ᐅ Welche Wärmepumpen Stärke 4kW oder 6kW - EH40 große Fenster
Erstellt am: 25.02.26 18:27
M
m0LN4rius25.02.26 18:27Hallo zusammen,
wir stehen gerade vor der Entscheidung, welche Luftwärmepumpe wir für unseren Neubau einbauen lassen sollen, und ich würde gerne eure Einschätzung dazu hören.
Rahmendaten:
- Neubau EH40
- Wohnfläche ca. 140 m²
- Warmwasser 230 l Speicher (Wir würden mehr nehmen, aber passt nicht in den Hauswirtschaftsraum)
- Heizlastberechnung: 3,5 kW
- Auslegungs-WP-Heizleistung laut Berechnung: 4,75 kW
- Berechnung basiert, soweit ich sehe, auf 20 °C Raumtemperatur
Zur Auswahl stehen eine 4-kW- und eine 6-kW-Luftwärmepumpe.
Installateur A sagt:
Die 4 kW reicht aus. Wenn es mal knapp wird, springt der Heizstab an. Die 6 kW sei zu groß und würde zu viel takten.
Installateur B sagt:
Die 6 kW sei die bessere Wahl. Lieber etwas Reserve haben. Durch die Modulation (drehzahlgeregelten Verdichter (Inverter)) würde sie nicht stärker takten als die 4 kW. Außerdem könne es trotz milder Winter auch mal richtig kalt werden, und man wolle vielleicht auch mal mehr als 20–21 °C im Haus haben oder schneller aufheizen nach einem Winterurlaub.
Jetzt bin ich etwas unsicher:
- Reicht eine 4-kW-Wärmepumpe in einem EH40-Haus wirklich immer aus?
- Ist die Sorge vor Taktung bei der 6-kW-Anlage realistisch?
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Einschätzungen, besonders von denen, die ähnliche Leistungsbereiche haben oder schon ein paar Winter hinter sich haben.
Danke euch!
wir stehen gerade vor der Entscheidung, welche Luftwärmepumpe wir für unseren Neubau einbauen lassen sollen, und ich würde gerne eure Einschätzung dazu hören.
Rahmendaten:
- Neubau EH40
- Wohnfläche ca. 140 m²
- Warmwasser 230 l Speicher (Wir würden mehr nehmen, aber passt nicht in den Hauswirtschaftsraum)
- Heizlastberechnung: 3,5 kW
- Auslegungs-WP-Heizleistung laut Berechnung: 4,75 kW
- Berechnung basiert, soweit ich sehe, auf 20 °C Raumtemperatur
Zur Auswahl stehen eine 4-kW- und eine 6-kW-Luftwärmepumpe.
Installateur A sagt:
Die 4 kW reicht aus. Wenn es mal knapp wird, springt der Heizstab an. Die 6 kW sei zu groß und würde zu viel takten.
Installateur B sagt:
Die 6 kW sei die bessere Wahl. Lieber etwas Reserve haben. Durch die Modulation (drehzahlgeregelten Verdichter (Inverter)) würde sie nicht stärker takten als die 4 kW. Außerdem könne es trotz milder Winter auch mal richtig kalt werden, und man wolle vielleicht auch mal mehr als 20–21 °C im Haus haben oder schneller aufheizen nach einem Winterurlaub.
Jetzt bin ich etwas unsicher:
- Reicht eine 4-kW-Wärmepumpe in einem EH40-Haus wirklich immer aus?
- Ist die Sorge vor Taktung bei der 6-kW-Anlage realistisch?
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Einschätzungen, besonders von denen, die ähnliche Leistungsbereiche haben oder schon ein paar Winter hinter sich haben.
Danke euch!
N
nordanney25.02.26 18:304kW meine Wahl. Hab ne 5er für 120qm - die ist völlig überdimensioniert und läuft beispielsweise nie über 30Grad Vorlauf, um 22 Grad im Haus zu behalten. Und taktet ein wenig in der Übergangszeit.
1. auf 22 Grad rechnen lassen
2. Fußbodenheizung passend auslegen lassen für niedrigen Vorlauf
6kW wird in der Übergangszeit takten ohne Ende.
1. auf 22 Grad rechnen lassen
2. Fußbodenheizung passend auslegen lassen für niedrigen Vorlauf
6kW wird in der Übergangszeit takten ohne Ende.
M
m0LN4rius25.02.26 18:59Auch wenn sie eigentlich moduliert, oder verstehe ich da was falsch? Sie kann bis 1,8kW runter und die andere 1,5kW
B
Benutzer 30125.02.26 19:15Lass Dir die Bivalenzauslegung deiner WP zeigen. Damit kann man sehen, welchen Bereich die WP abdeckt und ab wann der Heizstab zuschaltet.
Z.B. bei Stiebel Eltron kann man in der Toolbox / Produkt: „WPL“ eingeben und sich dann eine WP aussuchen. In den techn. Daten erfasst man die Heizlast und Normaußentemperatur, dann kann man an den Schnittpunkten der schrägen Line sehen, wann die WP einschaltet (grün) und wann der Heizstab helfen muss (rot). Je weiter die Schnittpunkte auseinander liegen, um so besser und die WP taktet weniger.
5kW wird zu groß sein, wenn sie nicht weit genug herunter modulieren kann.
Z.B. bei Stiebel Eltron kann man in der Toolbox / Produkt: „WPL“ eingeben und sich dann eine WP aussuchen. In den techn. Daten erfasst man die Heizlast und Normaußentemperatur, dann kann man an den Schnittpunkten der schrägen Line sehen, wann die WP einschaltet (grün) und wann der Heizstab helfen muss (rot). Je weiter die Schnittpunkte auseinander liegen, um so besser und die WP taktet weniger.
5kW wird zu groß sein, wenn sie nicht weit genug herunter modulieren kann.
N
nordanney25.02.26 19:28m0LN4rius schrieb:
Auch wenn sie eigentlich moduliert, oder verstehe ich da was falsch? Sie kann bis 1,8kW runter und die andere 1,5kWWas meinst Du denn, was Du in der Übergangszeit brauchst? Da werden selbst 1,8 zu viel
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