ᐅ Wie kann ich Ikea Brimnes Möbel zum individuellen DIY-Projekt machen?
Erstellt am: 07.06.22 09:17
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geleopold8Ergänzend zum Thema Oberflächenbearbeitung würde ich empfehlen:
- Zunächst mit einem Schwamm und warmem Spülwasser die Möbel reinigen, so nehmen Farbe und Kleber besser auf.
- Dann unbedingt eine hochwertige Haftgrundierung (Primer) verwenden, speziell geeignet für glatte oder melaminbeschichtete Flächen.
- Richtig anschleifen heißt: leicht matt machen, nicht komplett die Beschichtung entfernen, sonst kann die Oberfläche aufquellen.
- Alternative: Verwendung von Vinylfolien in kreativen Designs. Diese lassen sich passgenau zuschneiden und rückstandslos entfernen.
Zum Zusammenbau: Wenn du Fronten tauschst, unbedingt die Bohrungen von Ikea beachten, sind genormt. So kannst du problemlos Holz- oder Plexiglasplatten zuschneiden und mit passenden Griffen kombinieren.
Zum Abschluss noch wichtig: Möbel vor direkter Feuchtigkeit schützen, da Brimnes aus Pressspan besteht.
- Zunächst mit einem Schwamm und warmem Spülwasser die Möbel reinigen, so nehmen Farbe und Kleber besser auf.
- Dann unbedingt eine hochwertige Haftgrundierung (Primer) verwenden, speziell geeignet für glatte oder melaminbeschichtete Flächen.
- Richtig anschleifen heißt: leicht matt machen, nicht komplett die Beschichtung entfernen, sonst kann die Oberfläche aufquellen.
- Alternative: Verwendung von Vinylfolien in kreativen Designs. Diese lassen sich passgenau zuschneiden und rückstandslos entfernen.
Zum Zusammenbau: Wenn du Fronten tauschst, unbedingt die Bohrungen von Ikea beachten, sind genormt. So kannst du problemlos Holz- oder Plexiglasplatten zuschneiden und mit passenden Griffen kombinieren.
Zum Abschluss noch wichtig: Möbel vor direkter Feuchtigkeit schützen, da Brimnes aus Pressspan besteht.
draFrederi schrieb:
Ich würde den Möbeln noch etwas Pepp geben, indem du statt klassischer Farbe auch mal Tapetenreste oder ausgefallene Stoffe als Fronten beklebst – wirkt super individuell und fröhlich.Das ist zwar eine kreative Idee, aber ich sehe hier einen praktischen Nachteil: Stoff oder Tapeten sind anfällig für Verschmutzungen und Feuchtigkeit. Gerade Möbel, die man täglich nutzt, sollten eher robust sein.
Allerdings: Wenn es ein reines Deko- oder Low-Traffic-Möbelstück ist, spricht nichts dagegen. Mich interessiert hier eher, wie die Langzeitqualität bei solchen Varianten ist – hat da jemand Langzeiterfahrung?
Auch möchte ich anmerken, dass eine Umgestaltung das Risiko birgt, den Wiederverkaufswert zu senken. Hat überhaupt jemand Erfahrungen, wie viel DIY bei IKEA-Möbeln als akzeptabel gilt bei potenziellen Käufern?
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geleopold809.06.22 07:20sifope schrieb:
Mich interessiert hier eher, wie die Langzeitqualität bei solchen Varianten ist – hat da jemand Langzeiterfahrung?Aus meiner Sicht ist die Qualität stark vom gewählten Material abhängig. Bei Folien ist das in der Regel unproblematisch, wenn die Oberfläche gut vorbereitet wurde und nicht dauerhaft Nässe ausgesetzt ist.
sifope schrieb:
Auch möchte ich anmerken, dass eine Umgestaltung das Risiko birgt, den Wiederverkaufswert zu senken.Das halte ich nur bedingt für richtig. Es kommt ganz auf die Zielgruppe an. Viele Käufer schätzen personalisierte Möbelstücke oder handwerkliche Eigenarbeit, gerade in Bereichen wie Jugend- oder Designerwohnungen.