ᐅ Wohnraumförderstelle/Wohnraumansprüche, Erfahrungen?
Erstellt am: 17.06.25 23:07
B
Baueinhaus8717.06.25 23:07Hallo liebe Community,
wir haben heute ein Schreiben der Wohnraumförderstelle bekommen und erhoffen uns euren Rat.
Zunächst einmal die Eckdaten:
Wir haben 3 Kinder (Junge 5 Jahre, Junge 3 Jahre und ein Mädchen 1 Jahr) und haben den Z15-Antrag gestellt. Das Haus ist ein klassisches 70er Jahre Reihenendhaus mit 3 Schlafzimmern (14 qm, 14 qm und 17,50 qm). Wir planen den Wohnraum durch einen Anbau zu erweitern.
Jetzt ist das Problem, dass die Wohnraumförderstelle uns schreibt, dass das Bestandsgebäude die Wohnraumansprüche erfüllt, da sich das große Schlafzimmer mit 17,50 qm von den Jungs geteilt werden kann.
Hat jemand von euch mit so einer Situation bereits Erfahrung?
Aktuell überlegen wir 2 Optionen:
- Option 1: Stellungnahme verfassen warum wir die Jungs nicht zusammen in einem Raum unterbringen möchten.
- Option 2: den Raum planerisch zu verkleinern. Der Raum grenzt an einen Abstellraum der auf Grund der Größe eigentlich nicht nutzbar ist. Bedeutet Abstellraum in den Schlafraum vergrößern. Dazu müssen wir aber den Antrag zurückziehen und mit den Anpassungen neu einreichen. Ob das Fragen aufwirft, vermutlich.
Falls ihr hier Erfahrungen teilen könnt oder einen guten Rat habt wären wir sehr dankbar.
wir haben heute ein Schreiben der Wohnraumförderstelle bekommen und erhoffen uns euren Rat.
Zunächst einmal die Eckdaten:
Wir haben 3 Kinder (Junge 5 Jahre, Junge 3 Jahre und ein Mädchen 1 Jahr) und haben den Z15-Antrag gestellt. Das Haus ist ein klassisches 70er Jahre Reihenendhaus mit 3 Schlafzimmern (14 qm, 14 qm und 17,50 qm). Wir planen den Wohnraum durch einen Anbau zu erweitern.
Jetzt ist das Problem, dass die Wohnraumförderstelle uns schreibt, dass das Bestandsgebäude die Wohnraumansprüche erfüllt, da sich das große Schlafzimmer mit 17,50 qm von den Jungs geteilt werden kann.
Hat jemand von euch mit so einer Situation bereits Erfahrung?
Aktuell überlegen wir 2 Optionen:
- Option 1: Stellungnahme verfassen warum wir die Jungs nicht zusammen in einem Raum unterbringen möchten.
- Option 2: den Raum planerisch zu verkleinern. Der Raum grenzt an einen Abstellraum der auf Grund der Größe eigentlich nicht nutzbar ist. Bedeutet Abstellraum in den Schlafraum vergrößern. Dazu müssen wir aber den Antrag zurückziehen und mit den Anpassungen neu einreichen. Ob das Fragen aufwirft, vermutlich.
Falls ihr hier Erfahrungen teilen könnt oder einen guten Rat habt wären wir sehr dankbar.
N
nordanney18.06.25 13:19Baueinhaus87 schrieb:
Jetzt ist das Problem, dass die Wohnraumförderstelle uns schreibt, dass das Bestandsgebäude die Wohnraumansprüche erfüllt, da sich das große Schlafzimmer mit 17,50 qm von den Jungs geteilt werden kann.Das ist ein Entscheidung nach objektiven Kriterien, die die L-Bank hat.Baueinhaus87 schrieb:
warum wir die Jungs nicht zusammen in einem Raum unterbringen möchten.Das wäre eine subjektive Antwort. Ich WILL aber nicht, ist so einer Situation nicht unbedingt zielführend. Vor allem, weil die Jungs relativ gleich alt sind. Den Weg sehe ich nicht.Option 2 ist besser. Würde ich nach einer persönlichen Diskussion mit der Bank gehen (sofern es dort nicht den Hauch einer Chance für Option 2 gibt). Dann also den Antrag zurückstellen, eine Umplanung vornehmen und erneut antreten. Bitte mit guter Begründung, warum ihr den Raum kleiner machen wollt. In Richtung "mit der Änderung gestalten wir einen im Familienleben gut nutzbaren neuen Raum (Nutzung für xyz), was dazu führt, dass das bisherige Kinderzimmer kleiner wird und nur noch für ein Kind ausreicht".
B
Baueinhaus8719.06.25 06:40Vielen Dank für eure Antworten.
Wir sind auf das Z15-Darlehen angewiesen, ohne diesen Baustein wird es echt sehr schwer.
Wir haben gestern unseren Antrag zurückgezogen und werden nur die Kosten für den Erwerb und die Renovierung des Bestandsgebäudes einreichen. Den Anbau versuchen wir zu dann zu gegebener Zeit anderweitig zu finanzieren.
Wir hoffen sehr dass das so klappt und wir irgendwann mal mit dem Projekt starten können.
Wir sind auf das Z15-Darlehen angewiesen, ohne diesen Baustein wird es echt sehr schwer.
Wir haben gestern unseren Antrag zurückgezogen und werden nur die Kosten für den Erwerb und die Renovierung des Bestandsgebäudes einreichen. Den Anbau versuchen wir zu dann zu gegebener Zeit anderweitig zu finanzieren.
Wir hoffen sehr dass das so klappt und wir irgendwann mal mit dem Projekt starten können.
Ich habe gedacht, dass es schon gekauft ist, da oben nur von Planung des Umbaues geredet wurde.
Nun denn, wo wir beim Anbau sind: da würde ich vor dem Kauf
1. bei Reihenhäusern erst einmal alles an dem Bebauungsplan prüfen und bei dem Bauamt anfragen, ob ein Anbau oder ggf. eine Gaube zur Erweiterung der Wohnfläche im Dachgeschoss erlaubt ist.
2. Wenn das Haus aus den 70ern ist, sollte jetzt schon eine gute Kalkulation die Finanzierung die notwendige Sanierung abdecken.
Und wenn man die großzügig kalkuliert, und dann durch EL wieder etwas einspart, ist der interne Umbau quasi finanziell eingeplant - egal, wie man die Finanzierung nennt - was Ihr jetzt an Geld nicht bekommt, könnt ihr wahrscheinlich auch nicht später noch aufbringen.
Nun denn, wo wir beim Anbau sind: da würde ich vor dem Kauf
1. bei Reihenhäusern erst einmal alles an dem Bebauungsplan prüfen und bei dem Bauamt anfragen, ob ein Anbau oder ggf. eine Gaube zur Erweiterung der Wohnfläche im Dachgeschoss erlaubt ist.
2. Wenn das Haus aus den 70ern ist, sollte jetzt schon eine gute Kalkulation die Finanzierung die notwendige Sanierung abdecken.
Und wenn man die großzügig kalkuliert, und dann durch EL wieder etwas einspart, ist der interne Umbau quasi finanziell eingeplant - egal, wie man die Finanzierung nennt - was Ihr jetzt an Geld nicht bekommt, könnt ihr wahrscheinlich auch nicht später noch aufbringen.
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