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ᐅ Finanzierung - Sanierung Altbestand mit hohen Kosten: Realistisch?


Erstellt am: 16.01.25 12:53

Moni25817.01.25 16:23
K a t j a schrieb:

Hui, das klingt dann zwischen den Zeilen doch recht teuer, wenn Du mich fragst.
Moment, bringt die Aussage mal bitte in Relation. 640.000€ klingt für mich bereits teuer. War das jetzt einfach nur deine Realisation dass es vermutlich wirklich so viel kostet, aber vermutest du dass es noch deutlich mehr kosten könnte?
K a t j a schrieb:

Euch muss klar sein, dass Ihr das Geld, was Ihr rein steckt vermutlich nie wieder raus bekommt.
Ja, es ist ja keine Investition zur Kapitalvermehrung. Wiederverkaufswert ist keine vordergründige Betrachtung. Du kannst Recht haben, aber eine Glaskugel für die Zukunft hat natürlich niemand.
K a t j a schrieb:

Sag nochmal, wie groß die Außenmaße des Gebäudes sind und welche Dachform.
16m x 9m zirka. Weshalb sind die Außenmaße ein Faktor?
Es ist ein Krüppelwalmdach.
K a t j a schrieb:

Die 2,10m im OG sind natürlich Mist. Sowas wird immer ein Liebhaber Objekt bleiben.
Ja, das ist klar, aber für uns kein Problem.
K a t j a17.01.25 17:41
Moni258 schrieb:

Moment, bringt die Aussage mal bitte in Relation. 640.000€ klingt für mich bereits teuer. War das jetzt einfach nur deine Realisation dass es vermutlich wirklich so viel kostet, aber vermutest du dass es noch deutlich mehr kosten könnte?
Tja, naja. So eine Sanierung ist bei einem so alten Haus meist teurer, als wenn Du neu baust. Gerade bei Denkmalschutz sind die Gewerke auch nicht einfach von der Stange. Da ist oft ein Zusatzfaktor zu erwarten. Allerdings weiß ich nicht, ob es noch Förderung gibt oder dergleichen? Da kenn ich mich jetzt nicht aus.

Wenn ich mir Eure 230qm x 3000K Standardwert nehme sind wir schon bei 690K. Da kann man jetzt also eine Summe für Rohbau abziehen und noch etwas für den Dachstuhl. Dafür dürfte man aber einiges an Zusatzaufwand für die Denkmalanforderungen, die Verfüllung des Kellers und für Entsorgung / Abriss rechnen (z.B. Fenster, Türen, alte Rohre, Kabel u.ä.). Alles andere muss neu inkl. diverser Erschließung - einfach alles. Ich schätze, am Ende landet man etwa bei 700K bis 750K je nach Bundesland, Anspruch , Auflagen und ohne großartige Eigenleistung auch bei der Gestaltung der Außenanlagen von 3000qm Garten usw.
Moni258 schrieb:


16m x 9m zirka. Weshalb sind die Außenmaße ein Faktor?
Um die Dimensionen abzuschätzen. Die 230qm sind nur EG+OG, richtig? Der Dachstuhl ist da nicht dabei, wenn ich das überschlage. 16x9x80% sind genau 230qm. Das Dachgeschoss würde man aber zumindest mit "aufräumen". 100% kostenlos ist das dann meist auch nicht.
Moni258 schrieb:

Es ist ein Krüppelwalmdach.
Auch das noch. Das ist zwar hübsch aber eben teurer als "normal".
Moni258 schrieb:

Tiere sind natürlich über die Zeit des Leerstands drin gewesen, aber im wesentlichen nur Waschbären o.ä.
Eine Auflage haben wir bekommen: Herbergen für Fledermäuse sollen wir wieder herstellen.
Eigentlich meinte ich Holzwürmer im Dachstuhl. Irgendwas dergleichen bekannt?
Die Fledermaussache ist ja lustig - das ist dann im wahrsten Worte Kleinvieh, der auch noch Mist macht.
Moni258 schrieb:

Putzen innen und außen
Wie ist das gemeint? Habt Ihr einen Maurer in der Familie, der die Wände neu verputzen kann oder meinst Du sauber machen?
Moni25817.01.25 18:18
K a t j a schrieb:

Alles andere muss neu inkl. diverser Erschließung - einfach alles. Ich schätze, am Ende landet man etwa bei 700K bis 750K je nach Bundesland, Anspruch , Auflagen und ohne großartige Eigenleistung auch bei der Gestaltung der Außenanlagen von 3000qm Garten usw.
Der Architekt hat natürlich alles wie Erschließung, Mehraufwand für Denkmal, etc. eingerechnet.
Ich lese nun gewissermaßen aus deinen Ausführungen dass du diese Rechnung anzweifelst.
Natürlich ist das ggf. legitimer Zweifel und eine unserer größten Ängste ist schließlich, dass wir mit den 640.000€ nicht hin kommen.
Das lässt sich aber offensichtlich schwer sagen. Viel davon ist aktuell reine Spekulation.
K a t j a schrieb:

Eigentlich meinte ich Holzwürmer im Dachstuhl. Irgendwas dergleichen bekannt?
Nein, nichts dergleichen. Alles Holz wurde von Fachleuten untersucht.
K a t j a17.01.25 19:18
Moni258 schrieb:

Das lässt sich aber offensichtlich schwer sagen. Viel davon ist aktuell reine Spekulation.
Ja, gemischt mit Erfahrung, würde ich sagen. Und darum ging es Euch ja, oder? Erfahrungen und Meinungen anderer, um die Kosten abzuschätzen.
Meine Empfehlung wäre, dass Objekt nur anzugehen, wenn die 640K nicht die absolute Obergrenze für Euch sind oder es Optionen gibt, welche man bei absehbaren Geldknappheit weglassen kann.
Moni25817.01.25 19:21
K a t j a schrieb:

Ja, gemischt mit Erfahrung, würde ich sagen. Und darum ging es Euch ja, oder? Erfahrungen und Meinungen anderer, um die Kosten abzuschätzen.
Meine Empfehlung wäre, dass Objekt nur anzugehen, wenn die 640K nicht die absolute Obergrenze für Euch sind oder es Optionen gibt, welche man bei absehbaren Geldknappheit weglassen kann.

Ja genau dafür sind wir hier und auch dankbar für alle Ratschläge und Meinungen.
Gerade den letzten Teil sehen wir aktuell genau so. Ggf. muss mehr Eigenleistung investiert oder manches weggelassen werden.
K a t j a17.01.25 19:27
Moni258 schrieb:

Ggf. muss mehr Eigenleistung investiert oder manches weggelassen werden.
Was ist denn nun mit dem Verputzen? Könnt Ihr das selbst oder meintest Du wirklich eher Säubern, Abreißen und dergleichen?
dachstuhlerschließungeigenleistungverputzen