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ᐅ Feedback zur Finanzierung erbeten (222.000 Kaufpreis)


Erstellt am: 21.11.14 16:09

Aliona21.11.14 16:09
Person A: Mitte 30, 3200 Euro netto, verheiratet (mit Person B), keine Kinder
Person B: Anfang 30, 1200 netto (noch in Probezeit), verheiratet (mit Person A), keine Kinder
vorhandenes Eigenkapital: 35.000 Euro

Hintergrund: Person B ist erst 1 Jahr in Deutschland, es ist der erste Arbeitsplatz hier im Land. Andere Ersparnisse und Kosten sind zur Modernisierung bzw. Reparatur der vorhandenen Immobilie drauf gegangen bzw. es wurde auch ganz gut gelebt.

Geplant ist der Kauf eines Reihenhaus-Neubau Objektes für 222.000 Euro. Der Preis versteht sich inklusive Kaufnebenkosten (NRW, vor Erhöhung auf 6,5%) und Schlüsselfertig mit 2 Stellplätzen.
Es ist noch folgendes im Anschluss zu tun: Bodenbeläge, Küche, Wände und Kleinigkeiten
Die Wohnfläche beträgt 140 m² aufgeteilt auf 3 Ebenen plus Spitzboden. Die Badezimmer sind bereits vollständig fertig, gefliest und alles installiert. Gleiches für Gäste-WC und Eingangsbereich.

Zusätzlich besitzen wir eine andere Eigentumswohnung, welche vermietet ist. Hier Decken die Mieteinnahmen die Kreditsumme vollständig ab. Vermietung ist sichergestellt, es ist kein Leerstand zu erwarten (Nachfrage falls der jetzige Mieter auszieht ist vorhanden).

grober Finanzplan:
Einnahmen:
3200 netto Person A
700 netto Person B (ich ziehe 500 ab wg "Risiko" wg. Probezeit)
500 kalt Mieteinnahmen
= 4.400 Euro netto / Monat

Kosten:
- 450 Kredit für Eigentumswohnung
- 250 private Rücklagen für Eigentumswohnung
- 700 jetzige Miete alles inklusive. (fällt bei Umzug ins Haus weg)
- 200 für Internet, Mobilfunk, Pay-TV, GEZ, sonstigen Kleinkram
- 100 private Versicherungen
- 100 KFZ Steuer / Versicherungen
- 300 Sprit / Zugticket / Reisekosten
= 2100 Euro Kosten / Monat

Bei den Kosten sind alle Werte großzügig mit Puffer angesetzt.

Wir haben also nach Abzug des Eigenkapitals Bedarf von ca. 187.000 Euro Kredit. Die Bank spielt mit, bietet verschiedene Modelle an; unter anderem mit Kfw Unterstützung da es ein Kfw 70 Haus ist. Zinssatz ist 1,5%-1,9% je nach Modell und Laufzeit; KFW Anteil wurde mit 1,25% angegeben.

Meine Rechnung zum Zeitpunkt des Umzuges (wäre ca. 09/2015):
4400 Einnahmen (siehe oben)
+ 500 Gehalt Person B (da Probezeit beendet und es eingeplant werden kann)
+ 700 Miete (die nicht mehr gezahlt werden müssen)
- 2100 Euro Kosten (siehe oben)
- 1100 Kredit (hoch angesetzt, evtl starten wir in der Finanzierung auch mit 800 / Monat)
- 400 Hausnebenkosten (inkl Versicherung, Wasser, Allgemeinkosten, Heizung, Strom, ...)
- 600 Lebensmittel bzw. normales Haushaltsgeld
= + 1400 Euro "Rest" am Ende des Monats

Mache ich mir etwas vor, belüge ich mich selbst mit fehlenden Punkten oder unterschätze ich etwas? Möchte sehr realistisch an das ganze herangehen, wünsche daher auch ehrliches Feedback.
DNL21.11.14 20:02
1. Kinder geplant? Das ändert ja die Einnahmensituation deutlich. Zumindest für eine Zeit.

2. Macht Euch ganz genau schlau, was in "schlüsselfertig" alles enthalten ist und vor allem, was ihr noch machen müsst. Neben den genannten ist ja sicherlich im Außenbereich/Garten noch einiges zu tun. Häufig hat das Haus dann z.B. auch noch keine Treppe vor der Haustür usw. Außerdem habt ihr ja sicherlich noch Bemusterungswünsche. Und nach dem Umzug müssen hier und da ja auch noch neue Möbel oder sowas her.
Aber selbst die Kosten für die genannten Sachen (Boden, Wände, Küche) fehlen ja in der Rechnung komplett. Also ist Euer Kreditbedarf doch deutlich höher.

3. Ermittelt Eure Ausgaben ganz genau. Z.B. in dem ihr ein Haushaltsbuch führt. Wir zahlen so viel wie möglich mit Karte, so dass wir über unser Onlinebanking Programm alle Ausgaben kategorisieren können. So kann man auch einmalige Sachen sehr gut aufs Jahr mitteln. Ich war selbst überrascht, wieviel Kosten die kleinen Kleckerbeträge oder die "sowas kauft man ja nur einmal"-Ausgaben erzeugen.

Einfach so gefühlt würde ich aber sagen, dass das doch bei dem Einkommen gut machbar sein sollte. Du selbst solltest da aber wohl genauer hinschauen.
emer21.11.14 21:02
Jochen104 schrieb:
Habe ich da etwas falsch verstanden, oder warum rechnest du bei deiner Rechnung +700 Euro wegen der weggefallen Miete? Müsste da nicht 0 stehen?

Ich dacht es auch gerade...
emer21.11.14 21:04
Zur Frage ob du dir was vor machst. Wieviel bleibt denn aktuell monatlich über.

Wenn die Antwort 0, fast 0 ist dann ganz klare Antwort: ja.
Bauexperte21.11.14 23:12
Guten Abend,
Aliona schrieb:

Geplant ist der Kauf eines Reihenhaus-Neubau Objektes für 222.000 Euro. Der Preis versteht sich inklusive Kaufnebenkosten (NRW, vor Erhöhung auf 6,5%) und schlüsselfertig mit 2 Stellplätzen.
Wie splitten sich die TEUR 222 auf? Wie viel entfällt auf das Grundstück, wie viel auf das RH? Wo soll dieses RH entstehen?

Grüße, Bauexperte
f-pNo21.11.14 23:48
Aliona schrieb:
Person A: Mitte 30, 3200 Euro netto, verheiratet (mit Person B), keine Kinder
Person B: Anfang 30, 1200 netto (noch in Probezeit), verheiratet (mit Person A), keine Kinder
vorhandenes Eigenkapital: 33.000 Euro

Hintergrund: Person B ist erst 1 Jahr in Deutschland, es ist der erste Arbeitsplatz hier im Land. Andere Ersparnisse und Kosten sind zur Modernisierung bzw. Reparatur der vorhandenen Immobilie drauf gegangen bzw. es wurde auch ganz gut gelebt.

Geplant ist der Kauf eines Reihenhaus-Neubau Objektes für 222.000 Euro. Der Preis versteht sich inklusive Kaufnebenkosten (NRW, vor Erhöhung auf 6,5%) und schlüsselfertig mit 2 Stellplätzen.
Es ist noch folgendes im Anschluss zu tun: Bodenbeläge, Küche, Wände und Kleinigkeiten
Die Wohnfläche beträgt 140 m² aufgeteilt auf 3 Ebenen plus Spitzboden. Die Badezimmer sind bereits vollständig fertig, gefliest und alles installiert. Gleiches für Gäste-WC und Eingangsbereich.

Zusätzlich besitzen wir eine andere Eigentumswohnung, welche vermietet ist. Hier decken die Mieteinnahmen die Kreditsumme vollständig ab. Vermietung ist sichergestellt, es ist kein Leerstand zu erwarten (Nachfrage falls der jetzige Mieter auszieht ist vorhanden).

grober Finanzplan:
Einnahmen:
3200 netto Person A
700 netto Person B (ich ziehe 500 ab wg "Risiko" wg. Probezeit)
500 kalt Mieteinnahmen
= 4.400 Euro netto / Monat

Kosten:
- 450 Kredit für Eigentumswohnung
- 250 private Rücklagen für Eigentumswohnung
- 700 jetzige Miete alles inklusive. (fällt bei Umzug ins Haus weg)
- 200 für Internet, Mobilfunk, Pay-TV, sonstigen Kleinkram
- 100 private Versicherungen
- 800 KFZ Steuer / Versicherungen
- 300 Sprit / Zugticket / Reisekosten
= 2800 Euro Kosten / Monat

Bei den Kosten sind alle Werte großzügig mit Puffer angesetzt.

Wir haben also nach Abzug des Eigenkapitals Bedarf von ca. 190.000 Euro Kredit. Die Bank spielt mit, bietet verschiedene Modelle an; unter anderem mit KFW Unterstützung da es ein KFW 70 Haus ist. Zinssatz ist 1,5%-1,9% je nach Modell und Laufzeit; KFW Anteil wurde mit 1,25% angegeben.

Meine Rechnung zum Zeitpunkt des Umzuges (wäre ca. 09/2015):
4400 Einnahmen (siehe oben)
+ 500 Gehalt Person B (da Probezeit beendet und es eingeplant werden kann)
+ 700 Miete (die nicht mehr gezahlt werden müssen)
- 2800 Euro Kosten (siehe oben)
- 1100 Kredit (hoch angesetzt, evtl starten wir in der Finanzierung auch mit 800 / Monat)
- 400 Hausnebenkosten (inkl Versicherung, Wasser, Allgemeinkosten, Heizung, Strom, ...)
- 600 Lebensmittel bzw. normales Haushaltsgeld
= + 700 Euro "Rest" am Ende des Monats

Mache ich mir etwas vor, belüge ich mich selbst mit fehlenden Punkten oder unterschätze ich etwas? Möchte sehr realistisch an das ganze herangehen, wünsche daher auch ehrliches Feedback.


Auf den ersten Blick sieht es nicht schlecht aus. Die Lebenshaltungskosten finde ich etwas zu niedrig angesetzt - aber gut, Ihr müsst selber wissen, was Ihr braucht (den Tipp mit dem Haushaltsbuch solltet Ihr berücksichtigen, auch wenn es nervt).
Sehr eigenartig finde ich es, dass Du bei den Einnahmen die 500 Euro (was gut ist) wegen der Probezeit Deiner Frau nicht berücksichtigst, aber bei der Berechnung zum Umzug sie mit einrechnest. Ihr wisst doch gar nicht, ob sie dann tatsächlich übernommen wird - wenn ja, dann kannst Du sie oben drin lassen. Genau genommen solltest Du das Einkommen Deiner Frau überhaupt nicht berücksichtigen, solange sie ihre Probezeit noch nicht erfolgreich beendet hat - außer Ihr wisst halbwegs sicher, dass sie übernommen wird.
Zudem hast Du die Einnahmen der Kaltmiete komplett eingerechnet. Muss diese nicht auch noch versteuert werden?

Euer Eigenkapital wird schon im Vorfeld stark dezimiert werden. Mit dieser Summe könnt Ihr ggf. die Nebenkosten + Böden und Küche stemmen.
Also müsst Ihr m.M.n. von einer 100 % Finanzierung ausgehen. Somit kommen die 1.100 p.m. auch hin.


So long für´s erste.
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