Hallo Gemeinde!
Frei nach dem Motto "ein Haus ist kein Haus" bin ich ja gedanklich auch noch nicht so richtig durch mit der Zukunfts-Planung der Wohnerei.
Eine Mischung verschiedenster Faktoren (der Provokante Nachbar ist nur EINER von 6-7, bitte ignoriert ihn thematisch diesmal) haben dafür gesorgt, dass wir aktuell ein bisschen nach Bestandsimmobilien schauen. Die Überlegung zunächst hypothetisch, konkreter evtl Mitte 2022.
Wir hätten gerne einen alten Resthof / Bauernhaus in Alleinlage, idealerweise mit Nebengebäude(n), und suchen nach etwas was noch nicht großartig saniert ist, dafür günstig, da wir kernsanieren möchten. Angebote hier in der Gegend für Immobilien die für unsere Pläne in frage kommen belaufen sich ggf zwischen 200-300 Tsd Euro.
Dazu kommt meist Maklergebühr (mit Glück auch ohne, aber ich würde es eher reinrechnen), und natürlich die Kaufnebenkosten.
Ich bin kein Bauspezi, bis auf unseren ersten Bau den ich mitverfolgt habe. Ich stelle mir das naiv so vor, dass man das alte Gebäude quasi "leer macht" bis auf Rohbau-Niveau. Ich hätte gerne alle neu, inklusive sämtlichen Leitungen für Wasser und die Elektrik.
Was muss man an Kosten rechnen (pro Quadratmeter, etwa?) um ein Haus wieder bis auf Rohbau-Niveau nackig zu machen?
Im Anschluss hätte ich gerne wieder die Annehmlichkeiten die ich hier gewohnt bin, will heißen: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, zentrale Lüftungsanlage, Klimaanlage, Photovoltaikanlage, neue Fenster, Dämmstandard auf aktuellem Niveau (wir haben KFW55).
Wie kann ich mich da dem Zahlenwerk nähern was sowas kostet? Gibt es GU die auch Kernsanierungen übernehmen oder spezialisieren die sich rein auf Neubauten?
In meinem Kopf schwirrt eine überschlagene Zahl von 200-300k herum für die Entkernung und Sanierung. So dass man auf Projekt-Gesamtkosten von roundabout 600k kommen würde. Ist das utopisch oder ggf machbar?
Frei nach dem Motto "ein Haus ist kein Haus" bin ich ja gedanklich auch noch nicht so richtig durch mit der Zukunfts-Planung der Wohnerei.
Eine Mischung verschiedenster Faktoren (der Provokante Nachbar ist nur EINER von 6-7, bitte ignoriert ihn thematisch diesmal) haben dafür gesorgt, dass wir aktuell ein bisschen nach Bestandsimmobilien schauen. Die Überlegung zunächst hypothetisch, konkreter evtl Mitte 2022.
Wir hätten gerne einen alten Resthof / Bauernhaus in Alleinlage, idealerweise mit Nebengebäude(n), und suchen nach etwas was noch nicht großartig saniert ist, dafür günstig, da wir kernsanieren möchten. Angebote hier in der Gegend für Immobilien die für unsere Pläne in frage kommen belaufen sich ggf zwischen 200-300 Tsd Euro.
Dazu kommt meist Maklergebühr (mit Glück auch ohne, aber ich würde es eher reinrechnen), und natürlich die Kaufnebenkosten.
Ich bin kein Bauspezi, bis auf unseren ersten Bau den ich mitverfolgt habe. Ich stelle mir das naiv so vor, dass man das alte Gebäude quasi "leer macht" bis auf Rohbau-Niveau. Ich hätte gerne alle neu, inklusive sämtlichen Leitungen für Wasser und die Elektrik.
Was muss man an Kosten rechnen (pro Quadratmeter, etwa?) um ein Haus wieder bis auf Rohbau-Niveau nackig zu machen?
Im Anschluss hätte ich gerne wieder die Annehmlichkeiten die ich hier gewohnt bin, will heißen: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, zentrale Lüftungsanlage, Klimaanlage, Photovoltaikanlage, neue Fenster, Dämmstandard auf aktuellem Niveau (wir haben KFW55).
Wie kann ich mich da dem Zahlenwerk nähern was sowas kostet? Gibt es GU die auch Kernsanierungen übernehmen oder spezialisieren die sich rein auf Neubauten?
In meinem Kopf schwirrt eine überschlagene Zahl von 200-300k herum für die Entkernung und Sanierung. So dass man auf Projekt-Gesamtkosten von roundabout 600k kommen würde. Ist das utopisch oder ggf machbar?
Beim Thema Pellet bin ich "Team Kachelmann". Holz gehört in den Wald und nicht gepresst und verfeuert. Die Zeiten, wo die Pellets aus Holzabfällen der Industrie gepresst wurden, sind ja anscheinend vorbei. Heute gibt es häufig 1a rumänischen Wald in Tank.
Wandheizung könnte man definitiv in Betracht zeihen, wenn die Raumhöhe keinen Puffer für Fußbodenheizung hat. Hat den Vorteil, dass man auch Hochwassergeeigneter ist, wenn ich die Ahrtal-Berichterstattung korrekt in Erinnerung habe. Ich hätte große Sorgen, dass man keinen echten Fachmann für die Sanierung findet und sich danach mit Wärmebrücken rumschlagen muss.
Wandheizung könnte man definitiv in Betracht zeihen, wenn die Raumhöhe keinen Puffer für Fußbodenheizung hat. Hat den Vorteil, dass man auch Hochwassergeeigneter ist, wenn ich die Ahrtal-Berichterstattung korrekt in Erinnerung habe. Ich hätte große Sorgen, dass man keinen echten Fachmann für die Sanierung findet und sich danach mit Wärmebrücken rumschlagen muss.
H
hampshire21.11.21 08:21In den vielen supergedämmten Häusern von heute bekommt man sie warme Luft abends nicht mehr raus. In alten Häusern kann man noch viel besser mit dem Lüften kühlen. Auch hier würde ich in der Tat die Entscheidung für eine Klimaanlage vom Haus abhängig machen. Würde ich einen Altbau zum Bewohnen sichen, würde ich wohl nach einer Fabrikhalle mit sehr dicken Ziegelwänden oder nach einem Hofgebäude suchen.
Auch in gedämmten Häusern kann man seht gut lüften. Klar sind die aufgeheizt, was ohne Verschattung, schnell geht werden sie nicht kalt.
Wir haben ein hoch gedämmtes Haus, mehr geht nicht, eine Klimaanlage steht nicht auf unserer Wunschliste. Dazu wird es nicht warm genug.
Vielleicht sollten die Außenanlagen bei Neubauten nicht nur aus Doppelstabzaun und Rasen bestehen
Wir haben ein hoch gedämmtes Haus, mehr geht nicht, eine Klimaanlage steht nicht auf unserer Wunschliste. Dazu wird es nicht warm genug.
Vielleicht sollten die Außenanlagen bei Neubauten nicht nur aus Doppelstabzaun und Rasen bestehen
Vorab: der Thread ist mir neu, hab mal alles gelesen…
Für mich passen so manche Aussagen von Dir/Euch zu dem Thema Sanierung bzw. Altbestand nicht zusammen.
Wenn man liest, dass (zwar scherzhaft ) ohne Klimaanlage nichts mehr läuft, dann muss man daraus schließen, dass Euch eine Kontrolle der Temperatur im Haus sehr wichtig ist.
Die hat man aber nicht im Altbau - teure Sanierung plus Hightech müssen verbaut werden. Und Du hast ja schon gelesen: eine Sanierung ist quasi teurer als ein Neubau mit einem GU - da versenkt man schon in den Architekten ein kleines Wochenendhäuschen.
Zu den Preisen: hier gab es letztens einen Thread über eine Badsanierung, die 39000 oder so kosten sollte.
Letztendlich ist nicht nur die Sanierung, sondern auch der Komfort und das Leben in einem sanierten Altbau ein Kompromiss.
Und das kann ich bei Deiner Nennung von Euren Ansprüchen nicht erkennen.
Dennoch spiegelt die neue Situation natürlich neue Möglichkeiten, die Ihr aufgreifen solltet.
kati1337 schrieb:Und mir das hier angeschaut
Ich muss das hier noch mal aus der Versenkung holen.
nordanney schrieb:(Wo die Frösche einem nicht schlafen lassen 😉)
Wie wäre es damit: Objekt-Nr.: 123869632#yI9nQL | Scout-ID: 128836000
kati1337 schrieb:Mit diesem Satz bin ich etwas schockiert/geschockt worden. Und daher, auch mit dem Satz des ersten Posts aus September und den darauffolgenden Aussagen bin ich der Meinung, dass Dir gar nicht im Klaren ist, was „Altbau“ bedeutet bzw. was es bedeutet, in einem sanierten Altbau zu leben.
Grundstück ist nett, aber ansonsten eignet sich das nur zum Abreißen und neu bauen,
kati1337 schrieb:Ein altes Haus wird trotz aufwändiger Sanierung immer ein Altbau bleiben. Zwar ein komfortableres, aber ich denke nicht (bei Euren Prioritäten und Anforderungen), dass es Euch „genügt“.
Im Anschluss hätte ich gerne wieder die Annehmlichkeiten die ich hier gewohnt bin,
kati1337 schrieb:Dass die Wände und das Hausklima „besser“ im Altbau sind, wurde genannt. Ich würde mal sagen: anders. Denn auch mit dichten aktuellen Wänden würde ich das Leben in unserer Komfortzone als sehr komfortabler nennen als in älteren Häusern, wo sich das Klima schneller „reguliert“.
Ist sowas machbar?
Budgetschätzung wären so 200-300k für die Instandsetzung bei Kaufkosten von ungefähr 200-250k.
Für mich passen so manche Aussagen von Dir/Euch zu dem Thema Sanierung bzw. Altbestand nicht zusammen.
Wenn man liest, dass (zwar scherzhaft ) ohne Klimaanlage nichts mehr läuft, dann muss man daraus schließen, dass Euch eine Kontrolle der Temperatur im Haus sehr wichtig ist.
Die hat man aber nicht im Altbau - teure Sanierung plus Hightech müssen verbaut werden. Und Du hast ja schon gelesen: eine Sanierung ist quasi teurer als ein Neubau mit einem GU - da versenkt man schon in den Architekten ein kleines Wochenendhäuschen.
Zu den Preisen: hier gab es letztens einen Thread über eine Badsanierung, die 39000 oder so kosten sollte.
Letztendlich ist nicht nur die Sanierung, sondern auch der Komfort und das Leben in einem sanierten Altbau ein Kompromiss.
Und das kann ich bei Deiner Nennung von Euren Ansprüchen nicht erkennen.
Dennoch spiegelt die neue Situation natürlich neue Möglichkeiten, die Ihr aufgreifen solltet.
Ja ich muss zugeben, dass wir vom Leben in einem sanierten Altbau halt keinerlei Ahnung haben. Wir haben zuvor viele Jahre in einem unsanierten Mittelalt-Bau (1990 ca) gelebt, das war nicht unbedingt toll, aber auch kein Weltuntergang.
Ich stelle mir das aktuell (möglicherweise naiv) so vor, dass ich ein solches Neubau-Raumklima erreichen kann in einem alten Gebäude, wenn ich bis auf Rohbauzustand zurückbauen lasse, dann Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Klima, Fußbodenheizung und neue Heizung reinbaue, wie oben weitestgehend aufgelistet.
Ist das ein Irrglaube?
Die Klima steht übrigens tatsächlich fest. Mein Mann hat bei der Geschichte ja auch noch einWörtchen mitzureden, und der einzige Wunsch den er sehr konkret hegt ist eine Klimaanlage. Das war bei diesem Haus schon so, und wird beim nächsten vermutlich so bleiben, wenn man sieht wie häufig die dieses Jahr schon genutzt wurde.
Selbst wenn ein anderes Haus besser läge / nen großen Schattenbaum hätte o.ä., wir sind zwar hoffnungsvoll was die Klimakrisen-Abwendung angeht, aber wir sind da auch Realisten - 1,5 Grad werden wir höchstwahrscheinlich reißen, und dann kommen in den kommenden 10-20 Jahren halt auch andere Sommer auf uns zu als die, die wir kennen.
Ich stelle mir das aktuell (möglicherweise naiv) so vor, dass ich ein solches Neubau-Raumklima erreichen kann in einem alten Gebäude, wenn ich bis auf Rohbauzustand zurückbauen lasse, dann Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Klima, Fußbodenheizung und neue Heizung reinbaue, wie oben weitestgehend aufgelistet.
Ist das ein Irrglaube?
Die Klima steht übrigens tatsächlich fest. Mein Mann hat bei der Geschichte ja auch noch einWörtchen mitzureden, und der einzige Wunsch den er sehr konkret hegt ist eine Klimaanlage. Das war bei diesem Haus schon so, und wird beim nächsten vermutlich so bleiben, wenn man sieht wie häufig die dieses Jahr schon genutzt wurde.
Selbst wenn ein anderes Haus besser läge / nen großen Schattenbaum hätte o.ä., wir sind zwar hoffnungsvoll was die Klimakrisen-Abwendung angeht, aber wir sind da auch Realisten - 1,5 Grad werden wir höchstwahrscheinlich reißen, und dann kommen in den kommenden 10-20 Jahren halt auch andere Sommer auf uns zu als die, die wir kennen.
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