ᐅ Sehr großes Grundstück kaufen, teilen und erschließen?
Erstellt am: 31.03.26 10:54
Hallo zusammen,
eigentlich suche ich ein Grundstück, um darauf zu bauen. Jetzt habe ich jedoch die Möglichkeit, ein 6.000 m² großes Grundstück zu kaufen. Es ist im Flächennutzungsplan als Wohngebiet ausgewiesen, es gibt jedoch keinen Bebauungsplan. Ein erstes Gespräch mit dem Bauamt hat ergeben, dass eine Bebauung eventuell mit dem BauTurbo § 246e möglich wäre. Man hat mir geraten, eine schriftliche Anfrage zu stellen, was ich dann auch gemacht habe.
Meine Frage ist: Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.
Hier ein paar Eckdaten, ich will den Post aber nicht zu lang werden lassen:
Das sollte natürlich zusammen mit einem Architekturbüro geschehen, das sich mit so etwas auskennt. Ich habe Preisindikationen eingeholt und finanziell scheint es ganz gut machbar zu sein.
Was meint ihr? Ist das eine Nummer zu groß für jemanden, der sich zwar im Projektgeschäft gut auskennt, aber nicht mit der Baubranche?
eigentlich suche ich ein Grundstück, um darauf zu bauen. Jetzt habe ich jedoch die Möglichkeit, ein 6.000 m² großes Grundstück zu kaufen. Es ist im Flächennutzungsplan als Wohngebiet ausgewiesen, es gibt jedoch keinen Bebauungsplan. Ein erstes Gespräch mit dem Bauamt hat ergeben, dass eine Bebauung eventuell mit dem BauTurbo § 246e möglich wäre. Man hat mir geraten, eine schriftliche Anfrage zu stellen, was ich dann auch gemacht habe.
Meine Frage ist: Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.
Hier ein paar Eckdaten, ich will den Post aber nicht zu lang werden lassen:
- Die Lage ist sehr gut: direkt am Wald, mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in direkter Nähe. Der Bahnhof ist 15 Minuten mit dem Auto entfernt, von dort fährt man 15 Minuten mit dem Zug zum Düsseldorfer HBF. Der Verkauf wird kein Problem sein.
- Das Grundstück ist bewaldet (Umweltgutachten, Waldumwandlung, Ausgleichsfläche wäre vorhanden).
- Ver- und Entsorgungsleitungen liegen in der angrenzenden Straße und sind ausreichend dimensioniert.
- Zur Erschließung müssten etwa 80 m Straße inkl. Leitungen gebaut werden, damit das Grundstück sinnvoll teilbar wird.
Das sollte natürlich zusammen mit einem Architekturbüro geschehen, das sich mit so etwas auskennt. Ich habe Preisindikationen eingeholt und finanziell scheint es ganz gut machbar zu sein.
Was meint ihr? Ist das eine Nummer zu groß für jemanden, der sich zwar im Projektgeschäft gut auskennt, aber nicht mit der Baubranche?
Wenn Du das Geld hast, 6000qm Bauland plus Kaufnebenkosten sowie Teilung, Erschliessung, 80 Meter Zugangsstraße vorzuschießen, sowie einen guten und schnellen Draht zur Gemeinde hast...
Dauert aber einige Jahre. Ein Architekt sehe ich da irgendwie (noch) nicht. Der plant Wohngebäude.
Ohne Dir nahe treten zu wollen: Ich denke, ja.
Dauert aber einige Jahre. Ein Architekt sehe ich da irgendwie (noch) nicht. Der plant Wohngebäude.
noetzold schrieb:
Ist das eine Nummer zu groß für jemanden,
Ohne Dir nahe treten zu wollen: Ich denke, ja.
N
nordanney31.03.26 11:37noetzold schrieb:
Meine Frage ist: Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.Kohle vorhanden? Erfahrung vorhanden? Zeit vorhanden? Rechtlicher Hintergrund da - wird dann üblicherweise mit einem Erschließungsvertrag zwischen dir und der Gemeinde entwickelt.
Wird dann auch ein gewerblicher Grundstückshandel!
In der Regel ist die Antwort auf die Frage: nein
H
hanghaus202331.03.26 11:38noetzold schrieb:
Kann man sich so ein Projekt als Privatperson zutrauen? Also kaufen, teilen, erschließen und die weiteren Grundstücke verkaufen.noetzold schrieb:
der sich zwar im Projektgeschäft gut auskennt,Ja. warum nicht?
Such Dir ein Ing.buero was sich mit BBP auskennt. Dann suchst Dir das beste GS aus und den Rest verkaufst. Das spricht sich ganz schnell rum. Dann laufen Dir die Interessenten die Tür ein. Privatleute setzen immer noch auf Betongeld.
Falls es mit Eigenmitteln nicht funktioniert such Dir eine Bank oder einen Investor.
Alternativ kann man auch vertraglich reglen das die Kaufsumme von der BBP Genehmigung abhängig ist. Anzahlung als Grünland Schlusszahlung wie verhandelt.
N
nordanney31.03.26 12:57hanghaus2023 schrieb:
Anzahlung als Grünland Schlusszahlung wie verhandelt.Jeder, der bei Verstand ist, macht das nicht. Anzahlung an Privatperson ohne Sicherheiten. Ist wie der Einkauf bei einem Fake Shop in China.
Erst einmal danke für die Einschätzungen.
Kohle zum teil vorhanden, etwa 40%, Rest muss dann zwischen finanziert werden.
Wie gesagt Projektgeschäft ja aber nicht mit der Baubranche
Eilig haben wir es nicht aber wollen auch nicht erst in 10 Jahren einziehen.
Den Rechtlichen Hintergrund muss ich mir einkaufen und man wird denke ich dafür eine Gesellschaft gründen KG, GbR, ... muss man mit einem Steuerberater klären was sinnvoll ist.
Könnt ihr mir konkret sagen was ich unterschätze? Ich sehe aktuell das Umweltgutachten als großes Risiko ein und das es ewig dauern könnte und damit die Zinsen einen umringen.
Vereinfacht wäre das mein Plan.
Der Kaufvertrag müsste natürlich an auflösende Bedingungen geknüpft werden (Bebaubarkeit, Umweltgutachten, Bodengutachten, ...)
Ich hoffe das ich mit §246e um einen BBP rumkomme weil mir das zu lange dauern würde.
nordanney schrieb:
Kohle vorhanden?
Kohle zum teil vorhanden, etwa 40%, Rest muss dann zwischen finanziert werden.
nordanney schrieb:
Erfahrung vorhanden?
Wie gesagt Projektgeschäft ja aber nicht mit der Baubranche
nordanney schrieb:
Zeit vorhanden?
Eilig haben wir es nicht aber wollen auch nicht erst in 10 Jahren einziehen.
nordanney schrieb:
Rechtlicher Hintergrund da - wird dann üblicherweise mit einem Erschließungsvertrag zwischen dir und der Gemeinde entwickelt.
Wird dann auch ein gewerblicher Grundstückshandel
Den Rechtlichen Hintergrund muss ich mir einkaufen und man wird denke ich dafür eine Gesellschaft gründen KG, GbR, ... muss man mit einem Steuerberater klären was sinnvoll ist.
ypg schrieb:
Ohne Dir nahe treten zu wollen: Ich denke, ja
nordanney schrieb:
In der Regel ist die Antwort auf die Frage: nein
Könnt ihr mir konkret sagen was ich unterschätze? Ich sehe aktuell das Umweltgutachten als großes Risiko ein und das es ewig dauern könnte und damit die Zinsen einen umringen.
hanghaus2023 schrieb:
Such Dir ein Ing.buero was sich mit BBP auskennt. Dann suchst Dir das beste GS aus und den Rest verkaufst. Das spricht sich ganz schnell rum. Dann laufen Dir die Interessenten die Tür ein. Privatleute setzen immer noch auf Betongeld.
Falls es mit Eigenmitteln nicht funktioniert such Dir eine Bank oder einen Investor.
Vereinfacht wäre das mein Plan.
hanghaus2023 schrieb:
Alternativ kann man auch vertraglich reglen das die Kaufsumme von der BBP Genehmigung abhängig ist. Anzahlung als Grünland Schlusszahlung wie verhandelt
Der Kaufvertrag müsste natürlich an auflösende Bedingungen geknüpft werden (Bebaubarkeit, Umweltgutachten, Bodengutachten, ...)
Ich hoffe das ich mit §246e um einen BBP rumkomme weil mir das zu lange dauern würde.