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ᐅ Schalter oder Taster im Neubau mit Shelly – konsequent smart planen oder klassisch bleiben?

Erstellt am: 22.04.26 08:04
F
FloSCFan
F
FloSCFan
28.04.26 08:35
Laut Kommentaren …benötigt man bei einem Einsatz aber ein Relais. Scheinbar hat Jung nichts dergleichen im Sortiment seit ein paar Jahren.
N
nordanney
28.04.26 09:27


Sorry, dann brauchst Du so was.
M
MachsSelbst
28.04.26 09:53
Sowas bieten nicht viele Hersteller an...
Gira 312600 wäre ein Tastschalter, den man im Gegensatz zu dem von Jung auch noch kaufen kann.
N
nordanney
28.04.26 10:18
MachsSelbst schrieb:
Sowas bieten nicht viele Hersteller an...

Busch-Jäger mit den Wipptaster (normaler Schalter, der wieder in die Ausgangsposition zurück geht - also immer in derselben Stellung bleibt)
Gira hattest Du schon genannt (die funktionieren super, selber im letzten Haus gehabt - kombiniert mit dem System 55 Esprit)
Merten analog Busch-Jäger (da wird eine kleine Feder eingeklemmt)
Berker bietet auch Tast-Wippschalter analog Gira an

Sind ja nur die Einsätze. Mit den zig verschiedenen Aufsätzen bleibt ein große optische Spielwiese.

Aber der TE sagte, dass er auf Jung festgelegt ist (warum auch immer).

M
MachsSelbst
28.04.26 10:34
Das ist dann immer die Gefahr, beim Jung scheint das Modell im Auslauf zu sein und ob es Ersatz gibt, wird er dann gucken müssen.
Beim Busch Jäger heißt es übrigens Druckfolgetaster.

Ich werd meine Schalter drin lassen und das über Flankenauswertung machen... Taster für Licht im Einfamilienhaus, das hat bei mir das Feeling von Treppenhaus oder Industrie 😀
B
Bierwächter
05.05.26 19:45
Also ich kann dir mal unsere Situation schildern. Unser Haus steht mittlerweile, wohnen noch nicht drin und Smarthome rüste ich selbst nach.

Ich wollte auch erst alles bestmöglich vorbereiten lassen bei der Bemusterung. Hab mir Stichounkte etc. gemacht. Das meiste davon setzten wir dann aber trotz der ganzen Vorbereitung nicht um weil es entweder daran scheitert, dass der GU das nicht anbietet oder es einfach viel zu teuer geworden wäre. 

Ich hatte mich sehr früh festgelegt auf Shellys. KNX war mir zu teuer und mit Shellys kann ich nachrüsten wie ich will und bleibe im gleichen System. Ich werde Homeassistant benutzen das bekomme ich easy selbst eingerichtet und kann komplexe Dinge über längere Zeit verfeienern. Ich will nicht jemanden brauchen, der mir was einrichtet.

Dann wollte ich direkt Taster verbauen lassen wegen der Shellys. Da war das Problem, dass der GU dann Relais eingebaut hätte und ich diese dann später ausgetauscht hätte. Also dann doch normale Schalter und ich baue später Shellys in die Dosen und tausche die Schalter durch Taster aus.
Dann wollte ich eine Sternverdrahtung. Alles zzm Technikraum, dass ich dort die yshellys in der Verteilung unterbringe. Das braucht aber Unmengen an Platz in der Verteilung. Heißt größere Verteilung, bedeutet teuer. Wir haben sehr klein gebaut (100qm) dadurch ginge eine größere Verteilung auch gar nicht mehr ohne den Technikraum zu vergrößern und das ginge nicht ohne das Haus komplett anzupassen - sehr teuer und auch einfach schwer umsetzbar mit dem Grundriss. Also viel Vorbereitung und Gedanken machen umsonst weil es realistisch nicht sinnvoll umsetzbar war in unserem Fall.

Ich habe mir aber trotzdem Gedanken gemacht, wie ich ein paar spezielle Dinge vorbereiten muss. Z. B. bauen wir in Fliesenprofil eingelassene LED-Streifen alsDuschbeleutung ein. Die sollen an einen Shelly UND per Schalter funktionieren.Hier muss ich selbst eine kleine Unterverteilung basteln und dafür brauchte ich eine extra Leitung vom Schalter zu dieser Unterverteilung. 

Ich habe mir auch bereits rausgesucht welche Präsenzmelder ich nutzen möchte und habe dafür Steckdosen in 1,6m Höhe in jedem Raum angebracht, dort wo derSichtbereich perfekt ist. Manchmal ging es dort nicht wegen z. B. Balken, dann kam die Steckdose in die Decke.

Ich habe die Wlanabdeckung simuliert und 2 Netzwerkauslässe in der Decke eingeplant. Dort bringe ich Access Points an damit ich einwandfreies Wlan habe. 

Netzwerk wollte ich im Leerrohr haben, das hat mein GU gar nicht angeboten. Also habe ich das gesamte Netzwerk im Rohbau selbst verlegt. Der GU hat mir Zugseile in den Wänden vorbereitet.

Ich bin auch sicher gegangen, dass tiefe Dosen verbaut werden (60mm). Aber auch hier gab es am Ende die eine oder Andere Dose wo es zu knapp war in der Wand mit gespannter Folie. 

Ich habe ein Leerrohr für LAN vorbereiten lassen zur Türklingel weil ich meine eigene Klingel verbauen will. Hier brauche ich aber eine Duplexleitung und das Leerrohr war nicht groß genug dafür. Zu zweit mit viel Gewalt bekamen wirs durchgepresst. Aber das geht jetzt nie wieder raus. Duplex, weil ich die Klingel über eine Leitung POE betreiben will und mit der zweiten greife ich ein Signal vom Knopf ab und will es per Shelly weiter ins Homeassistant einbinden und am Ende eine Benachrichtigung per Bot inkl. Kamerabild auf meinem Desktop PC im Discord anzeigen lassen. 

Und trotzdem wird es sicherlich noch Schwierigkeiten geben, wenn ich dann meine Shellys usw. verbaue. Ich habe im Rohbau bereits ein paar Dosen gesehen, bei denen es sicher extrem eng wird, weil Leitungen dort weitergeleitet werden. Also sind bereits Wagoklemmen und viel Kabel untergebracht.


Mach dir Gedanken wo du was spezielles willst, was man vllt wirklich vorbereiten muss z. B bei mir die Duschbeleuchtung oder Türklingel. 
Tiefe Dosen verbauen. 
Access Points einplanen. 
girahomeassistantschalterdosentürklingelleerrohrrelaistechnikraumunterverteilungleitung