Guten Morgen,
wir sind gerade dabei die ersten Angebote für unseren Rohbau anzufordern. Haben jetzt Grundriss, Ansichten, Statik und Bauausführungsunterlagen beisammen.
Planung der Architektin:
Der Neubau ca. 11,20m x 7,70m (130 qm) soll außen aus 17,5er Kalksandstein + 14 cm WDVS bestehen. Innenwände bestehen aus 11,5er Kalksandstein.
Laut Architektin sind die Zusatzkosten im Vergleich zu Porenbeton (was ich mir ebenfalls hätte vorstellen können) nicht sonderlich hoch, sie plant fast nur noch mit dieser Konstellation. Nach Aufzählung der Vorteile des Kalksandsteins (und nachfolgender Recherche meinerseits), haben wir uns entschieden die Mehrkosten auf uns zu nehmen.
Nun war ich mit meinen Unterlagen beim Bauunternehmen, der auch den Rohbau beim Aufstocken des Haus meines Bruders gemacht hat. Da dieser sehr zufrieden war, wollten wir uns ebenfalls ein Angebot dort einholen. Sein erster skeptischer Blick fiel auf das Mauerwerk...warum wir denn nicht mit 36er Porenbeton bauen? Kalksandstein + WDVS sind bei uns in der Gegend sehr selten. Unter anderem weil die Mehrkosten so viel höher seien.
Meine bisherige Recherche im Internet hat nicht wirklich brauchbare Zahlen geliefert. Wer liegt mit seiner Einschätzung näher, die Architektin oder der Bauunternehmer? Hat hier schon jemand Angebote für ein Haus - einmal Kalksandstein - einmal Porenbeton - erstellen lassen? Waren die Mehrkosten so extrem?
Ich bin von Mehrkosten von 10.000 Euro im Vergleich zum Porenbeton ausgegangen. Dies hat nämlich das WDVS beim Haus meines Bruders gekostet. Dieser hatte mit 24er Porenbeton zwar "nur" eine Etage aufgestockt, dann aber 8 cm WDVS um das gesamte Haus aufbringen lassen. Damit wurden die Außenwände auf eine gleiche Dicke gebracht und der untere "Altbau" zusätzlich gedämmt.
Natürlich ist das WDVS bei unserem Neubau 6 cm breiter, dafür war das Haus aber auch bedeutend größer gewesen (220 qm Wohnfläche + 110 qm Keller). Somit ist natürlich auch viel mehr an qm WDVS benötigt worden.
wir sind gerade dabei die ersten Angebote für unseren Rohbau anzufordern. Haben jetzt Grundriss, Ansichten, Statik und Bauausführungsunterlagen beisammen.
Planung der Architektin:
Der Neubau ca. 11,20m x 7,70m (130 qm) soll außen aus 17,5er Kalksandstein + 14 cm WDVS bestehen. Innenwände bestehen aus 11,5er Kalksandstein.
Laut Architektin sind die Zusatzkosten im Vergleich zu Porenbeton (was ich mir ebenfalls hätte vorstellen können) nicht sonderlich hoch, sie plant fast nur noch mit dieser Konstellation. Nach Aufzählung der Vorteile des Kalksandsteins (und nachfolgender Recherche meinerseits), haben wir uns entschieden die Mehrkosten auf uns zu nehmen.
Nun war ich mit meinen Unterlagen beim Bauunternehmen, der auch den Rohbau beim Aufstocken des Haus meines Bruders gemacht hat. Da dieser sehr zufrieden war, wollten wir uns ebenfalls ein Angebot dort einholen. Sein erster skeptischer Blick fiel auf das Mauerwerk...warum wir denn nicht mit 36er Porenbeton bauen? Kalksandstein + WDVS sind bei uns in der Gegend sehr selten. Unter anderem weil die Mehrkosten so viel höher seien.
Meine bisherige Recherche im Internet hat nicht wirklich brauchbare Zahlen geliefert. Wer liegt mit seiner Einschätzung näher, die Architektin oder der Bauunternehmer? Hat hier schon jemand Angebote für ein Haus - einmal Kalksandstein - einmal Porenbeton - erstellen lassen? Waren die Mehrkosten so extrem?
Ich bin von Mehrkosten von 10.000 Euro im Vergleich zum Porenbeton ausgegangen. Dies hat nämlich das WDVS beim Haus meines Bruders gekostet. Dieser hatte mit 24er Porenbeton zwar "nur" eine Etage aufgestockt, dann aber 8 cm WDVS um das gesamte Haus aufbringen lassen. Damit wurden die Außenwände auf eine gleiche Dicke gebracht und der untere "Altbau" zusätzlich gedämmt.
Natürlich ist das WDVS bei unserem Neubau 6 cm breiter, dafür war das Haus aber auch bedeutend größer gewesen (220 qm Wohnfläche + 110 qm Keller). Somit ist natürlich auch viel mehr an qm WDVS benötigt worden.
S
Sebastian7925.02.15 13:12Gerade bei Euch in Niederlehme steht das älteste Kalksandsteinwerk . Frag da doch mal direkt nach, ob die Dir Unternehmen nennen, wo sie viel hinliefern .
B
Bauexperte25.02.15 13:27Hallo,
Grüße, Bauexperte
Basti2709 schrieb:Nur der Vollständigkeit halber - mir ist es wirklich gleich, mit welchem Baustoff Du bauen möchtest - weil mir Deine Rechnung nicht einleuchten mag. 17.5 + 14.0 ergeben bei mir 31.5 cm - in Differenz zu 36,5 also gerade mal umlaufend 5 cm. Wie kommst Du also auf 20 cm/Seite ?
Natürlich...aber bis auf den Verzicht für die zusätzliche Dämmung, spricht nur wenig für den Porenbeton. Zumal unser Baufeld begrenzt ist, sodass wir beim Bau mit Porenbeton auf jeder Seite jeweils ca. 20 cm an Raumgröße einbüßen würden.
Basti2709 schrieb:Das möchte ich doch stark anzweifeln ...
Mit 3-fach Verglasten Fenster und Gasbrennwerttherme ein KfW 70-Haus ...
Grüße, Bauexperte
Ich würde es auf den ersten Blick als Energieeinsparverordnung einstufen.
Bauexperte schrieb:
Nur der Vollständigkeit halber - mir ist es wirklich gleich, mit welchem Baustoff Du bauen möchtest - weil mir Deine Rechnung nicht einleuchten mag. 17.5 + 14.0 ergeben bei mir 31.5 cm - in Differenz zu 36,5 also gerade mal umlaufend 5 cm. Wie kommst Du also auf 20 cm/Seite ?Stimmt...hier hab ich einen Denkfehler gehabt...es sind wohl auf alle 4 Wände dann 20cm...
Bauexperte schrieb:
Das möchte ich doch stark anzweifeln ...Hier muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mich bisher noch nicht mit diesem ganzen KfW Standards auseinander gesetzt habe.
Der Ex freund meiner derzeitigen Lebensgefährtin, hat vor 4 Jahren ein Haus bei der gleichen Architektin, mit dem gleichen Mauerwerk bauen lassen. Nur hat er anstatt Gasbrennwert auf Erdwärme mit Flächenkollektor gesetzt. Er hat damit den KfW 55 Standard erreicht, das weiß ich diesmal 100%.
Wir haben also 2 mal ein ziemlich identisches Gebäude...nur die Art der Heizung unterscheidet sich hier. Beide Häuser halten sich nach meinem Verständnis gleich "warm"...nur das ich wahrscheinlich auf lange Sicht höhere Heizkosten haben werde. Nun bin ich davon ausgegangen, dass wir eben mit Gastherme KfW 70 erreichen. Ob das nun so ist....?
Leider hat unser Budget eine Erdwärmepumpe mit Sondenbohrung (Flächenkollektor nicht möglich) nicht hergegeben.
Wie gesagt, kannst du auch hier recht behalten....?
Lexmaul79 schrieb:
Gerade bei Euch in Niederlehme steht das älteste Kalksandsteinwerk . Frag da doch mal direkt nach, ob die Dir Unternehmen nennen, wo sie viel hinliefern .Niederlehme ist noch 120 km nördlich von uns....also wirklich Südbrandenburg
Aber das wusste ich trotzdem noch nicht...danke für den Hinweis.
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