Hallo in die Runde,
ich mach mir Gedanken zur aktuellen Situation bezüglich der steigenden Grundsteuer.
Wenn man als Eigentümer oder Mieter von einer Erhöhung betroffen ist, stehen nur begrenzte Handlungsoptionen zur Verfügung. Eigentümer könnten überlegen, ihre Grundsteuererklärung noch einmal zu prüfen oder mögliche Einsparungen bei anderen Immobilienkosten zu suchen. Aber was ist mit Mietern, die diese Erhöhungen im Rahmen der Nebenkosten zu spüren bekommen? Gibt es vielleicht Strategien oder Ansätze, um diese finanzielle Belastung zu mildern? Und könnte es helfen, mit dem Vermieter über Anpassungen zu sprechen? Habt ihr Erfahrungen / Ratschläge, wie man sich hier am besten positionieren sollte?
Gruss Baumhauser
ich mach mir Gedanken zur aktuellen Situation bezüglich der steigenden Grundsteuer.
Wenn man als Eigentümer oder Mieter von einer Erhöhung betroffen ist, stehen nur begrenzte Handlungsoptionen zur Verfügung. Eigentümer könnten überlegen, ihre Grundsteuererklärung noch einmal zu prüfen oder mögliche Einsparungen bei anderen Immobilienkosten zu suchen. Aber was ist mit Mietern, die diese Erhöhungen im Rahmen der Nebenkosten zu spüren bekommen? Gibt es vielleicht Strategien oder Ansätze, um diese finanzielle Belastung zu mildern? Und könnte es helfen, mit dem Vermieter über Anpassungen zu sprechen? Habt ihr Erfahrungen / Ratschläge, wie man sich hier am besten positionieren sollte?
Gruss Baumhauser
MachsSelbst schrieb:
Krass... aber sind halt auch "nur" gute 60 EUR mehr im Monat. Wenn das jetzt zur Katastrophe führt, dann war das Haus eigentlich vorher schon nicht so wirklich drin.Was ist denn das bitte für eine bescheidene Aussage? Gehst Du mit allen Preissteigerungen so um? Wir reden hier von einer Verdreifachung.M
MachsSelbst13.02.25 08:57In der Ruine schrieb:
Was ist denn das bitte für eine bescheidene Aussage? Gehst Du mit allen Preissteigerungen so um? Wir reden hier von einer Verdreifachung.Aber es ist doch über die Kommune aufkommensneutral, insofern kein Problem? Wird ja gepredigt, das war doch allen klar?
Und ja, letztlich nehme ich Preissteigerungen hin. Was soll ich deiner Meinung nach tun? Kerrygold verklagen, weil die Butter das dreifache kostet inzwischen? Oder den Kuhstall anzünden?
Wie wäre es mit prüfen, ob alles korrekt ist? Vielleicht stimmen Angaben zur Berechnung nicht. Für uns hat sich die Grundsteuer übrigens fast halbiert.
Ich persönlich nehme Preissteigerungen übrigens nicht einfach hin. Warum auch? Klar, den Benzinpreis kann ich nicht senken und wenn Milchprodukte teurer werden, verzichte ich nicht komplett darauf. Aber es gibt fast immer Alternativen. Sei es bei Versicherungen, Strom, Gas, Dienstleistungen und natürlich auch bei Lebensmitteln. Es ist immer bequemer für Unternehmen, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben, als sich um Optimierungen zu bemühen. Das wird meistens erst gemacht, wenn die Kunden abwandern oder damit drohen.
Um bei dem Thema Butter zu verbleiben: Da kaufe ich dann zukünftig eher die Eigenmarke anstelle des Markenprodukts und/oder reduziere den Verbrauch.
Ich habe die letzten Jahre Gehaltserhöhungen bekommen, die deutlich über der Inflationsrate lagen, aber wenn man jede Preissteigerung hinnimmt, bleibt davon am Ende auch nichts mehr übrig.
Ich persönlich nehme Preissteigerungen übrigens nicht einfach hin. Warum auch? Klar, den Benzinpreis kann ich nicht senken und wenn Milchprodukte teurer werden, verzichte ich nicht komplett darauf. Aber es gibt fast immer Alternativen. Sei es bei Versicherungen, Strom, Gas, Dienstleistungen und natürlich auch bei Lebensmitteln. Es ist immer bequemer für Unternehmen, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben, als sich um Optimierungen zu bemühen. Das wird meistens erst gemacht, wenn die Kunden abwandern oder damit drohen.
Um bei dem Thema Butter zu verbleiben: Da kaufe ich dann zukünftig eher die Eigenmarke anstelle des Markenprodukts und/oder reduziere den Verbrauch.
Ich habe die letzten Jahre Gehaltserhöhungen bekommen, die deutlich über der Inflationsrate lagen, aber wenn man jede Preissteigerung hinnimmt, bleibt davon am Ende auch nichts mehr übrig.
M
MachsSelbst13.02.25 14:48Wieder mal Geschichten aus der Upper-Blase. Gehaltserhöhungen über der Inflationsrate, das trifft nicht mal auf IG Metall oder BCE zu...
Wenn selbst Beatverdiener zur Eigenmarke greifen, funktioniert unser Wirtschaftssystem irgendwann nicht mehr. Aber darüber sprechen wie ein ander Mal...
Otto Normal greift seit Jahren zur Eigenmarke, der kann dann höchstens noch auf Butter verzichten. Aber er kann ja stattdessen Pudding essen...
Wenn selbst Beatverdiener zur Eigenmarke greifen, funktioniert unser Wirtschaftssystem irgendwann nicht mehr. Aber darüber sprechen wie ein ander Mal...
Otto Normal greift seit Jahren zur Eigenmarke, der kann dann höchstens noch auf Butter verzichten. Aber er kann ja stattdessen Pudding essen...
N
nordanney13.02.25 16:00MachsSelbst schrieb:
Gehaltserhöhungen über der Inflationsrate, das trifft nicht mal auf IG Metall oder BCE zu...Banken: 2024 5,5%Chemie: April 2025 4,85%
Textil: 2024 5%
Ledererzeugung: 2024 ca. 12,5%
Holzindustrie: 2024 5%
KfW-Gewerbe NRW: 8%
Ich würde mal den Schnitt in 2024 bei 4-5% sehen.
Fakt ist, unser Geld ist massiv am inflationieren. Man sieht es an den Gold- und Aktienkursen.
Meine Firmenaktien haben sich seit 3J mehr als verdoppelt obwohl wir nicht extrem performen.
Bin gespannt wie lang das so noch weitergehen kann. Bis dahin wird das Volk mit Sozialleistungen über Wasser gehalten.
Meine Firmenaktien haben sich seit 3J mehr als verdoppelt obwohl wir nicht extrem performen.
Bin gespannt wie lang das so noch weitergehen kann. Bis dahin wird das Volk mit Sozialleistungen über Wasser gehalten.