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ᐅ Wärmepumpe privat kaufen / verkaufen

Erstellt am: 12.11.21 13:52
T
Tolentino
Liebe Leute,

ich leide derzeit am Lieferproblem meiner Wärmepumpe (Vaillant Arotherm Plus VWL 75/6), die bei keinem Händler zu kriegen ist und lt. Hersteller vsl. erst in KW 6 22 geliefert werden kann. Da der Winter ansteht und mein Heizi seine Durchlauferhitzerheizung mittlerweile bei nem anderen Kunden braucht, wird es jetzt echt problematisch. Er bietet mir als Ersatz einen 5 kW Gebläseheizer an, aber ich befürchte dass das richtig teuer im Verbrauch wird.
Aus diesem Grund kam ich jetzt auf die Idee, mir eine lieferbare Monoblock Wärmepumpe zu besorgen, die nur zur Überbrückung bis meine Vaillant da ist laufen soll.
Hier scheint es noch eine Panasonic (wohl aus der Serie, der legendären und vielfach empfohlenen "Geisha") zu geben, die augenscheinlich tauglich und für nen annehmbaren Preis zu kriegen ist (ca. 3500 EUR). Danach würde ich Sie wieder veräußern.
Da es aber nun mal ein kleiner Markt sein dürfte gebrauchte Wärmepumpe zu verkaufen, frage ich mich, ob das wirklich günstiger wird als 3 Monate mit elektrischer Direktheizung zu heizen.
Ich habe mal hochgerechnet, dass ich worstcase mit 2500-3000 EUR Heizkosten bei Direktheizung rechnen muss (je nach Ausmaß und Witterung).
Hat jemand von euch da Erfahrungen mit?
@Benutzer200 , erinnere ich mich richtig, dass du schon mal eine Panasonic verbaut hattest? Du hattest die nicht zufällig auch mal verkauft?

So, ich hoffe, dass jemand so ein ähnliches Problem mal hatte und Erfahrungen gemacht hat.

Liebe Grüße

Tolentino
Nida35a03.03.22 21:16
wir haben solange die Wunschtemperatur runtergeregelt, bis es im Haus gepasst hat.
Jetzt gerade AT -1, Wunschtemperatur 19, im Haus 22,5
H
Hausbau 55
03.03.22 21:35
Tolentino schrieb:

Freitag Mittag bis Montag Nacht) 93 kwh.
Und dann seit Dienstag bis heute, ca 18 Uhr: nochmal 40 kwh
Der Verbrauch ist relativ einfach zu berechnen und mit den Werten aus der Wärmepumpe abzugleichen. Wenn ich die solaren und interne Gewinne sowie die Lüftungsverluste vernachlässige, dann folgende Berechnung (mit meinen Werten): Umfassungsflächen 360 m² x Transmissionswärmeverluste 0,2 = 72 x Delta T Außen zu Innen bspw 20 Grad ≈ 1500 W x 24 Stunden somit 36 kWh thermischer Verlust. Das sollten ca 8 bis 10 kWh Strom je Tag sein.
N
netuser
03.03.22 23:32
Tolentino schrieb:

Kann man das selbst installieren oder muss das der HSLer machen?

Kann man eigentlich selbst machen und sollte für die Garantie kein Problem darstellen.
Bei mir hat es zwar auch der Vaillant-Techniker gemacht, der vor Ort war und mit meiner Frage konfrontiert wurde, meinte aber, dass es ja "eigentlich nur zwei Strippen sind" die am Bus anzuschließen sind.
Das Modul ist, wenn ich mich gerade nicht völlig irre, auch WLAN fähig.

Ich habe diese Woche extrem geringen Stromverbrauch für das Heizen (Sonne wirkt sich wohl aus), dafür ist Warmwasseraufbereitung wohl noch ein wenig optimierungsbedürftig....!?

Balkendiagramm: wöchentlicher Stromverbrauch Warmwasser; Mo 6, Di 5, Mi 5, Do 7 kWh; Woche 9 / 2022


Wöchentliches Balkendiagramm: Heizstromverbrauch (kWh); Spitze Dienstag, Gesamt 11 kWh.
Tolentino04.03.22 09:32
So, also nachdem die Pumpe seit gestern nochmal 20 kwh verbraucht hat hatte ich heute früh mal ein bisschen Zeit in der Fachhandwerkerebene rumzugucken. Ja, Raumaufschaltung wr schon aus und Heizkurve war 0,4!!! habe ich jetzt auch erstmal auf 0,2 geändert.
Die Wärmepumpe scheint weiter zu sabbern zumindest ist unter ihr im hinteren Bereich alles nass. Ich erwische leider nicht den Zeitpunkt zu dem das passiert, sonst wüsste ich mal wo es rauskommt. Kann man nen Enteisungsvorgang provozieren?
OWLer04.03.22 09:55
Guck mal im Testmenü an der Hydrostation/fachhandwerkerebene, ob es das da gibt. Code müsste 17 sein.

Funktioniert die Warmwasserbereitung? Bei mir war in der Hydrostation das Ventil auf Manuell im Auslieferungsstand und wurde erst nach meinem Aufzeigen auf Auto geändert. 20kwh Strom am Tag ist schon massiv. Aber du guckst auch den echten Stromverbrauch oder die erzeugte Wärme?
G
guckuck2
04.03.22 09:56
OWLer schrieb:

Das Ignorieren der Innenraumtemperatur und reines Fahren nach Heizkurve ist optimal für den effizienten Betrieb

Dem möchte ich gerne widersprechen. Die innenraumgeführte Heizung ist effizienter, zumindest sollte die Innentemperatur in die Ermittlung des nötigen Vorlaufs einberechnet sein. Das steigert die Effizienz gerade in Übergangszeiten ganz enorm, weil im Neubau die Heizung einfach mal aus bleiben kann, wenn es draußen zwar kalt ist aber im Haus noch warm, und tagsüber ggf. wieder solare Einträge statt finden.
Nach diesem Prinzip ist meine Heizung übrigens pünktlich seit 01.03. abgeschaltet und oh Wunder, auch ohne Heiztakte ist das Haus angenehm war, trotz -2 Grad in der Nacht - dafür 10 Grad am Tag mit entsprechendem Sonneneintrag.
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