ᐅ BEV - Battery Electric Vehicle Erfahrungsberichte und Empfehlungen
Erstellt am: 23.01.25 15:14
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nordanney28.02.26 22:58MachsSelbst schrieb:
Weißt du nordanney... die Welt des Außendienstes ist größer, als der einer Bank, wo man in seiner 50km Blase Tagesgeschäft macht...Ja, bei 250km täglich und dann rumjammern bist du voll im Stress ;-)
Also 1.800km in den sechs Tagen.
Mit gut 40tkm im Jahr schaffe ich theoretisch leider „nur“ 175km an jedem Arbeitstag. Da ich aber leider mindestens die halbe Woche im Homeoffice sitzt, sind das dann im Schnitt eher 400km pro Arbeitstag im Auto. Meine Blase ist dick etwas größer, als du denkst - Individualgeschäft. Mit BEV? Entspannt. Wie gesagt, bei irgendwo um 3.000-4.000 Autos im Konzern kann das nicht so schlecht funktionieren, wie bei dir.
Vielleicht bist du mental einfach nicht bereit elektrisch zu fahren. Ist ja ok, aber dann nicht per se „das geht alles nicht“ raushauen.
Mein Firmenwagenleasing läuft Ende es Jahres aus und ich denke gerade intensiv über einen Volvo EX60 P12 nach. 22 kW AC V2H ist schon sehr attraktiv. Allerdings ist es schon verrückt, wie teuer externes Laden ist. Rein monetär betrachtet ist Fliegen mit Handgepäck innereuropäisch bzw. im Bereich von 1-2 h Flugzeit oftmals so sogar günstiger und sowieso deutlich schneller, gerade wenn man noch die Ladepausen einrechnen muss. Noch dazu ist sich die Firma immer noch nicht sicher, ob sie die 35 Cent Abrechnung seit 01.01.2026 mitmacht, weil das einen zu großen Mehraufwand bedeuten würde, individuell mit jedem MA abzurechnen. Fände ich super, weil das deutlich netter ist, als den Dachstrom für ein paar Cent zu verschenken.
Machen sie es nicht, gibt's halt wieder einen 6-Zylinder Diesel aus München.
Machen sie es nicht, gibt's halt wieder einen 6-Zylinder Diesel aus München.
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nordanney01.03.26 12:28Araknis schrieb:
Noch dazu ist sich die Firma immer noch nicht sicher, ob sie die 35 Cent Abrechnung seit 01.01.2026 mitmacht, weil das einen zu großen Mehraufwand bedeuten würde, individuell mit jedem MA abzurechnen. Fände ich super, weil das deutlich netter ist, als den Dachstrom für ein paar Cent zu verschenken.Wo ist das Problem?
Bei uns wird nicht der Strom der Photovoltaik vergütet, sondern pauschal das Heimladen wie Auslagen ersetzt. Gemäß des aktuellen Stromtarifs. Läuft - wie bei ganz vielen Firmen in D - über Total Energies. Kein Aufwand für die Firma. Steuerlich auch sauber. Seit vielen Jahren schon. Braucht „nur“ eine Wallbox, die dafür geeignet ist.
T
Tolentino01.03.26 12:55Ich will nicht ausschließen, dass es Fahrprofile gibt, bei denen ein BEV mit der momentanen Infrastruktur, vor allem aber mit dem Ladebetreiberwust den es gibt nicht optimal ist.
Deswegen bin ich auch für mehr EU betriebene Regulierung (hat ja auf dem Handytarifmarkt auch einigermaßen geklappt).
Aber wenn du für >62 Ct/kWh auch am Schnellader lädst, machst entweder du oder deine Firma was falsch.
49 Ct sollten möglich sein, bei entsprechender Flotte und damit Firmentarife eigtl sogar 39 Ct.
Deswegen bin ich auch für mehr EU betriebene Regulierung (hat ja auf dem Handytarifmarkt auch einigermaßen geklappt).
Aber wenn du für >62 Ct/kWh auch am Schnellader lädst, machst entweder du oder deine Firma was falsch.
49 Ct sollten möglich sein, bei entsprechender Flotte und damit Firmentarife eigtl sogar 39 Ct.
nordanney schrieb:
Bei uns wird nicht der Strom der Photovoltaik vergütet, sondern pauschal das Heimladen wie Auslagen ersetzt.Pauschal im Sinne eines pauschalen Betrags? Das gab's ja bis Ende 2025. Jetzt wird der Export von der Wallbox mit MID-Zähler verlangt, dann kWh x 35 Cent. Buchhaltung bekäme dann jeden Monat meinen Wallboxreport und darf dann abrechnen. Das meine ich.
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nordanney01.03.26 18:57Araknis schrieb:
Pauschal im Sinne eines pauschalen Betrags? Das gab's ja bis Ende 2025. Jetzt wird der Export von der Wallbox mit MID-Zähler verlangt, dann kWh x 35 Cent. Buchhaltung bekäme dann jeden Monat meinen Wallboxreport und darf dann abrechnen. Das meine ich.Nein, pauschal nach Deinem eigenen Stromtarif. Also jeder Arbeitnehmer hinterlegt bei Total Energies seinen Stromvertrag und bekommt einfach eine Kostenerstattung auf die über die Wallbox geladenen kWh. Unsere Buchhaltung hat damit gar nichts zu tun. Dafür nimmt man sich ja den externen Dienstleister.
Eine "Pauschale" gab es bei uns nie. Hätte sich auch niemand drauf eingelassen, da es eine Pflicht zur eigenen Wallbox beim BEV gab (inzwischen aufgrund der guten Ladeinfrastruktur mit günstigen Preisen aufgehoben - bei jedem Aldi Süd lädst Du inzwischen ohne App/Karte mit 47 Cent am 200kW Lader).
Wallbox mit Rfid Leser (und integriertem Zähler, das ist natürlich Voraussetzung, aber bei uns Pflicht) und Verbindung zu Total Energies
==> jeder geschäftliche Ladevorgang wird online direkt zu Total Energies gemeldet (für die privaten Vorgänge von Freunden oder dem Zweitwagen gibt es einen separaten Chip/Karte)
==> Total Energies erstellt 1x im Monat eine Abrechnung und überweist den jeweiligen Betrag bzw. zieht ihn vom Arbeitgeber oder der Leasing ein
==> Ist wie eine Auslagenerstattung. Taucht nicht in der Gehaltsabrechnung auf, keine steuerlichen Themen bei Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Auch nur der reine Strompreis, keine anteilige Erstattung der Grundpreise
==> kein 35 Cent Regelung (so was kannte ich bis zu Deinem Post gar nicht); läuft wie geschildert bei mir seit Ende 2020 so
P.S. Kenne eigentlich auch nur Firmen, die das über einen Dienstleister machen. Dann fast immer Total Energies.