Hallo zusammen,
eigentlich suche ich ein Grundstück, um darauf zu bauen. Jetzt habe ich jedoch die Möglichkeit, ein 6.000 m² großes Grundstück zu kaufen. Es ist im Flächennutzungsplan als Wohngebiet ausgewiesen, es gibt jedoch keinen Bebauungsplan. Ein erstes Gespräch mit dem Bauamt hat ergeben, dass eine Bebauung eventuell mit dem BauTurbo § 246e möglich wäre. Man hat mir geraten, eine schriftliche Anfrage zu stellen, was ich dann auch gemacht habe.
Meine Frage ist: Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.
Hier ein paar Eckdaten, ich will den Post aber nicht zu lang werden lassen:
Das sollte natürlich zusammen mit einem Architekturbüro geschehen, das sich mit so etwas auskennt. Ich habe Preisindikationen eingeholt und finanziell scheint es ganz gut machbar zu sein.
Was meint ihr? Ist das eine Nummer zu groß für jemanden, der sich zwar im Projektgeschäft gut auskennt, aber nicht mit der Baubranche?
eigentlich suche ich ein Grundstück, um darauf zu bauen. Jetzt habe ich jedoch die Möglichkeit, ein 6.000 m² großes Grundstück zu kaufen. Es ist im Flächennutzungsplan als Wohngebiet ausgewiesen, es gibt jedoch keinen Bebauungsplan. Ein erstes Gespräch mit dem Bauamt hat ergeben, dass eine Bebauung eventuell mit dem BauTurbo § 246e möglich wäre. Man hat mir geraten, eine schriftliche Anfrage zu stellen, was ich dann auch gemacht habe.
Meine Frage ist: Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.
Hier ein paar Eckdaten, ich will den Post aber nicht zu lang werden lassen:
- Die Lage ist sehr gut: direkt am Wald, mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in direkter Nähe. Der Bahnhof ist 15 Minuten mit dem Auto entfernt, von dort fährt man 15 Minuten mit dem Zug zum Düsseldorfer HBF. Der Verkauf wird kein Problem sein.
- Das Grundstück ist bewaldet (Umweltgutachten, Waldumwandlung, Ausgleichsfläche wäre vorhanden).
- Ver- und Entsorgungsleitungen liegen in der angrenzenden Straße und sind ausreichend dimensioniert.
- Zur Erschließung müssten etwa 80 m Straße inkl. Leitungen gebaut werden, damit das Grundstück sinnvoll teilbar wird.
Das sollte natürlich zusammen mit einem Architekturbüro geschehen, das sich mit so etwas auskennt. Ich habe Preisindikationen eingeholt und finanziell scheint es ganz gut machbar zu sein.
Was meint ihr? Ist das eine Nummer zu groß für jemanden, der sich zwar im Projektgeschäft gut auskennt, aber nicht mit der Baubranche?
noetzold schrieb:
Kohle zum teil vorhanden, etwa 40%, Rest muss dann zwischen finanziert werden.Wow! Du hast Kohle zum Kauf UND der Erschließung und Teilung von sagen wir mal 10 Grundstücken a 600qm?
Das ist wahrlich kein Pappenstiel, das vorschießen zu müssen.
Mir stellen sich spontan die Gretchenfragen nach zwei Entfernungen: nämlich zum einen zwischen dem besagten Grundstück und dem nächstgelegenen Bebauungsplan-Geltungsbereich, und zum anderen nach Deinem Ahnungsgebiet im Projektgeschäft und der Grundstücksentwicklungsbranche.
Als ganz grobe (aber erschreckend wirklichkeitsnahe) Faustformel kannst Du den Quadratmeterpreis aus dem Angebot an Dich in Bezug zum durchschnittlichen Bodenrichtwert der fünf nächstgelegenen Baugrundstücke setzen. Der Teiler entspricht ungefähr der Anzahl von Jahren, bis Du diesen Grund wieder in Geld gedreht bekommen wirst. Wenn der Flächennutzungsplan der einzige ist, der hier schon von Bauland spricht, dann liegen der Grund und der lokale Markt der Bauplätze nicht mehr als ersteinmal nur in der gleichen Galaxie.
Läßt sich die Offerte an Dich als Occasion (op Kölsch: ene Schnapp) bezeichnen, und durch welchen Klüngel kommst Du in deren Genuß ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Als ganz grobe (aber erschreckend wirklichkeitsnahe) Faustformel kannst Du den Quadratmeterpreis aus dem Angebot an Dich in Bezug zum durchschnittlichen Bodenrichtwert der fünf nächstgelegenen Baugrundstücke setzen. Der Teiler entspricht ungefähr der Anzahl von Jahren, bis Du diesen Grund wieder in Geld gedreht bekommen wirst. Wenn der Flächennutzungsplan der einzige ist, der hier schon von Bauland spricht, dann liegen der Grund und der lokale Markt der Bauplätze nicht mehr als ersteinmal nur in der gleichen Galaxie.
Läßt sich die Offerte an Dich als Occasion (op Kölsch: ene Schnapp) bezeichnen, und durch welchen Klüngel kommst Du in deren Genuß ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Als gaaanz grobe (aber erschreckend wirklichkeitsnahe) Faustformel kannst Du den Quadratmeterpreis aus dem Angebot an Dich in Bezug zum durchschnittlichen Bodenrichtwert der fünf nächstgelegenen Baugrundstücke setzen. Der Teiler entspricht ungefähr der Anzahl von Jahren, bis Du diesen Grund wieder in Geld gedreht bekommen wirst. Wenn der Flächennutzungsplan der einzige ist, der hier schon von Bauland spricht, dann liegen der Grund und der lokale Markt der Bauplätze nicht mehr als ersteinmal nur in der gleichen Galaxie.Kannst du das bitte noch ein bisschen erklären? Angenommen mir wird qm zu 100 angeboten, die nächstgelegenen Grundstücke kosten im Schnitt 250...was bedeutet dann der Faktor 2,5? Und wieso gibt es diese Relation?
Zum Projekt: Wenn du ein gewisses wirtschaftliches Risiko und einen für mich schwer schätzbaren Zeitaufwand einkalkulieren magst, kannst du dich rantrauen. Ich würde es nicht machen, too far out of my depth.
Schmirgel schrieb:
Kannst du das bitte noch ein bisschen erklären? Angenommen mir wird qm zu 100 angeboten, die nächstgelegenen Grundstücke kosten im Schnitt 250...was bedeutet dann der Faktor 2,5? Und wieso gibt es diese Relation?Der Kaufpreis beträgt 200 € pro Quadratmeter, der Bodenrichtwert liegt bei 370 €. Ich rechne aber damit, eher 400 bis 450 €/qm zu bekommen. Angrenzend wurde gerade fertig erschlossenes Bauland für 450 €/qm verkauft, wobei aber § 34 galt. Der Unterschied ist vor allem, dass es erstmal so nicht direkt bebaubar ist, d. h., man hat den ganzen Ärger und das Risiko.
H
hanghaus202301.04.26 09:48200 Euro für Bauerwartungsland ist das realistisch?
Gemeinden zahlen für Ackerflächen und bringen die Baugebiete nicht verkaufsreif. Zumindest sind hier 6 Baugebiete in der Pipeline seit Jahren.
Gemeinden zahlen für Ackerflächen und bringen die Baugebiete nicht verkaufsreif. Zumindest sind hier 6 Baugebiete in der Pipeline seit Jahren.
Ähnliche Themen