Guten Morgen,
wir haben gestern ein Angebot für eine Photovoltaikanlage erhalten. Unser Bau des Einfamilienhaus startet im Oktober 2023 und ist voraussichtlich im September 2024 bezugsfertig.
Wir haben ca. 3000 kWh Jahresverbrauch für uns als Haushalt plus einen noch unbekannten Verbrauch für die Luft-Wasser-Wärmepumpe (Weishaupt Biblock).
Wir haben ein Dach mit exakter Südausrichtung bei 25° Neigung (Satteldach). Nach der Kalkulation vom Angebot ist das Süddach komplett mit Modulen voll (20 Stück) und das Norddach hat er auch mit 5 Modulen bestückt.
Anbei findet ihr die Details des Angebotes. Der Preis ist 20.900 € netto mit Speicher und ohne Speicher würde es 15.900 € netto kosten.
Was haltet ihr von dem Angebot? Wenn ich die Diskussionen hier im Forum richtig verstehe, sollte man den Speicher weglassen. Dann wären es noch knapp 16.000 € und somit etwas über 1.600 € / kWp. Das ist relativ teuer, oder?
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
LG Elias


wir haben gestern ein Angebot für eine Photovoltaikanlage erhalten. Unser Bau des Einfamilienhaus startet im Oktober 2023 und ist voraussichtlich im September 2024 bezugsfertig.
Wir haben ca. 3000 kWh Jahresverbrauch für uns als Haushalt plus einen noch unbekannten Verbrauch für die Luft-Wasser-Wärmepumpe (Weishaupt Biblock).
Wir haben ein Dach mit exakter Südausrichtung bei 25° Neigung (Satteldach). Nach der Kalkulation vom Angebot ist das Süddach komplett mit Modulen voll (20 Stück) und das Norddach hat er auch mit 5 Modulen bestückt.
Anbei findet ihr die Details des Angebotes. Der Preis ist 20.900 € netto mit Speicher und ohne Speicher würde es 15.900 € netto kosten.
Was haltet ihr von dem Angebot? Wenn ich die Diskussionen hier im Forum richtig verstehe, sollte man den Speicher weglassen. Dann wären es noch knapp 16.000 € und somit etwas über 1.600 € / kWp. Das ist relativ teuer, oder?
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.
LG Elias
D
Deliverer25.04.22 18:29Ja, von mir wurden auch mal jahrealte Threads rausgekramt und nach ansätzen von Vergehen durchforstet um dann Warnungen auszusprechen...
Das gehört hier halt dazu.
Das gehört hier halt dazu.
T
TomTom197925.04.22 19:15Deswegen wir er mich auch nicht los, bin ja nicht wegen dem Admin hier 😀 😀 😀 😀:p 😀:p 😀:p
H
Hausmax12326.04.22 08:23Hallo, ich klinke mich hier auch mal ein... Wir haben für unseren Neubau ein Angebot vom lokalen Elektriker über 9,5 kwp für 15,2k netto vorliegen. Wenn hier über Preise von 1100 bis 1300 pro kwp geschrieben wird, scheint das ja zu teuer zu sein. Bekommt man diese Preise eher bei den deutschlandweit operierenden großen Firmen oder würdet ihr weitere lokale Firmen anfragen?
In dem o.g. Angebot wird optional noch ein Speicher (BYD HWS 10.2) für 5900 angeboten. Ist der nicht, wenn ein Speicher überhaupt sinnvoll wäre, bei 9,5 kwp deutlich zu groß dimensioniert?
In dem o.g. Angebot wird optional noch ein Speicher (BYD HWS 10.2) für 5900 angeboten. Ist der nicht, wenn ein Speicher überhaupt sinnvoll wäre, bei 9,5 kwp deutlich zu groß dimensioniert?
D
Deliverer26.04.22 20:54Da kann man jetzt drüber streiten. Rein ökologisch und ökonomisch ist jeder Speicher überdimensioniert. Daumenregeln sind auch nur Daumenregeln...
Aber die sagen eben aus, dass man die Hälfte oder besser nur ein Drittel der kWp als kWh nehmen sollte. Denn nur so hat der Speicher überhaupt die Chance, ausreichend oft im Jahr gefüllt zu werden. (Kann man ja ausrechnen, ist also nicht "erdacht".)
Die zweite Daumenregel ist: Nicht größer, als man in einer Sommernacht verbraucht. Denn nur so wird der Speicher oft genug im Jahr auch wieder leer. Also bei den Meisten so ca. 200 Watt mal 10 Stunden.
Beachtet man beides, kann man mit ein bisschen Glück sogar aktuell (und bei den relativ günstigen BYD) die schwarze Null erreichen. Also beide Regeln sind rein ökonomische Betrachtungen.
Will man mehr Autarkie (wozu auch immer das gut sein sollte, solange man unter 100% ist) braucht man natürlich einen größeren Speicher. Aber dann spielt die Ökonomie ja auch keine Rolle mehr, das ist dann "fürs gute Gefühl". Hobby.
Aber die sagen eben aus, dass man die Hälfte oder besser nur ein Drittel der kWp als kWh nehmen sollte. Denn nur so hat der Speicher überhaupt die Chance, ausreichend oft im Jahr gefüllt zu werden. (Kann man ja ausrechnen, ist also nicht "erdacht".)
Die zweite Daumenregel ist: Nicht größer, als man in einer Sommernacht verbraucht. Denn nur so wird der Speicher oft genug im Jahr auch wieder leer. Also bei den Meisten so ca. 200 Watt mal 10 Stunden.
Beachtet man beides, kann man mit ein bisschen Glück sogar aktuell (und bei den relativ günstigen BYD) die schwarze Null erreichen. Also beide Regeln sind rein ökonomische Betrachtungen.
Will man mehr Autarkie (wozu auch immer das gut sein sollte, solange man unter 100% ist) braucht man natürlich einen größeren Speicher. Aber dann spielt die Ökonomie ja auch keine Rolle mehr, das ist dann "fürs gute Gefühl". Hobby.
H
Hausmax12327.04.22 11:37Danke für die Antwort! Unsere Tendenz geht auch eher zu noch mehr Photovoltaik aufs Dach und auf den Speicher verzichten, aber bisher haben wir leider keine Angebote unter 1500 pro kwp, was das Ganze dann eher schon zu einem Minusgeschäft machen würde...
P
Pitiglianio27.04.22 15:54Hausmax123 schrieb:
aber bisher haben wir leider keine Angebote unter 1500 pro kwp, was das Ganze dann eher schon zu einem Minusgeschäft machen würde...Hast du den brutto oder netto Preis je kwp genommen?Ähnliche Themen