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ᐅ Fertighaus Wände und Decken Platten entfernen zur Elektroinstallation


Erstellt am: 20.01.25 22:05

A
AACherokee
21.01.25 17:56
11ant schrieb:

Das klingt für mich nach der naiven Vorstellung, den Prozeß des Schlitzestemmens auf die Logik des hölzernen Hausbaus zu übersetzen zu versuchen. Eine Beplankung einer konstruktiven Decke ist auch schlecht mit den Einlegeplatten einer dekorativen Deckenabhängig zu vergleichen. Im übrigen stellt sich mir (und wohl auch einigen Mitlesern) die Frage, weshalb man in solchen Fällen nicht schlicht eine Ausbauhausstufe bestellt. "Unvollständig plus" ist immer praktischer zu realisieren als "Vollständig minus und zurück".

Die Antwort ist ganz einfach - erstens natürlich um etwas Geld zu sparen aber noch wichtiger, um es so zu bekommen, wie ich es gerne möchte - was mir der Hausbauer nicht - oder nur zu einem exorbitanten Preis liefern könnte. Und natürlich auch ganz einfach - weil ich es kann. Sowohl die Verkabelung wie auch das Anschließen diverser Smart Home Gerätschaften ist kein Problem für mich - ich sehe es aber nicht ein, dem Hausbauer für diese simple Tätigkeit einen 5 Stelligen Betrag zu bezahlen, wenn es auch anders z gehen scheint.
A
AACherokee
21.01.25 17:58
wiltshire schrieb:

Dein Vorhaben ist mindestens ungewöhnlich. Das wirft Fragen auf:
Hast Du denn schon einen Plan wo welche Kabel wofür hinkommen sollen?
Möchtest / musst Du diese Verkabelung auch separat absichern?
Wie viel Platz wirst Du im Sicherungskasten haben?
Wie kommst Du dorthin?
Welche Auswirkung hat Dein Eingriff in die Elektrik dann auf die Gewährleistung der gesamten Elektroinstallation?

- So ziemlich, ja - wird dann die Realität zeigen ob im Detail ein paar Latten/Balken im Weg sind
- 24V - Absicherung des Netzteils reicht aus
- Genug
- Ich lass mir in jeden Raum ein Kabel vom Hausbauer legen und verteile das dann selbst
- Gar keine, da ich elektrisch versiert genug bin
W
wiltshire
21.01.25 18:19
AACherokee schrieb:

- Ich lass mir in jeden Raum ein Kabel vom Hausbauer legen und verteile das dann selbst
Deine Antworten sind klar und mit einem bereits in den Raum verlegten Kabel kannst Du gut arbeiten. Mit ultraflachen Leitungen wirst Du weniger Aufwand haben diese zu verstecken. Wenn Du "Platten" entfernen und wieder anbringen möchtest, sollten diese dazu geeignet sein. Bei Rigips oder Fermacell halte ich das nicht für empfehlenswert.
Neben der Verlegung der üblichen NYM Kabel in Wand und Decke gibt es die Alternative der offenen Verlegung als Feature z.B. mit Kabeln von GI Gambarelli.
Der "Kasten-Bier" Vorschlag kommt mir in der Tat am Günstigsten vor. Wenn Du am Tag der Montage da bist, kannst Du ggfs. die Kabel gleich an die gewünschten Stellen legen lassen oder gar selbst verlegen solange alles offen ist. Kleine Markierung an die Stelle und Du holst die Kabel mit einem gezielt gesetzten Loch nach der Abnahme hervor.
1
11ant
21.01.25 18:20
wiltshire schrieb:

Dein Vorhaben ist mindestens ungewöhnlich.
Der Sonderwunsch ist ebenso gewöhnlich wie es in der Planung des vorhergehenden Auftragsloses nicht zu berücksichtigen, wir leben in einer Ära der Nichtblinker.
wiltshire schrieb:

Das wirft Fragen auf:
Hast Du denn schon einen Plan wo welche Kabel wofür hinkommen sollen?
Möchtest / musst Du diese Verkabelung auch separat absichern?
Wie viel Platz wirst Du im Sicherungskasten haben?
Wie kommst Du dorthin?
Welche Auswirkung hat Dein Eingriff in die Elektrik dann auf die Gewährleistung der gesamten Elektroinstallation?
Mindestens "Interfaces" für die "bauseitige" Installationserweiterung sollten in der Planung des GU vorkommen, und natürlich braucht diese wenn auch nur selten eigene Sicherungskreise, so doch zumindest eine Berücksichtigung bei den abzusichernden Lasten. Idealerweise wird sich auch um eine Schnittstelle / "Netzabschluss" zwischen den Gewährleistungsbereichen GU und Kundenelektriker gemacht.
AACherokee schrieb:

- So ziemlich, ja - wird dann die Realität zeigen ob im Detail ein paar Latten/Balken im Weg sind
- 24V - Absicherung des Netzteils reicht aus
- Genug
- Ich lass mir in jeden Raum ein Kabel vom Hausbauer legen und verteile das dann selbst
- Gar keine, da ich elektrisch versiert genug bin
So ziemlich ist das eine schwache Antwort (nicht uns gegenüber, aber der Bauherr selbst sollte für sich eine genauere haben). Wo gehen denn die 24V- an die 220V~ ?
(Auch) in Gewährleistungsfragen müssen manche Dinge nicht nur von Könnern, sondern auch Dürfern gemacht werden.
AACherokee schrieb:

ich sehe es aber nicht ein, dem Hausbauer für diese simple Tätigkeit einen 5 Stelligen Betrag zu bezahlen, wenn es auch anders z gehen scheint.
Na ja, so lange es auch nach Gegenrechnung der Koordinations- und Abgrenzungsmehraufwände ein satt vierstelliger Unterschied bleibt (und man nur in wenigen oder gar einem einzelnen Gewerk Feinschmecker ist und in allen anderen Bauleistungsbeschreibung-konforme Ansprüche hat).
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