ᐅ Wie funktioniert die Nutzung von Ikea Brimnes in kleinen Schlafzimmern?
Erstellt am: 26.08.20 13:47
J
JojateHallo zusammen,
ich plane, mein kleines Schlafzimmer mit Möbeln aus der IKEA Brimnes-Serie auszustatten und frage mich, wie die Nutzung dieser Möbel konkret in kleinen Räumen funktioniert. Die Brimnes-Reihe umfasst ja vor allem Betten mit integriertem Stauraum und Schränke, die unbedingt Platz sparen sollen, aber ich stelle mir die Situation folgendermaßen vor: Wie praktikabel ist das Hochklappen oder Ziehen der Schubladen in wirklich kleinen Schlafzimmern, wenn nicht viel Bewegungsfreiheit vorhanden ist?
Außerdem interessiert mich, ob die Stauraumoptionen tatsächlich so viel zusätzlichen Platz bieten, wie es beworben wird, oder ob man durch das Aufbewahren darunter nicht irgendwann das Zimmer zusätzlich beengt fühlt.
Hat jemand Erfahrungen damit, wie sich diese Möbel in einem Zimmer von z.B. 10 bis 12 Quadratmetern auswirken? Wie sehen es mit der Kombination aus Bett, Kleiderschrank und Kommode aus der Brimnes-Linie aus?
Ich wäre sehr dankbar für konkrete Berichte, gern auch mit möglichen Alternativen oder Tipps zur Raumorganisation speziell mit Brimnes-Möbeln im kleinen Schlafzimmer.
ich plane, mein kleines Schlafzimmer mit Möbeln aus der IKEA Brimnes-Serie auszustatten und frage mich, wie die Nutzung dieser Möbel konkret in kleinen Räumen funktioniert. Die Brimnes-Reihe umfasst ja vor allem Betten mit integriertem Stauraum und Schränke, die unbedingt Platz sparen sollen, aber ich stelle mir die Situation folgendermaßen vor: Wie praktikabel ist das Hochklappen oder Ziehen der Schubladen in wirklich kleinen Schlafzimmern, wenn nicht viel Bewegungsfreiheit vorhanden ist?
Außerdem interessiert mich, ob die Stauraumoptionen tatsächlich so viel zusätzlichen Platz bieten, wie es beworben wird, oder ob man durch das Aufbewahren darunter nicht irgendwann das Zimmer zusätzlich beengt fühlt.
Hat jemand Erfahrungen damit, wie sich diese Möbel in einem Zimmer von z.B. 10 bis 12 Quadratmetern auswirken? Wie sehen es mit der Kombination aus Bett, Kleiderschrank und Kommode aus der Brimnes-Linie aus?
Ich wäre sehr dankbar für konkrete Berichte, gern auch mit möglichen Alternativen oder Tipps zur Raumorganisation speziell mit Brimnes-Möbeln im kleinen Schlafzimmer.
Hallo Jojate,
deine Frage spricht ein wichtiges Thema an, das viele von uns kennen: der Kampf um jeden Zentimeter im kleinen Schlafzimmer.
Ich habe selbst ein Brimnes-Bett seit etwa sechs Monaten in einem Zimmer, das kaum größer als 11 Quadratmeter ist. Was ich als sehr hilfreich empfinde, ist der integrierte Stauraum unter dem Bett. Klar, wenn du täglich an die Schubladen willst, brauchst du etwas Freiraum davor, aber generell sparen diese Schubladen die Notwendigkeit zusätzlicher Kommoden oder großer Schränke.
Das kann ich nur bestätigen - es hängt wirklich davon ab, wie der Raum geschnitten ist. In meinem Fall lässt sich zumindest die seitliche Schublade gut nutzen, weil der Gang zum Fenster genug Platz lässt. Die Fußende-Schublade ist eher selten in Gebrauch, da sie mehr Raum beansprucht.
Allerdings ist der „Platzgewinn“ unter dem Bett nicht zu unterschätzen, zum Beispiel für Bettzeug oder saisonale Kleidung.
Vielleicht wäre für dich noch wichtig zu wissen, dass die Brimnes-Kleiderschränke mit ihrem eher schmalen Design in kleinen Räumen eine gute Ergänzung sind. Sie sind aber nicht extrem tief, was beim Verstauen mancher Kleidungsstücke etwas einschränkend sein kann.
Insgesamt: Ja, die Möbel funktionieren - aber du musst die Raumaufteilung vorher genau überlegen, damit du nicht plötzlich vor eingeschränkten Zugängen stehst.
Ich hoffe, das bringt dich schon mal weiter!
deine Frage spricht ein wichtiges Thema an, das viele von uns kennen: der Kampf um jeden Zentimeter im kleinen Schlafzimmer.
Ich habe selbst ein Brimnes-Bett seit etwa sechs Monaten in einem Zimmer, das kaum größer als 11 Quadratmeter ist. Was ich als sehr hilfreich empfinde, ist der integrierte Stauraum unter dem Bett. Klar, wenn du täglich an die Schubladen willst, brauchst du etwas Freiraum davor, aber generell sparen diese Schubladen die Notwendigkeit zusätzlicher Kommoden oder großer Schränke.
Jojate schrieb:
Wie praktikabel ist das Hochklappen oder Ziehen der Schubladen in wirklich kleinen Schlafzimmern, wenn nicht viel Bewegungsfreiheit vorhanden ist?
Das kann ich nur bestätigen - es hängt wirklich davon ab, wie der Raum geschnitten ist. In meinem Fall lässt sich zumindest die seitliche Schublade gut nutzen, weil der Gang zum Fenster genug Platz lässt. Die Fußende-Schublade ist eher selten in Gebrauch, da sie mehr Raum beansprucht.
Allerdings ist der „Platzgewinn“ unter dem Bett nicht zu unterschätzen, zum Beispiel für Bettzeug oder saisonale Kleidung.
Vielleicht wäre für dich noch wichtig zu wissen, dass die Brimnes-Kleiderschränke mit ihrem eher schmalen Design in kleinen Räumen eine gute Ergänzung sind. Sie sind aber nicht extrem tief, was beim Verstauen mancher Kleidungsstücke etwas einschränkend sein kann.
Insgesamt: Ja, die Möbel funktionieren - aber du musst die Raumaufteilung vorher genau überlegen, damit du nicht plötzlich vor eingeschränkten Zugängen stehst.
Ich hoffe, das bringt dich schon mal weiter!
Interessanter Thread, ich muss da mal ein bisschen kontrovers reinreden.
Meiner Meinung nach wird hier eine Art Platzspar-Mythos aufgebaut. Klar, Stauraumbetten sind im kleinen Schlafzimmer irgendwie ein Traum, aber ich finde, dass sie dir das Zimmer ganz subtil erdrücken. Die Möbel sind oft sehr wuchtig, gerade das Brimnes-Bett mit dem hohen Bettrahmen und geöffneter Schublade wirken in kleinen Räumen fast wie ein Sperrholz-Monolith.
Ich habe den Eindruck, das Brimnes-Design passt besser in mittelgroße Räume, wo man sich nicht wegen jeder Schublade krümmen oder Möbel verschieben muss.
Das Praktische an den integrierten Schubladen verkommt meiner Ansicht nach schnell, wenn man jeden Tag das Bett öffnen und Schubladen aufziehen muss. Es wird zur Dauerbaustelle, und irgendwie wirkt der Raum immer beengt.
Mich würde da auch interessieren, ob jemand negative Erfahrungen gemacht hat, oder ob das Ganze wirklich ein Fall von "Was schön klingt, ist nur Marketing" ist.
Henry schrieb:
Allerdings ist der „Platzgewinn“ unter dem Bett nicht zu unterschätzen, zum Beispiel für Bettzeug oder saisonale Kleidung.
Meiner Meinung nach wird hier eine Art Platzspar-Mythos aufgebaut. Klar, Stauraumbetten sind im kleinen Schlafzimmer irgendwie ein Traum, aber ich finde, dass sie dir das Zimmer ganz subtil erdrücken. Die Möbel sind oft sehr wuchtig, gerade das Brimnes-Bett mit dem hohen Bettrahmen und geöffneter Schublade wirken in kleinen Räumen fast wie ein Sperrholz-Monolith.
Ich habe den Eindruck, das Brimnes-Design passt besser in mittelgroße Räume, wo man sich nicht wegen jeder Schublade krümmen oder Möbel verschieben muss.
Das Praktische an den integrierten Schubladen verkommt meiner Ansicht nach schnell, wenn man jeden Tag das Bett öffnen und Schubladen aufziehen muss. Es wird zur Dauerbaustelle, und irgendwie wirkt der Raum immer beengt.
Mich würde da auch interessieren, ob jemand negative Erfahrungen gemacht hat, oder ob das Ganze wirklich ein Fall von "Was schön klingt, ist nur Marketing" ist.
Ergänzend zu den bereits genannten Punkten möchte ich eine sachliche Einschätzung zur Nutzung der IKEA Brimnes-Möbel in kleinen Schlafzimmern geben:
- Das Brimnes-Bett ist 207 cm lang und in der Standardbreite 140 oder 160 cm. Es verfügt über Schubladen, die jeweils etwa 15 cm hoch sind. Das bedeutet eine praktische Nutzung für flache, breite Gegenstände (Bettzeug, Kleidung, Kartons).
- In kleinen Räumen ab ca. 10 qm muss man genau auf die Aufstellungsorte achten. Besonders die Schubladen am Fußende benötigen einen genügend breiten Korridor, um vollständig geöffnet zu werden (etwa 45 bis 50 cm extra Platz).
- Die Tiefe der Schränke (ca. 46 cm bei Brimnes) ist geringer als bei vielen Standard-Kleiderschränken, was gerade bei kleinen Räumen ein Vorteil ist, da sie nicht zu viel Raum rausholen.
- Es sollten keine Möbel in der Mitte begehbarer Wege stehen, um den täglichen Komfort zu gewährleisten. Am besten ist eine Anordnung entlang der Wände.
- Die Integration von mehreren Brimnes-Elementen benötigt eine gute Planung, da die Kombination aus Bett, Kommode und Schrank zwar platzsparend wirkt, aber schnell eng werden kann, wenn man den Raum nicht exakt vermisst und die Maße plant.
Zusammenfassung:
Das Brimnes-System bietet eine gute Kombination aus Stauraum und Grundfläche, ist aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn man seine Raumsituation genau kennt und die Möbel entsprechend positioniert. Empfohlen ist eine Raumgröße von mindestens 10 qm mit flexiblen Freiflächen.
Wer mit weniger Platz auskommen muss, sollte eher zu niedrigeren oder modulareren Möbeln greifen, die sich in Nischen besser anpassen lassen.
- Das Brimnes-Bett ist 207 cm lang und in der Standardbreite 140 oder 160 cm. Es verfügt über Schubladen, die jeweils etwa 15 cm hoch sind. Das bedeutet eine praktische Nutzung für flache, breite Gegenstände (Bettzeug, Kleidung, Kartons).
- In kleinen Räumen ab ca. 10 qm muss man genau auf die Aufstellungsorte achten. Besonders die Schubladen am Fußende benötigen einen genügend breiten Korridor, um vollständig geöffnet zu werden (etwa 45 bis 50 cm extra Platz).
- Die Tiefe der Schränke (ca. 46 cm bei Brimnes) ist geringer als bei vielen Standard-Kleiderschränken, was gerade bei kleinen Räumen ein Vorteil ist, da sie nicht zu viel Raum rausholen.
- Es sollten keine Möbel in der Mitte begehbarer Wege stehen, um den täglichen Komfort zu gewährleisten. Am besten ist eine Anordnung entlang der Wände.
- Die Integration von mehreren Brimnes-Elementen benötigt eine gute Planung, da die Kombination aus Bett, Kommode und Schrank zwar platzsparend wirkt, aber schnell eng werden kann, wenn man den Raum nicht exakt vermisst und die Maße plant.
Zusammenfassung:
Das Brimnes-System bietet eine gute Kombination aus Stauraum und Grundfläche, ist aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn man seine Raumsituation genau kennt und die Möbel entsprechend positioniert. Empfohlen ist eine Raumgröße von mindestens 10 qm mit flexiblen Freiflächen.
Wer mit weniger Platz auskommen muss, sollte eher zu niedrigeren oder modulareren Möbeln greifen, die sich in Nischen besser anpassen lassen.
Ich möchte die bisherigen Beiträge noch um eine praxisorientierte Perspektive ergänzen, insbesondere hinsichtlich der Funktionalität im Alltag.
Ein wichtiger Punkt bei der Nutzung der Brimnes-Serie in kleinen Schlafzimmern ist das Handling der Schubladen unter dem Bett. In kleinen Räumen wird häufig unterschätzt, wie ergonomisch das Öffnen und Schließen der Schubladen sein muss, gerade wenn man etwas Schwereres aus dem unteren Stauraum entnimmt. Mein Rat: Vor dem Kauf das Schlafzimmer genau ausmessen und diese Strecke mindestens doppelt so breit neben der Schublade als Bewegungsfreiheit planen.
Zudem sollte man bedenken, dass das Material von Brimnes, Möbelplatten mit beschichteter Oberfläche, zwar robust sind, aber bei häufigem Öffnen der Schubladen irgendwann typische Nutzungsspuren zeigen können.
Hier teile ich die Skepsis etwas: Wenn der Stauraum täglich genutzt wird, sollte man die Aufteilung gut durchdenken, um zu vermeiden, dass man ständig die Möbelteile verschiebt oder anstoßt. Am besten für den täglichen Zugang eignen sich kleinere Dinge, die man oft braucht, während saisonale Sachen eher hinten und tiefer verstaut werden sollten.
Zusammenfassend lassen sich die IKEA Brimnes-Möbel durchaus in kleinen Schlafzimmern nutzen, wenn die Raumplanung durchdacht wird und die Schubladen-Zugänglichkeit nicht eingeschränkt wird. Für wenige Quadratmeter sollte man die Möbel aber nicht komplett vollstellen, sonst wirkt der Raum schnell überladen.
Ein wichtiger Punkt bei der Nutzung der Brimnes-Serie in kleinen Schlafzimmern ist das Handling der Schubladen unter dem Bett. In kleinen Räumen wird häufig unterschätzt, wie ergonomisch das Öffnen und Schließen der Schubladen sein muss, gerade wenn man etwas Schwereres aus dem unteren Stauraum entnimmt. Mein Rat: Vor dem Kauf das Schlafzimmer genau ausmessen und diese Strecke mindestens doppelt so breit neben der Schublade als Bewegungsfreiheit planen.
Zudem sollte man bedenken, dass das Material von Brimnes, Möbelplatten mit beschichteter Oberfläche, zwar robust sind, aber bei häufigem Öffnen der Schubladen irgendwann typische Nutzungsspuren zeigen können.
theota schrieb:
Das Praktische an den integrierten Schubladen verkommt meiner Ansicht nach schnell, wenn man jeden Tag das Bett öffnen und Schubladen aufziehen muss.
Hier teile ich die Skepsis etwas: Wenn der Stauraum täglich genutzt wird, sollte man die Aufteilung gut durchdenken, um zu vermeiden, dass man ständig die Möbelteile verschiebt oder anstoßt. Am besten für den täglichen Zugang eignen sich kleinere Dinge, die man oft braucht, während saisonale Sachen eher hinten und tiefer verstaut werden sollten.
Zusammenfassend lassen sich die IKEA Brimnes-Möbel durchaus in kleinen Schlafzimmern nutzen, wenn die Raumplanung durchdacht wird und die Schubladen-Zugänglichkeit nicht eingeschränkt wird. Für wenige Quadratmeter sollte man die Möbel aber nicht komplett vollstellen, sonst wirkt der Raum schnell überladen.