Zur Erweiterbarkeit: Das Schöne an PLATSA ist, dass das System auf Basis genormter Breiten und Höhen arbeitet. Das macht es möglich, weitere Module in der gleichen Tiefe beliebig anzuschließen und neue Reihen zu bilden. Für TV-Möbel sind 40 cm Tiefe ideal, denn das entspricht dem Standardmaß vieler Geräte und sorgt für ausreichend Luftzirkulation. Zusätzlich solltest du hinter geschlossenen Elementen immer Lüftungsschlitze oder offene Fächer planen. Einige nutzen auch bodennahe Füße, um einen kleinen Luftspalt zu schaffen. Ein Tipp zur Erweitertung: Plane deine Grundanordnung so, dass an einer Seite oder oben später noch Module ergänzt werden können.
Ich wollte nur sagen, dass ich mich mit PLATSA anfangs auch unsicher fühlte, weil das System so flexibel ist. Doch meine Devise war: Nicht zu sehr von Anfang an alles perfekt planen – stattdessen Schritt für Schritt anpassen und erweitern. So konnte ich ruhig ausprobieren, was am besten passt und dabei bleibt das Ganze lebendig und leicht.
Aus meiner Erfahrung hilft es, bei Erweiterungen möglichst gleiche Tür- und Griffarten zu wählen – das hält den Look einheitlich.
teome schrieb:
Gibt es da Praxisbeispiele, wie man Erweiterungen integriert, ohne das System optisch zu zerstückeln?
Aus meiner Erfahrung hilft es, bei Erweiterungen möglichst gleiche Tür- und Griffarten zu wählen – das hält den Look einheitlich.
Joe52 schrieb:
Aus meiner Erfahrung hilft es, bei Erweiterungen möglichst gleiche Tür- und Griffarten zu wählen – das hält den Look einheitlich.Genau das! Und falls du die klassischen weißen Türen mal satt hast – wie wäre es mit farbigen Griffen oder Wechselgriffen? Ein kleiner Handgriff und das Möbel wirkt gleich wie neu. Ich habe mal zu Weihnachten rote Griffe montiert, das gab dem Wohnzimmer direkt einen kleinen, fröhlichen Schub 😊.