Erweiterungsstrategien nutzt, - welche Montagemöglichkeiten für Modul-Verbindungen empfehlenswert sind (besonders in Ecken oder winkligen Anordnungen), - welche Kombinationen von Fronten und Tiefen gut zusammenpassen ohne zu instabil zu wirken, und - ob ihr Erfahrungen mit Zubehör wie Einlegeböden, Füßen oder Rückwänden habt, die das System noch vielseitiger machen.
Ich möchte vermeiden, dass nach dem Zusammenbau die Konstruktion wackelig wird oder zu viel Verschnitt entsteht. Hat hier jemand Tipps zur Planung oder auch zur praktischen Umsetzung?
Danke im Voraus für eure fundierten Erfahrungen und Hinweise!
S
sonPhilip10.06.18 12:37alpbi schrieb:
ich beschäftige mich aktuell mit dem IKEA Platsa System und plane meine bestehende Aufbewahrung modular zu erweitern.Das ist ein guter Ansatz. Zur modularen Erweiterung von Platsa empfehle ich zuerst, genau die vorhandene Stellfläche auszumessen und zu überlegen, ob du mehr in die Breite oder Höhe gehen möchtest.
- Platsa-Module gibt es in verschiedenen Höhen (64 cm oder 128 cm) und Tiefen (35 cm oder 55 cm). Für die Stabilität ist es wichtig, auf die Kombination der Tiefen zu achten, also z.B. keine 35 cm tiefen Module neben 55 cm tiefen ohne passende Umrahmung.
- Die Montage ist relativ flexibel. Grundsätzlich verbinden sich die Module mit Kunststoffverbindern und Schrauben. Um verwinkelte Bereiche zu realisieren, helfen Winkelsätze, welche IKEA separat verkauft.
- Ich würde außerdem empfehlen, am unteren Bereich Füße zu montieren, die IKEA extra anbietet. Damit stehen die Module sicher auf dem Boden und sind etwas erhöht, was die Feuchtigkeitsbildung vorbeugt.
- Bei Fronten empfehle ich, gleiche Oberflächen für benachbarte Module zu verwenden. So wirkt es optisch ruhiger und die Türen schließen meist besser.
Hat du schon eine konkrete Vorstellung, ob die Erweiterung z.B. als L-Form oder als einzelne Module über dem bestehenden aufgebaut werden soll?
K
KarTristan11.06.18 09:18alpbi schrieb:
ob ihr bewährte Kombinationen oder Erweiterungsstrategien nutztGrundsätzlich empfehle ich dir, die Gesamtbelastung zu bedenken. Platsa-Module sind zwar stabil, aber wenn du mehrere hohe Module stapelst oder ungleichmäßig löst, kann das zu Problemen führen.
- Für Ecken eignet sich oft die Kombination mit einem Eckelement oder das Aufstellen zweier Module im rechten Winkel mit Winkelsätzen, um Verwinden zu vermeiden.
- Achte auch darauf, die Rückwände komplett zu fixieren; das sorgt für enorme Stabilität.
- Ich habe gute Erfahrungen mit der Verwendung von Einlegeböden gemacht, die man individuell anpassen kann, vor allem in Kombination mit verschiedenen Frontarten (z. B. Türen, Schubladen, offene Regalfächer).
- Für die Tiefen empfehle ich, lieber möglichst homogene Tiefen zu wählen, da unterschiedliche Tiefen zwar möglich sind, aber oft zu Problemen bei der Optik und bei der Stabilität führen.
Die Erweiterung sollte sorgfältig mit einem Blick in den IKEA-Online-Konfigurator geplant werden, dort sieht man oft auch Anschlagrichtungen der Türen und eventuelle Kollisionen.
KarTristan schrieb:
Ich habe gute Erfahrungen mit der Verwendung von Einlegeböden gemacht, die man individuell anpassen kannDazu noch: Nutze bei der Erweiterung stabile Winkel- oder Montageplatten für die Verbindung der Module.
Auch wichtig: Die Rückwände vollständig verschrauben und verbinden, jede Lücke kann später wackeln.
Wenn du platzsparend arbeiten möchtest, nimm die 35 cm tiefen Module an engen Stellen.
J
JEREMIAH3812.06.18 10:38alpbi schrieb:
Ich möchte vermeiden, dass nach dem Zusammenbau die Konstruktion wackelig wird oder zu viel Verschnitt entsteht.Ich kann gut nachvollziehen, dass das Wichtigste die Stabilität deiner Erweiterung ist. Von meinen Erfahrungen her kann ich sagen, dass es in der Praxis sogar hilfreich ist, einen zusätzlichen Stabilisierungsrahmen selbst zu bauen, gerade wenn du ungewöhnliche Formen planst.
Was ich auch gern mache: Die Kombination von offenen und geschlossenen Modulen, das lockert das Raumgefühl auf, aber gerade offene Fächer sollten immer gut fixiert sein.
Eine weitere Möglichkeit ist es, einzelne Module gegen die Wand zu verschrauben. So hast du mehr Ruhe beim Handling und es fühlt sich sicherer an.
Gibt es einen Grund, warum du nicht auf die Länge bzw. Breite mehr Module setzen möchtest statt in der Höhe? Oft wird dadurch das Kippen reduziert.