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ᐅ Wie kombiniere ich PLATSA mit anderen Ikea Serien?

Erstellt am: 06.05.19 19:27
N
nauje
N
nauje
06.05.19 19:27
Hallo zusammen, ich habe vor kurzem das PLATSA-System von Ikea entdeckt und finde die vielfältigen Möglichkeiten zur Individualisierung sehr spannend. Allerdings habe ich eine doch recht detaillierte Frage: Wie kann ich PLATSA sinnvoll mit anderen Ikea-Serien kombinieren, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen – sowohl vom Design als auch von der Funktionalität her? Besonders interessiert mich, wie sich PLATSA mit Serien wie BESTÅ oder KALLAX verbinden lässt, wenn man beispielsweise unterschiedliche Bereiche eines Raumes gestalten oder zusätzliche Aufbewahrungslösungen schaffen möchte.

Ich kenne die grundlegenden Maße und Materialien von PLATSA und weiß, dass es modular aufgebaut ist, aber gerade bei Farben und verschiedenen Anschlussmöglichkeiten tue ich mich schwer. Gibt es bewährte Kombinationen, die gut zusammenpassen oder worauf sollte ich unbedingt achten, um am Ende keine unpassenden Übergänge oder unstimmige Optiken zu erhalten?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!
T
tutan
06.05.19 20:41
nauje schrieb:
Wie kann ich PLATSA sinnvoll mit anderen Ikea-Serien kombinieren, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen – sowohl vom Design als auch von der Funktionalität her? Besonders interessiert mich, wie sich PLATSA mit Serien wie BESTÅ oder KALLAX verbinden lässt, wenn man beispielsweise unterschiedliche Bereiche eines Raumes gestalten oder zusätzliche Aufbewahrungslösungen schaffen möchte.

Hey, das ist eine richtig gute Frage! 🙂 Mein Tipp ist, dass PLATSA durch seine modulare Flexibilität super mit BESTÅ zusammen passt, weil beide Systeme mit neutralen Tönen wie Weiß oder Eiche gut harmonieren. Gerade wenn du auf geschlossene und offene Elemente abwechselnd setzen willst, ergänzt sich das prima.

Bei KALLAX dagegen würde ich eher auf Kontraste setzen – zum Beispiel PLATSA in einer dezenten Holzoptik und KALLAX in Weiß oder umgekehrt. So trennst du die Bereiche optisch, was gerade in offenen Wohnungen super funktioniert.

Wichtig: Schau auch auf die Höhe der Möbel, damit nichts daneben wirkt und die Proportionen stimmig sind. Kleiner Tipp am Rande: Mit passenden Deckplatten oder Blenden kannst du Übergänge sehr elegant kaschieren. Ich find’s cool, wie flexibel man je nach Raumgröße und Zweck entscheiden kann. Viel Spaß beim Planen!
P
Phoenix30
07.05.19 08:12
tutan schrieb:
Mein Tipp ist, dass PLATSA durch seine modulare Flexibilität super mit BESTÅ zusammen passt, weil beide Systeme mit neutralen Tönen wie Weiß oder Eiche gut harmonieren.

Diese Einschätzung halte ich für sinnvoll, würde allerdings hier einen wichtigen Punkt ergänzen: Während PLATSA hoch hinausgeht mit variablen Höhen- und Tiefenmaßen, ist BESTÅ in der Regel auf Standardhöhen ausgelegt. Dementsprechend kann es bei der Kombination dazu kommen, dass man mit Abdeckplatten oder zusätzlichen Füßen nachjustieren muss – was vor allem bei der Optik und Ebenheit eine Rolle spielt.
tutan schrieb:
Bei KALLAX dagegen würde ich eher auf Kontraste setzen – zum Beispiel PLATSA in einer dezenten Holzoptik und KALLAX in Weiß oder umgekehrt.

Das ist eine interessante Strategie, dennoch sollte man bedenken, dass KALLAX mit seinem quadratischen Rasterdesign und stark industriellem Look nicht immer nahtlos mit dem eher minimalistischen, geradlinigen Stil von PLATSA harmoniert. Die Kombination funktioniert eher in kreativen Umgebungen, weniger in klassischen Wohnräumen.

Also, für alle, die Wert auf ein geschlossenes Gesamtbild legen, empfehle ich, bei der Farb- und Materialwahl besonders aufmerksam zu sein und auch Raumaufteilung und Nutzung bedacht zu planen.
K
KarTristan
08.05.19 10:34
nauje schrieb:
Wie kann ich PLATSA sinnvoll mit anderen Ikea-Serien kombinieren, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen – sowohl vom Design als auch von der Funktionalität her?

Zur Ergänzung: PLATSA bietet vor allem durch seine maßgeschneiderte Anpassbarkeit Vorteile in kleinen Raumkonzepten. Wenn es um die Kombination mit BESTÅ geht, empfehle ich, auf identische oder zumindest sehr ähnliche Fronten und Griffe zu achten. Das erhöht den optischen Zusammenhang erheblich.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Funktion der verbundenen Elemente zu planen – also wie die Aufbewahrung genutzt wird. Beispiel: BESTÅ eignet sich gut für Medienmöbel, PLATSA kann daneben Stauraum schaffen, der genau auf die Raumecke abgestimmt ist.

Bei der Kombination mit KALLAX sehe ich mehr Grenzen, da sich die Größen- und Nutzungs-Prinzipien deutlich unterscheiden. Wer dennoch beide Systeme einsetzen möchte, sollte insbesondere auf klare Trennungslinien – etwa unterschiedliche Raumzonen oder zusätzliche Designelemente – achten, um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden.

Insgesamt empfehle ich, bei der Planung grob mit Maßen zu experimentieren und die Raumansichten digital oder auf Papier vorzubereiten, um Fehlkäufe zu vermeiden.