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ᐅ Bauvorhaben, Baukosten abschätzen?


Erstellt am: 09.04.15 11:36

C
chris87
09.04.15 11:36
Hallo!
Langsam rückt die Hausplanung immer näher, da das
Haus vor der Kinderplanung steht. Würde mich über
die Einschätzung von Leuten freuen, die schon alles hinter
sich haben.

Hier mal die finanzielle Situation:

Ausgaben derzeit:
Miete, Strom, Telefon&Internet, GEZ 475 €
Lebensmittel und täglicher Bedarf 300 €
Auto A 1%-Regelung -- €
Auto B 280 €
Fixkosten 1124 €

Nettoeinkommen A 1330 €
Nettoeinkommen B 2050 €
Einkommen gesamt 3380 €
(Beide noch Steuererklärung. 1)

Überschuss 2256 €

Dann geht noch weg was man sonst noch so zum
Leben brauch, ab und zu mal Essen gehen,
Klamotten, etc.

Derzeit sparen wir zwischen 1500€ und 2000€
im Monat.

Geplant sind 2 Kinder (noch nicht vorhanden)

Das Einkommen wird in ca. 2 Jahren um etwa
2000€ (Netto) ansteigen.

Dann soll auch in etwa Baubeginn sein.


Das Haus soll zwischen 150 und 180 m² groß
werden. Ohne Keller, ohne Schnickschnack.
Garage brauchen wir auch nicht, Carport reicht.
Der Garten soll auch schlicht werden, damit
der Rasenmäher Roboter gut durchkommt!

Grundstücke kosten hier am Land zwischen
50 und 100t€.


Anbei ein Plan (ca. 160qm).
Ich habe ein Haus mit einem
Grundriss genommen der uns gefällt, und mit
Photoshop etwas abgeändert. Es kann auch
einfach ein Würfel sein, der Grundriss muss
nicht versetzt sein. Bitte nicht so
auf die Details achten, dass muss noch reifen.
Aber die Aufteilung der Räume soll in etwa
so sein. Gästezimmer=Fitnessraum.
Den Balkon brauchen wir nicht.
Das Haus ist im Bauhaus-Stil, da ich recht
groß bin und Dachschrägen nicht so toll finde.
KFW 55 wäre wünschenswert, auch Wohnraum-
Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Und Fußbodenheizung! Pflicht!

Das Haus soll soweit ohne Eigenleistung gebaut
werden, Streichen, Böden Verlegen etc. kann
ich selbst.

Geplant ist eine rel. niedrige Rate von etwa
1200€ im Monat. Wir wollen lieber nebenbei das
übrige Geld sparen, um einen finanziellen Puffer
zu haben. Damit sollen - wenn alles gut läuft -
Sondertilgungen gemacht werden, bzw bei der
Anschlussfinanzierung nach ~15 Jahren verwendet
werden. Die Laufzeit darf gerne 30-35 Jahre sein.
Es ist davon auszugehen dass die Zinsen sehr
niedrig sein werden, da auch alle Firmenkonten
über die gleiche Bank laufen.

Leider kann ich schlecht abschätzen was so ein
Haus in der Größe kostet.
Ich habe mal grob geschätzt:
Haus 300.000€
Grundstück 80.000€
Nebenkosten: 35.000€

Ist das ein realistisches Vorhaben?

Grundriss des Obergeschosses: zwei Kinderzimmer, Ankleide, Bad, Flur, Balkon.


Grundriss eines Wohnhauses: Wohnzimmer, Küche, Essbereich, Gastzimmer, Vorrat, HWR, Treppe.
H
HomeMyCastle
09.04.15 12:09
Was auffällt:

Lebenshaltung mit EUR 300.- zu knapp kalkuliert ?
Autokosten A nicht beziffert.
Was ist mit dem 2. Einkommen, wenn die Kinder kommen ? Trotzdem EUR 2000.- p.m. Steigerung ?
Was beinhalten die kalkulierten Nebenkosten 35 TEUR ? Bezieht sich das nur auf Bau oder sind da die Erwerbsnebenkosten drin ?
Wenn Erwerb vom Generalunternehmer: Darauf achten, dass die Grunderwerbsteuer aus dem Gesamtvolumen (inkl. Baukosten) anfallen könnte.
Bei den derzeit niedrigen Zinsen sehen die Banken gerne höhere Tilgungssätze. Wirkt sich auch auf die Konditionen aus. Deswegen genau kalkulieren, was in die Tilgung und was in die "Reserve" gesteckt werden soll.
C
chris87
09.04.15 12:30
Hallo! Die 300€ sind keine Lebenshaltungskosten. Es sind Lebensmittel und tägliche Einkäufe,
bzw. der Schnitt über die letzten 7 Monate. Wir waren beide Studenten und wissen effizient zu
wirtschaften. Wir führen Buch und rechnen monatlich ab, daher wissen wir das genau. Allerdings sind das aktuelle Zahlen, es kann natürlich steigen.
Auto A ist wie geschrieben ein Firmenwagen (1%-Regelung) und somit beim Nettolohn schon
abgezogen.

Das große Gehalt bleibt auf Vollzeit erhalten, das zweite sinkt. (aber hoher Home-Office Anteil).

Für die Kostenkalkulation hab ich ehrlich gesagt die Baukosten eines guten Freundes genommen,
und sie proportional hochgerechnet. Ich habe davon nämlich keine Ahnung!
H
HomeMyCastle
09.04.15 12:56
chris87 schrieb:
Hallo! Die 300€ sind keine Lebenshaltungskosten. Es sind Lebensmittel und tägliche Einkäufe,
bzw. der Schnitt über die letzten 7 Monate. Wir waren beide Studenten und wissen effizient zu
wirtschaften. Wir führen Buch und rechnen monatlich ab, daher wissen wir das genau. Allerdings sind das aktuelle Zahlen, es kann natürlich steigen.
Auto A ist wie geschrieben ein Firmenwagen (1%-Regelung) und somit beim Nettolohn schon
abgezogen.

Das große Gehalt bleibt auf Vollzeit erhalten, das zweite sinkt. (aber hoher Home-Office Anteil).

Für die Kostenkalkulation hab ich ehrlich gesagt die Baukosten eines guten Freundes genommen,
und sie proportional hochgerechnet. Ich habe davon nämlich keine Ahnung!

ok, kommt unterm Strich auf dasselbe raus, scheint aber wie gesagt so oder so relativ knapp kalkuliert, vor allem wenn Kinder da sind .

Gehalt: Bleibt die Frage, wie realistisch bei Wegfall Gehalt A die Steigerungsprognose/EUR 2000.- p.m. ist. Steigt dann Gehalt B um EUR 3.330.- p.m. (ohne Berücksichtigung Kinder-/Elterngeld) ?

Kostenkalkulation: Erwerbsnebenkosten inkl. Grunderwerbsteuer kann man grundsätzlich mit 10 % kalkulieren. Bleibt natürlich die Frage, ob sich die Grunderwerbsteuer nur aus dem Grundstückskauf oder zusätzlich auch aus den Baukosten berechnet, sh. meine vorherige Anmerkung.

Und bei allem nicht zu vergessen: Eigenkapital ? Man kann natürlich bei entsprechend passenden Rahmenbedingungen auch eine 100%- Finanzierung (oder sogar mehr) anpeilen, dann aber in der Regel mit signifikant höherer Tilgung und nicht ganz so guten Konditionen, wie zB bei Eigenkapital 20% oder 40%.
C
chris87
09.04.15 13:10
Ja, da widerspreche ich dir auch nicht! Das war auch nur die Aufstellung der Ist-Kosten, nicht die Kalkulation der Zukunft.
Die 2000€ beziehen sich auf mein Gehalt. Ich übernehme in 2 Jahren die Firma meiner Eltern. Das Einkommen meiner Freundin wird sicher auch noch steigen, aber das ist nicht fest kalkulierbar. Außerdem wird Sie mit Sicherheit auf Teilzeit umsteigen, solange es sinnvoll ist. Zu Baubeginn werden ca. 100.000€ Eigenkapital da sein, wenn keine großen unplanmäßigen Ausgaben kommen.

D.h. wenn ich das Haus in einem "Paket" von einer Firma bauen lasse, zahle ich Die Grunderwerbsteuer auf die gesamte Summe?
L
lastdrop
09.04.15 13:23
D.h. Du wirst zu Baubeginn selbstständig sein und deine Frau in Mutterschutz?
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