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ᐅ Freistehende Pergola mit Gelenkarmmarkise

Erstellt am: 05.05.26 13:48
L
laie_micha
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laie_micha
05.05.26 13:48
Hallo zusammen,

ich habe ein interessantes Projekt vor, was sich aber leider etwas schwierig gestalten lässt.

Ich habe einen Schrebergarten da ich bereits eine große Laube habe, darf ich keine Pergola mit einer festen Überdachung bauen (wäre dann wohl auch keine Pergola mehr). Nun kam mir die Idee, eine freistehende Pergola zu bauen und eine Markise anzubringen die bei Bedarf über die Pergola ausfahren kann. (Den Markisenstoff würde ich dann mit einer PVc Plane ersetzen um Regendichtigkeit zu gewährleisten)

Leider kann ich aber keine Markise an meiner Laube anbringen, da die Laube bzw. die Dachrinne zu niedrig ist und zudem noch eine Kellertreppe dazwischen liegt.

Nun müsste ich eine Pergola bauen und die Markise an einen Holzbalken verschrauben, wobei ich hierbei sehr unsicher unterwegs bin da die richtige Holzauswahl notwendig ist und ordentlich betoniert werden müsste.

Ich würde einmal Fotos hochladen um euch einen EInblick zu verschaffen, Natürlich war auch die Überlegung die Balken an der Kellerwand zu verschrauben aber hierbei habe ich die Befürchtung, da ich nicht weiß wie Stabil die Wand ist (Garten ist min. 70 Jahre alt) und nacher reißt mir die Wand ein..

Die Markise hat eine Breite von 3,50 und ausgefahren ebenfalls 3,50m. Pergola soll dementsprechend 2,30 hoch auf tiefste stelle ca. 2,0 Meter. Die Länge der Pergola soll ca. 3 Meter und Breite ca. 3,50 Meter sein..

Außerdem darf ich bei der Pergola keine Sparren verbauen, die Pergola darf nur eine U- Form beinhalten und kein geschlossenes Element darstellen... Aber ich würde dennoch 1 Querbalken mittig in die Pergola setzen, mit der Begründung argumentieren, dient zur Stabilisierung, anders geht es nicht.

Holzbalken habe ich aktuell Fichten Holz da, mit rissen, die bei diesem Werkstoff üblich sind.. (2 Holzbalken mit 2,90 Meter länge, die keine Risse haben, liegen ebenfalls noch hier, vermutlich Lärche.

Alternative, sollte sich das Projekt zu schwierig gestalten, würde ich entweder alternativ auf ein Rollenlaufsystem mit PVc Plane umswitchen oder einen gutem Sonnensegel, hat damit jemand Erfahrung ?


PS: Eisenrohre zu verwenden möchte ich nicht.  & mir ist in der Zwischenzeit was weiteres eingefallen, vielleicht würde das irgendwie funktionieren: Die Pergola mit den Dachsparren unter den Dachziegeln zu befestigen, und die Markise dadurch an die Pergola sicher anbringen zu können ? Beispiel:

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FKuent
05.05.26 16:33
Die Markise auf einen einzelnen Holzbalken zu setzen ist simpel, aber bei 3,50m Ausladung wirken da schnell mal >80kg Zuglast bei Wind, selbst wenn du denkst „ist ja nur Stoff“. PVC macht das Ganze eher schwerer als leichter, das wird oft unterschätzt.

Fichte mit Rissen würde ich dafür ehrlich gesagt nur nehmen, wenn du Spaß an Nacharbeiten hast. Lärche ist da stabiler, auch wenn sie sich gern mal verzieht. Betonfundamente sollten schon so 40x40x80cm haben, sonst wackelt dir das Ding schneller als dir lieb ist. Und die Sache mit dem mittigen Querbalken… naja, formal ist das dann schon wieder näher am „verbotenen“ Aufbau, oder glaubst du wirklich, das merkt keiner?

Die Wand würde ich bei dem Alter eher in Ruhe lassen, da reisst nix sofort raus, aber Vertrauen sieht anders aus. Hast du mal über Stahlpfosten nachgedacht, die wirken filigraner und tragen mehr, auch wenn’s optisch nicht jedermanns Ding ist.
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laie_micha
06.05.26 08:24
Ich weiß nicht wo ich meinen Beitrag bearbeiten kann und nachträglich Fotos hochladen kann, daher lade ich die Fotos zur Veranschaulichung mit diesen Post hoch. 

Nun benötige ich Vorschläge, Ideen, Tipps 🙂




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laie_micha
06.05.26 09:55
FKuent schrieb:
Die Markise auf einen einzelnen Holzbalken zu setzen ist simpel, aber bei 3,50m Ausladung wirken da schnell mal >80kg Zuglast bei Wind, selbst wenn du denkst „ist ja nur Stoff“. PVC macht das Ganze eher schwerer als leichter, das wird oft unterschätzt.

Fichte mit Rissen würde ich dafür ehrlich gesagt nur nehmen, wenn du Spaß an Nacharbeiten hast. Lärche ist da stabiler, auch wenn sie sich gern mal verzieht. Betonfundamente sollten schon so 40x40x80cm haben, sonst wackelt dir das Ding schneller als dir lieb ist. Und die Sache mit dem mittigen Querbalken… naja, formal ist das dann schon wieder näher am „verbotenen“ Aufbau, oder glaubst du wirklich, das merkt keiner?

Die Wand würde ich bei dem Alter eher in Ruhe lassen, da reisst nix sofort raus, aber Vertrauen sieht anders aus. Hast du mal über Stahlpfosten nachgedacht, die wirken filigraner und tragen mehr, auch wenn’s optisch nicht jedermanns Ding ist.

Endlich habe ich herausgefunden wie man hier zitieren kann ... 😀

Danke für deine Rückmeldung, kurz gesagt, ob es verboten ist, und ob man es merkt, ja doch, aber gehen wir einfach mal davon aus, dass es geduldet wird.

Wie sieht es denn aus, wenn man noch zusätzlich (ohne verschrauben an der Hauswand) einen Stützbalken vom Pfosten, der am Geländer gesetzt wird, hin zur Hauswand setzt. Um so der Hebelwirkung entgegen zu setzen? 

PS: Einen Sonnensegel spannen oder eine Art Industrievorhand als Dach, wäre ggf. auch eine gute alternative.
F
FKuent
06.05.26 12:31
Die maßgeblichen Kräfte entstehen bei deiner Spannweite durch Wind und wirken hauptsächlich horizontal. Ohne feste Verankerung bleibt das System insgesamt nachgiebig, auch wenn es optisch stabil wirkt.

Entscheidend ist daher weniger der obere Aufbau, sondern wie sauber die Lasten unten in die Fundamente eingeleitet werden. Bei 3,50m Ausladung und geschlossener PVC-Fläche entstehen schnell hohe Kräfte, die dauerhaft aufgenommen werden müssen. Ein einzelner zusätzlicher Balken ändert daran nur begrenzt etwas.

Von einer Befestigung an den Dachsparren unter den Ziegeln ist abzuraten, da die vorhandene Konstruktion dafür in der Regel nicht ausgelegt ist und Schäden schwer abschätzbar wären.

Alternativen wie ein Sonnensegel oder ein verschiebbares Planensystem sind konstruktiv einfacher und oft besser kontrollierbar, insbesondere bei Wind.
L
laie_micha
06.05.26 12:50
Fest Verankert wird es ganz sicher, ohne wäre es sowieso unmöglich stabil zu bekommen. 

Ich ging jetzt tatsächlich nicht von unten, sondern von oben der Dachsparren aus (hat mein Gartennachbar neben mir auch), nur die Markise wäre am Ende für die Terasse zu kurz, daher dachte ich ggf. die Pergola mit an die Dachsparren zu verschrauben (muss ich abklären ob das genehmigt wird) und dann die Markise an einen Querbalken zu befestigen. Was zusätzlich Stabilität bekommt durch die Dachsparren.. 

Es kam mir auch die Überlegung, einen 4 Meter Balken unten am Kellerboden + Kellerwand zu verschrauben + Stütze zur Laubenwand, und der 2. Pfosten vor der ersten Kellertreppe am Boden zu verschrauben (nach dem Bodengitter, die Platte ist ca. 10cm Dick). Ein 3ter Pfosten müsste dann irgendwo mittig dazwischen, aber der wäre dann tatsächlich nicht so fest wie die anderen beiden Pfosten.

Aber es wird kompliziert, ich mag es auch lieber einfach. Ich finde leider keine Beispiele im Internet zum Thema verschiebbares Führungssystem als Dach.. Bedeutet ich kann mir nichts vorher anschauen und müsste es einfach ausprobieren.