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ᐅ Grundstückspreis = komplettes Eigenkapital. Finanzieren ja/nein?


Erstellt am: 18.06.15 23:24

Aloadihoa18.06.15 23:24
Hallo,

wir sind dabei ein Grundstück zu kaufen, Kaufpreis 140.000 + Nebenkosten = 150.000 €
Lustiger weise haben wir ziemlich genau 150.000 an verfügbarem Eigenkapital.

Hinzu kommt noch ein gut verzinster Bausparvertrag bei dem im Oktober 7000€ frei werden und ein gut verzinstes Sparbuch welches 2023 etwa 15.000€ bringen wird.

Aktuell schaffe ich es, monatlich 1500€ zu sparen. Der diesjährige Urlaub wird mit dem Urlaubsgeld bezahlt, Weihnachtsgeschenke mit dem Weihnachtsgeld.
Baubeginn ist Sommer 2016 da die Erschließung des Gebiets noch nicht begonnen hat.

Ich würde mich wohl fühlen, zu Baubeginn noch etwa 20.000€ Eigenkapital zu haben, das ich für Küche, Auto, Tilgung, Reparaturen oder Urlaub ausgeben kann. Je nachdem wie halt in 1-3 Jahren meine Situation ist.

Möglichkeit 1:
Kleiner Kredit über 10.000-20.000€ mit variablem Zinssatz und niedriger Rate damit er jetzt keine Belastung zusätzlich zur Miete darstellt.
Dank des variablem Zinssatz kann dieser Kredit dann zu Baubeginn mit dem "großen" Kredit (350.000€+) mit einem Schlag abgelöst werden.
Bedeutet halt bissel Papierkram, Termine, und man zahlt auch (ein wenig) Zinsen.
Dank meiner monatlichen Sparrate und dem Bausparvertrag im Oktober kommen bis Baubeginn sicher weitere 20.000€ zusammen.

Möglichkeit 2:
Grundstück ohne Kredit bezahlen -> Kontostand 0€. Dank meiner monatlichen Sparrate und dem Bausparvertrag im Oktober kommen bis Baubeginn sicher auch mindestens 20.000€ zusammen.

Irgendwann fallen ja die ersten Rechnungen durch den Vermesser und die Genehmigung der Pläne an, denk ich. Ist die Frage ob man das grundsätzlich vom großen Baukredit zahlt oder dann erstmal das Eigenkapital angreift.

Was würdet ihr machen?

Liebe Grüße
Christoph
tekci.mustafa18.06.15 23:38
Möglichkeit 2. Je weniger Kredit du aufnimmst desto weniger zahlst du Zinsen und bist schneller fertig.
Steffen8019.06.15 09:32
Bei uns war es ähnlich. Wir haben einen "kleinen" Kredit für das Grundstück bei der "endgültigen" Bank auf 5 Jahre zu unter 1% Zinsen abgeschlossen. Für Bau kommt ein großer bei der gleichen Bank hinzu. Das haben wir vorher geklärt. Wir haben ausserdem über 50.000 EUR in gut verzinsten Bausparverträge und lassen die auch da..quasi als Sicherheit 😉
Musketier19.06.15 10:00
Ich würde keinen Kredit auf das Grundstück aufnehmen, sofern das Eigenkapital ausreicht. Damit ist das Grundstück frei von irgendwelchen Belastungen und ihr habt auch keine doppelten Notarkosten. Lieber mal bei den Eltern/Großeltern anfragen, ob im Fall der Fälle (z.B. Auto Totalschaden) kurzfristig auf diese zurückgegriffen werden kann. Meist haben die ja auch eine Liquiditätsreserve rumliegen.

Man kann ja dann beim großen Kredit angeben, wieviel man Eigenkapital einsetzt. Wenn euch die 150T€ zu viel sind und dort nur 140T€ einsetzt, könnt ihr euch die Differenz auch auszahlen lassen. Wir haben die ersten Rechnungen (Vermesser) und die ersten Rohbaurechnungen auch erstmal aus unserer Liquiditätsreserve bezahlt und uns dann das Geld von der Bank zurückgeholt. Da kann man nochmal paar € Zinsen sparen.
FloSchn19.06.15 15:40
Interessante Konstellation. Dein Eigenkapital ist natürlich super.

An sich ist es nicht schlimm Zinsen zu zahlen, du musst dich nämlich entscheiden, wie flexibel du sein willst.

Möglichkeit 1 ist nicht so optimal weil der Kredit zu klein ist. Das ist an sich nicht schlimm, nur die Bank verlangt dafür höhere Zinsen, weil es unter Kleinkreditgeschäft läuft. Auch die variable Verzinsung ist meist teurer als eine 5 Jährige Bindung, weil die Bank mehr Aufwand damit hat.

Option 3:
50.000€ an Darlehen aufzunehmen, 5 Jahre Zinsfestschreibung und eine Beleihung von 1/3 dürfte einen sehr günstigen Zinssatz um 1,00% ergeben.

Und dann ist die Rechnung recht einfach: wenn du eine Anlagemöglichkeit hast, deine Sparrate von 1.500€ zu mehr als 1,xx% (wie hoch auch immer der Zinssatz für dein Grundstücksdarlehen sein wird) anzulegen, dann zahle es dort ein, wenn nicht, dann zahl damit das Grundstück ab.

Nach zwei Jahren, wenn dann auch dein Bau begonnen hat, kannst du die Anschlussfinanzierung für das Grundstück fix machen und die beiden Darlehen (Grundstück und Haus) dann zusammenführen.
Musketier19.06.15 15:46
FloSchn schrieb:


Nach zwei Jahren, wenn dann auch dein Bau begonnen hat, kannst du die Anschlussfinanzierung für das Grundstück fix machen und die beiden Darlehen (Grundstück und Haus) dann zusammenführen.

Die Anschlussfinanzierung für 3 Jahre als Forwarddarlehen und entsprechenden Zinsaufschlägen? Außerdem wäre er dann an die Bank gebunden. Meines Erachtens keine gute Idee.
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