Hallo zusammen, ich habe vor, einen IKEA PLATSA Schrank selbst aufzubauen, und stehe gerade vor der Frage, wie man die Rückwand fachgerecht befestigt und welche Vorgehensweise hier empfohlen wird.
Mir ist bewusst, dass die Rückwand nicht nur der Stabilität dient, sondern auch maßgeblich zur Verwindungssteifigkeit beiträgt.
Meine Frage ist konkret:
- Wie wird die Rückwand typischerweise fixiert?
- Gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, ob der Schrank an der Wand steht oder frei steht?
- Welche Schrauben oder Befestigungsmittel sind optimal?
- Soll die Rückwand in die Korpuskanten eingeschlagen werden, oder gibt es bessere Methoden?
Wäre auch hilfreich zu wissen, worauf man achten muss, damit die Rückwand richtig sitzt und der Schrank langlebig stabil bleibt.
Danke vorab für die Tipps!
Mir ist bewusst, dass die Rückwand nicht nur der Stabilität dient, sondern auch maßgeblich zur Verwindungssteifigkeit beiträgt.
Meine Frage ist konkret:
- Wie wird die Rückwand typischerweise fixiert?
- Gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, ob der Schrank an der Wand steht oder frei steht?
- Welche Schrauben oder Befestigungsmittel sind optimal?
- Soll die Rückwand in die Korpuskanten eingeschlagen werden, oder gibt es bessere Methoden?
Wäre auch hilfreich zu wissen, worauf man achten muss, damit die Rückwand richtig sitzt und der Schrank langlebig stabil bleibt.
Danke vorab für die Tipps!
J
JAMESONB4116.04.22 09:45Die Rückwand bei PLATSA wird meistens mit kleinen Nägeln oder Schrauben befestigt, die IKEA auch mitliefert. Wichtig ist, dass die Rückwand komplett zwischen den Korpusleisten sitzt.
Bei freistehenden Schränken sollte man zusätzlich die Rückwand verschrauben, um die Stabilität zu erhöhen. Für Wandmontage reichen Nägel meist aus.
Bei freistehenden Schränken sollte man zusätzlich die Rückwand verschrauben, um die Stabilität zu erhöhen. Für Wandmontage reichen Nägel meist aus.
farso53 schrieb:
Mir ist bewusst, dass die Rückwand nicht nur der Stabilität dient, sondern auch maßgeblich zur Verwindungssteifigkeit beiträgt.Das ist korrekt, denn die Rückwand wirkt als diagonale Verstrebung und verhindert ein Verdrehen des Korpus.Empfehlenswert ist, die dünne Spanplatte gleichmäßig an allen Seiten in die vorgesehenen Nuten zu setzen. Anschließend werden die MDF-Rückwände mit den beiliegenden Schrauben oder dünnen Nägeln fixiert.
Soll der Schrank frei stehen, rate ich dazu, zusätzliche Korpuseckenwinkel im Inneren zu befestigen, um die Kraftaufnahme zu verbessern.
Für die Wandmontage sollte die Rückwand stets plan an der Wand anliegen, damit der Schrank nach hinten fixiert ist.
Achte darauf, die Rückwand nicht zu stark anzuschlagen, da sie sonst splittern oder sich verziehen kann. Ein leichter Druck zum Fixieren reicht völlig aus.
Niclas schrieb:
Empfehlenswert ist, die dünne Spanplatte gleichmäßig an allen Seiten in die vorgesehenen Nuten zu setzen.Das ist ein zentraler Punkt, denn wenn die Rückwand nicht sauber in den Korpuskanten sitzt, leidet die Stabilität deutlich.
Darüber hinaus sollten keine Nägel oder Schrauben übermäßig nahe beieinander gesetzt werden, damit das Material nicht ausreißt. Meist ist etwa alle 10-15 cm ein Befestigungspunkt ausreichend.
Falls der Schrank vollständig belastet wird oder größere Lasten tragen soll, kann es sinnvoll sein, hinter der Rückwand noch zusätzliche Verstrebungen oder Korpuselemente einzubringen.
Auch das Einhämmern der Rückwand mit einem Gummihammer oder das Fixieren mithilfe von kleinen Schraubhaken kann helfen, das Material zu schonen und dennoch festen Halt zu gewährleisten.