ᐅ Photovoltaik steht an - Optionen: 19 kwp, 25 kwp, 30kwp, Speicher?
Erstellt am: 27.03.22 09:28
O
Obermuh
Guten Morgen Zusammen,
bei uns steht die Anschaffung der Photovoltaik an und ich habe nun endlich ein erstes Angebot bekommen. Im Moment scheinen alle schwer beschäftigt, von drei angefragten Anbietern kam jetzt nach mehreren Wochen überhaupt mal was rein. Im Vergleich zu den vielen Threads hier erscheint es mir etwas teuer, was aber auch wieder dadurch kompensiert wird dass das theoretisch in April noch installiert werden könnte (je nach Modulauswahl, siehe unten).
Die Grundsatzdiskussion Speicher oder nicht ist mir bekannt, die Angebote sind jetzt erstmal mit Speichersystem gemacht worden.
Die örtlichen Gegenbenheiten:
Flachdach mit knapp 230qm belegbarer Fläche komplett ohne Beschattung.
Vorjahresverbrauch: 12800 KWh: 8300 KWh Wärmepumpe-Zähler, 4500 KWh Haushaltszähler
Seit kurzem habe ich noch ein e-Auto, da erwarte ich ca. 4000 KWh Jahresbedarf
Erwartete Ausbeute: 900 KWh pro KWp
Angebotene Optionen:
Mögliche Module, preisgleich bei selber Gesamtleistung:
Hyundai HiE-S410VG (erst ab Mai wieder lieferbar)
Solarwatt Classic H1.1 pure 375 (lagernd beim Anbieter)
Optionale Speicher:
E3DC S10X 14 KWh
E3DC S10E Pro 19,5 KWh
Anlageankomplettgebote (netto!):
19,68 KWp - 22828€
+ 14 KWh speicher 13250€
Opt. 19,5 KWh 18630€
24,6 KWp - 27552€
+ 14 KWh speicher 13250€
Opt. 19,5 KWh 18630€
laut Anbieter gehen auch 30 kwp aufs Dach, da wäre dann ein Rundsteuerspfänger Pflicht. Kann auf Anfrage angeboten werden.
Meine Fragen:
- Sind die Angebote noch fair oder überteuert?
- Macht es Sinn die verfügbaren aber etwas „schwächeren“ solarwatt Module zu nehmen? In Anbetracht der aktuellen Situation, ist der „Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach“?
- Ist ein Speicher bei unserem vergleichsweise hohen Verbrauch und der geringen Einspeisevergütung eventuell doch Sinnvoll? Rechnerisch wohl nicht aber durch die aktuelle Tendenz im Energiemarkt zumindest eine Investition in die Unabhängigkeit und etwas mehr Seelenfrieden?
- Lohnt sich eine steuerbare Wallbox (E3DC Connect)? Die ist im Angebot wohl dabei aber nicht separat bepreist, ich habe in der Garage aber bereits ein CEE32 Dose und lade über einen Juice Booster mit bis zu 22KW (Wallboxförderung verpasst, also 22 statt 11KW vom Netzbetreiber genehmigen lassen)
Mein Gedankengang: Wenn ich um die 60% Autarkie mit dem Speicher realisiere kann, spare ich bei den aktuellen Stromkosten von 31c/KWh 2380€ Im Jahr, somit wäre die „kleine“ Anlage mit 19,68 KWp und 14 KWh Speicher in 18 Jahren „bezahlt“. Einspeisung und Wartungskosten hier mal nicht berücksichtigt.
bei uns steht die Anschaffung der Photovoltaik an und ich habe nun endlich ein erstes Angebot bekommen. Im Moment scheinen alle schwer beschäftigt, von drei angefragten Anbietern kam jetzt nach mehreren Wochen überhaupt mal was rein. Im Vergleich zu den vielen Threads hier erscheint es mir etwas teuer, was aber auch wieder dadurch kompensiert wird dass das theoretisch in April noch installiert werden könnte (je nach Modulauswahl, siehe unten).
Die Grundsatzdiskussion Speicher oder nicht ist mir bekannt, die Angebote sind jetzt erstmal mit Speichersystem gemacht worden.
Die örtlichen Gegenbenheiten:
Flachdach mit knapp 230qm belegbarer Fläche komplett ohne Beschattung.
Vorjahresverbrauch: 12800 KWh: 8300 KWh Wärmepumpe-Zähler, 4500 KWh Haushaltszähler
Seit kurzem habe ich noch ein e-Auto, da erwarte ich ca. 4000 KWh Jahresbedarf
Erwartete Ausbeute: 900 KWh pro KWp
Angebotene Optionen:
Mögliche Module, preisgleich bei selber Gesamtleistung:
Hyundai HiE-S410VG (erst ab Mai wieder lieferbar)
Solarwatt Classic H1.1 pure 375 (lagernd beim Anbieter)
Optionale Speicher:
E3DC S10X 14 KWh
E3DC S10E Pro 19,5 KWh
Anlageankomplettgebote (netto!):
19,68 KWp - 22828€
+ 14 KWh speicher 13250€
Opt. 19,5 KWh 18630€
24,6 KWp - 27552€
+ 14 KWh speicher 13250€
Opt. 19,5 KWh 18630€
laut Anbieter gehen auch 30 kwp aufs Dach, da wäre dann ein Rundsteuerspfänger Pflicht. Kann auf Anfrage angeboten werden.
Meine Fragen:
- Sind die Angebote noch fair oder überteuert?
- Macht es Sinn die verfügbaren aber etwas „schwächeren“ solarwatt Module zu nehmen? In Anbetracht der aktuellen Situation, ist der „Spatz in der Hand besser als die Taube auf dem Dach“?
- Ist ein Speicher bei unserem vergleichsweise hohen Verbrauch und der geringen Einspeisevergütung eventuell doch Sinnvoll? Rechnerisch wohl nicht aber durch die aktuelle Tendenz im Energiemarkt zumindest eine Investition in die Unabhängigkeit und etwas mehr Seelenfrieden?
- Lohnt sich eine steuerbare Wallbox (E3DC Connect)? Die ist im Angebot wohl dabei aber nicht separat bepreist, ich habe in der Garage aber bereits ein CEE32 Dose und lade über einen Juice Booster mit bis zu 22KW (Wallboxförderung verpasst, also 22 statt 11KW vom Netzbetreiber genehmigen lassen)
Mein Gedankengang: Wenn ich um die 60% Autarkie mit dem Speicher realisiere kann, spare ich bei den aktuellen Stromkosten von 31c/KWh 2380€ Im Jahr, somit wäre die „kleine“ Anlage mit 19,68 KWp und 14 KWh Speicher in 18 Jahren „bezahlt“. Einspeisung und Wartungskosten hier mal nicht berücksichtigt.
D
Deliverer28.03.22 20:27Pitiglianio schrieb:
... einen Hybrid WR gönne, kann ich in ein paar Jahren einfach einen ... Speicher problemlos einbauen, ...??Die Wahrscheinlichkeit, dass der dann noch passt, ist gering. Hier gibts die üblichen 3-Jahres-Zyklen, danach passt die Software nicht mehr. Wäre ja auch zu einfach... ;-)Wenn sie mal wirklich günstig sind, einfach AC-seitig anschließen, halte ich für einfacher.
M
Martial.white28.03.22 21:34Ich würde den WR mit DC Ausgang trotzdem nehmen, kostet wahrscheinlich nicht viel mehr. Verlieren kannst du dabei ja nichts.
Ich hoffe aber in 3 Jahren kann ich meinen Stromspeicher mit 4 Rädern ans Haus anschließen...befürchte aber es dauert eher 30 als 3...
Ich hoffe aber in 3 Jahren kann ich meinen Stromspeicher mit 4 Rädern ans Haus anschließen...befürchte aber es dauert eher 30 als 3...
P
Pitiglianio28.03.22 21:46Martial.white schrieb:
Ich würde den WR mit DC Ausgang trotzdem nehmen, kostet wahrscheinlich nicht viel mehr. Verlieren kannst du dabei ja nichts.Schön wärs. Das Angebot eines Solarteurs verlangt 1k Aufpreis für den HybridP
Pitiglianio28.03.22 21:48Deliverer schrieb:
Wenn sie mal wirklich günstig sind, einfach AC-seitig anschließen, halte ich für einfacher.Geht dass denn so einfach? Warum dann überhaupt Hybrid WR?
P
Peter Pohlmann28.03.22 22:03Das geht natürlich nicht so einfach. Die Speicher sowohl in Autos als auch für Photovoltaik Anlagen gehen alle mit DC.
Der Hybrid steuert also die Speicherladung und speist DC vom Dach in den DC Speicher. die Wandlung auf AC macht er dann natürlich auch und geht damit ins Hausnetz. Der Hybrid hat eigentlich nur eine Funktion in der Steuerung und der Kommunikation mit dem Batteriemanagmentsystem des Speichers.
Bidirektionales Laden, also den PKW als Speicher nehmen, geht auch schon. Bei VW sollte es ab 01/2022 möglich sein. Ansonsten geht der Ioniq 5 oder auch der Nissan Leaf. Eigentlich keine schlechte Sache. Wird sicherlich noch 2 Jahre dauern aber es wird irgendwie kommen.
Der Hybrid steuert also die Speicherladung und speist DC vom Dach in den DC Speicher. die Wandlung auf AC macht er dann natürlich auch und geht damit ins Hausnetz. Der Hybrid hat eigentlich nur eine Funktion in der Steuerung und der Kommunikation mit dem Batteriemanagmentsystem des Speichers.
Bidirektionales Laden, also den PKW als Speicher nehmen, geht auch schon. Bei VW sollte es ab 01/2022 möglich sein. Ansonsten geht der Ioniq 5 oder auch der Nissan Leaf. Eigentlich keine schlechte Sache. Wird sicherlich noch 2 Jahre dauern aber es wird irgendwie kommen.
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