Hallo liebe Häuslebauer,
wir haben einen Neubau mit WDVS gebaut. Die Austrittsstufen zu Terrasse und Haustür sind Eigenleistungen. Aktuell sieht es wie auf dem Foto aus, die Dämmplatten sind mit der Außenwand verklebt und gehen bis zum Türrahmen. Die Aussage damals vom Bauleiter des Bauträgers dazu war "Dämmplatten ausschneiden, so daß die Trittstufe reinpasst und dann einsetzten - würde überall so gemacht werden".
Nun können wir uns aber absolut nicht vorstellen, daß eine lediglich angeklebte (weiche) Dämmplatte eine mehrere Kilo schwere (harte) Steinplatte nebst ständiger Begehung dauerhaft aushalten soll, ohne wegzubrechen oder sonstige Schäden zu erleiden.
Zu Abstützung haben wir jetzt Granitbalken an der Frontseite vor der Noppenbahn eingelassen. Rückseitig (Türrahmenseite) hab ich jedoch keine weitere Idee was man dort machen könnte damit uns die Dämmung dauerhaft erhalten bleibt und nicht durch die Belastung abbricht.
Gibt es unter uns eventuell jemanden der einen ähnlichen Fall hatte und eine Lösung gefunden hat - bzw. wie würdet ihr das in so einer Situation bewerkstelligen?

wir haben einen Neubau mit WDVS gebaut. Die Austrittsstufen zu Terrasse und Haustür sind Eigenleistungen. Aktuell sieht es wie auf dem Foto aus, die Dämmplatten sind mit der Außenwand verklebt und gehen bis zum Türrahmen. Die Aussage damals vom Bauleiter des Bauträgers dazu war "Dämmplatten ausschneiden, so daß die Trittstufe reinpasst und dann einsetzten - würde überall so gemacht werden".
Nun können wir uns aber absolut nicht vorstellen, daß eine lediglich angeklebte (weiche) Dämmplatte eine mehrere Kilo schwere (harte) Steinplatte nebst ständiger Begehung dauerhaft aushalten soll, ohne wegzubrechen oder sonstige Schäden zu erleiden.
Zu Abstützung haben wir jetzt Granitbalken an der Frontseite vor der Noppenbahn eingelassen. Rückseitig (Türrahmenseite) hab ich jedoch keine weitere Idee was man dort machen könnte damit uns die Dämmung dauerhaft erhalten bleibt und nicht durch die Belastung abbricht.
Gibt es unter uns eventuell jemanden der einen ähnlichen Fall hatte und eine Lösung gefunden hat - bzw. wie würdet ihr das in so einer Situation bewerkstelligen?
N
nordanney22.10.24 09:01Sven2617 schrieb:
Nach XPS (das sind die harten, oder?) sieht das leider nicht aus. Nach meiner jetzigen Recherche nach müssten das irgendwelche Sockeldämmplatten von STO sein. Dem muß ich nochmal auf die Spur gehen... Das mit dem XPS-Keil habe ich noch nicht ganz verstandenEs gibt solche Keilelemente für Fensterbänke. Die sind zumindest hart und so hat man in der Vergangenheit gerne mal die Probleme kaschiert, die Du gerade hast.
11ant schrieb:
Ach so, also keine "Eigenleistung" im absichtlichen Sinne...Wenn es in den Aufbauzeichnungen/Schnitten drin gewesen wäre und dann noch mit bauseits beschriftet gewesen wäre hätten wir es entdeckt, nachgefragt und uns drauf vorbereitet. Die hübschen 3D und Ansichtszeichnungen sind nichtig, es zählt was in der Bauleistungsbeschreibung steht. Und wenn dort nicht explizit erwähnt ist es am Ende auch nicht ausgeführt. Ja, ich gebe dem GU eine Mitschuld - er hätte uns im Vorfeld mindestens drauf hinweisen müssen. Unter anderem deshalb wenden sich Bauherren an Fachfirmen, da sie [verständlicherweise] in den wenigsten Fällen selbst die fachliche Qualifikation und Kenntnis haben was alles zum vollständigen Werk gehört - und oft auch nicht differenzieren können was wichtig oder Optik ist. Wie auch immer, der Drops ist gelutscht und brauchen wir hier nicht weiter zu erörtern.nordanney schrieb:
Es gibt solche Keilelemente für Fensterbänke. Die sind zumindest hart und so hat man in der Vergangenheit gerne mal die Probleme kaschiert, die Du gerade hast.Danke dir vielmals für das Beispiel, jetzt hab ich es auch kapiert.Sven2617 schrieb:
Die hübschen 3D und Ansichtszeichnungen sind nichtig, es zählt was in der Bauleistungsbeschreibung steht. Und wenn dort nicht explizit erwähnt ist es am Ende auch nicht ausgeführt. Ja, ich gebe dem GU eine Mitschuld - er hätte uns im Vorfeld mindestens drauf hinweisen müssen. Unter anderem deshalb wenden sich Bauherren an Fachfirmen, da sie [verständlicherweise] in den wenigsten Fällen selbst die fachliche Qualifikation und Kenntnis haben was alles zum vollständigen Werk gehört - und oft auch nicht differenzieren können was wichtig oder Optik ist.Da könnte man eventuell ansetzen: ob diese Zeichnungen (nicht kleiner als in einem Prospekt für ein Serienmodell) den Hinweis getragen haben, daß Sonderausstattungen dargestellt sein könnten. Wenn dann noch.Sven2617 schrieb:
Wenn es in den Aufbauzeichnungen/Schnitten drin gewesen wäre und dann noch mit bauseits beschriftet gewesen wäre hätten wir es entdeckt, nachgefragt und uns drauf vorbereitet.Auch dort kein Hinweis steht, könnte die Karte zu spielen Erfolg haben, als Verbraucher darauf vertraut haben zu dürfen, daß man was man gezeigt bekommt auch erhalten wird.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/