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ᐅ Fenster im Angebot nicht änderbar?


Erstellt am: 09.10.24 06:50

grieflo1909.10.24 06:50
Hallo zusammen,

wir sind aktuell kurz davor, einen Vertrag für ein Fertighaus zu unterzeichnen. Bislang lief mit dem Vertreter im Musterhauspark alles soweit sehr gut. Wir haben eine individuelle Planung, die ziemlich gut umgesetzt wurde.

Jetzt gibt es einen Punkt, der mich etwas stutzig macht, und ich weiß nicht ob das überhaupt kein Problem ist oder evtl. doch irgend eine Art Hintertür für die Firma.
Wir würden im Angebot gerne die Art der Fenster ändern. Teilweise sind an Stellen noch Türen nach draußen eingeplant, die an der jeweiligen Stelle für uns keinen Sinn machen bzw. so gar nicht funktionieren würden, da es dahinter direkt einen Meter runter geht (wir bauen am Hang). Konkret würden wir an zwei Stellen im Erdgeschoss diese Türen einfach durch große festverglaste Fenster ersetzen. Jetzt sagt der Mitarbeiter im Vertrieb, dass im Angebot hier immer die gleiche Art von Fenster / Tür eingeplant ist, und dass das dann später im Planungsprozess ja angepasst werden kann. Dies macht für mich wenig Sinn und ich kann nicht verstehen, wieso man nicht einfach das Angebot genau so macht, wie wir das gerne hätten. Könnt ihr dazu etwas sagen? Ist das alles halb so wild oder sollte man da aufpassen?

Viele Grüße!
11ant09.10.24 12:37
grieflo19 schrieb:

wir sind aktuell kurz davor, einen Vertrag für ein Fertighaus zu unterzeichnen.
Dann laßt es dabei und bleibt davor. Denn:
grieflo19 schrieb:

Wir haben eine individuelle Planung, die ziemlich gut umgesetzt wurde. [...] Teilweise sind an Stellen noch Türen nach draußen eingeplant, die an der jeweiligen Stelle für uns keinen Sinn machen bzw. so gar nicht funktionieren würden, da es dahinter direkt einen Meter runter geht (wir bauen am Hang).
Das klingt für mich sehr deutlich nach einem Widerspruch. In einer wirklichen Individualplanung gibt es naturgemäß keine Stellen, an denen irgendein Schonimmerso vorgesehen sein könnte. Viel mehr als das (übliche, absolut nicht nur bei der echt tollsten Firma zu hörende !) "Nullproblemo preisneutral anders machbar" Verkäufergeschwätz kann hier wohl kaum gemeint sein. Sondern offenbar sollt Ihr ein Hausmodell kaufen, das genau-so auch Flachgrundstückskunden angeboten wird.
Fenster mit Absturzsicherungsbedarf würden nicht nur vor (bzw. hinter, also außenseitig) Öffnungsflügeln eine Barriere benötigen, sondern auch als Festelemente ein aufpreispflichtiges Sicherheitsglas.
grieflo19 schrieb:

Jetzt sagt der Mitarbeiter im Vertrieb, dass im Angebot hier immer die gleiche Art von Fenster / Tür eingeplant ist, und dass das dann später im Planungsprozess ja angepasst werden kann. Dies macht für mich wenig Sinn
Den Sinn soll es ja auch nicht für Dich, sondern für den Vertriebler machen. Das einzige, was nach der Unterschrift noch passiert, sind leere Versprechungen. Nach Ablauf der Stornofrist werdet Ihr von dem Vogel nur noch die Rücklichter sehen und er wird den Namen zu Eurer Nummer in seinem Handy auf "Wegdrücken" ändern. Solche Verträge müßte man eigentlich mit "LMAA" oder "FCK.U" unterschreiben und dann auch einfach sagen "das kann man ja nachher noch ändern". Merkste selber, daß Flucht hier die beste Option ist ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant09.10.24 12:55
grieflo19 schrieb:

Bislang lief mit dem Vertreter im Musterhauspark alles soweit sehr gut.
P.S., das müßte eigentlich hier ganz oben anpinnen:
Hausverkäufer sind auch in Musterhäusern regelmäßig freie Handelsvertreter mit absolut keinster Vertretungsvollmacht, im Namen des dort präsentierten Unternehmens verbindliche Zusagen zu machen. Regelmäßig steht auch im Kleingedruckten "Nebenabreden gibt es nicht".
Im Grunde müßte es schon als Irreführung strafbar sein, daß diese Leute in den Musterhäusern so aussehen dürfen, als gehörten sie dahin und hätten etwas zu sagen. Es müßte zur Pflicht gemacht werden, daß in jedem Fall auf dem Hemdkragen und auf der Visitenkarte größer als das Firmenlogo stehen müßte "Handelsvertreter".
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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MachsSelbst09.10.24 13:43
Ich verstehe die Aufregung nicht. Es ist doch das Normalste der Welt, dass nach Vertragsschluss das vertriebliche Interesse am Kunden erlischt? Zumindest wenn man von Produkten spricht, die man in der Regel nur einmal im Leben kauft...
Und es ist auch normal, dass nur das gilt, was im Vertrag steht, keine Nebenabreden. Und es ist auch normal, dass Änderungen nach Vertragsschluss Geld kosten.
Das läuft in der Industrie nicht anders, nur dass dort der Kunde eben oft keine Eintagsfliege ist bzw. der Kunde das weiß...

Insofern hat der Vertriebler nix getan, was strafbar oder fragwürdig wäre. Er hat ja Recht, man kann alles noch ändern. Er hat ja nicht versprochen, dass das kostenneutral geschieht.
Das wäre bei einem Vertriebler des Hausbauers selbst kaum anders.

Verbieten würde ich eher die Naivität bzw. jemanden vor die Tür stellen, der die Kaufinteressenten vor und nach Besuch ordentlich schüttelt... es gibt nix geschenkt, wenn der Kunde am Haken ist, wird es bei Änderungen teuer für ihn und man kriegt, was man schriftlich hat. Nicht mehr und nicht weniger.
So handhaben wir das auch, so handhabt es jedes gewinnorientierte Unternehmen.
11ant09.10.24 14:07
MachsSelbst schrieb:

Es ist doch das Normalste von der Welt, dass nach Vertragsschluss das vertriebliche Interesse am Kunden erlischt?
Normal im Sinne von Regelfall heutzutage leider ja. Aber offenbar vertrauen viele "Fertig"hauskäufer dennoch dem schmalzigen Ichbinfürsiedagesülze. Der Handelsvertreter impliziert ja (als guter Betrüger freilich ohne es je "gesagt zu haben") mit dem Ausblick auf die spätere Änderbarkeit, daß er dann noch an der Seite der Kunden sei und die Umsetzung seiner Versprechen/r ehrenmäßig garantiere. Nein, die Verkäufer von Häusern sind sogar nochmals vaterlandslosere Gesellen als diejenigen von Autos.
MachsSelbst schrieb:

Zumindest wenn man von Produkten spricht, die man in der Regel nur einmal im Leben kauft...
Beim Haus sprechen wir von einem Produkt, zu dessen Wesen es geradezu gehört, daß die Geschichte mit der Unterschrift erst richtig losgeht. Bei den schlimmsten Provisionsjägern ist das Delta zwischen gefühltem Betreuungsversprechen und belastbarem Einstehen für die Brautwerbung am größten.
MachsSelbst schrieb:

Und es ist auch normal, dass Änderungen nach Vertragsschluss Geld kosten.
Normal im Sinne von Marktwirklichkeit ist, daß die Kunden genau darüber mit einem "unter Freunden ist Ihre Zufriedenheit unser heiligstes Bemühen" Klima hinweggeblendet zur Unterschrift geseift werden.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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Gerddieter09.10.24 19:41
Eigentlich sehe ich es wie , wenn man euch offensichtlich schon im Vorfeld vera....... will, warum dann überhaupt unterschreiben.

Falls das Angebot so TOP ist und ihr trotzdem dort unterschreiben werdet, dann ALLES ins Angebot reinnehmen was ihr wollt, denn im Nachgang können die GU den Preis dafür diktieren und es wird teuer....
GD
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