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ᐅ Finanzierung Eigentumswohnung nach Trennung möglich?


Erstellt am: 27.08.24 14:49

Tobibi27.08.24 14:49
Hallo,

das ist jetzt alles noch ein bisschen unspezifisch, aber vielleicht kann ich schon mal bisschen entscheiden ob meine Überlegungen überhaupt realistisch sind oder ob ich das in die Zukunft verschieben muss.
Meine Frau und ich haben uns getrennt, das gemeinsame Haus soll verkauft werden. Den Gewinn daraus und was ich sonst erspart habe, würde ich theoretisch gern in eine Eigentumswohnung zum selbst drin wohnen stecken. Es muss nicht sofort sein, die Trennung ist noch sehr frisch und ich muss noch bisschen schauen wie sich das entwickelt.
Fakten:
Eigenkapital mindestens 250.000 € (hoffentlich, wenn das Haus verkauft ist), ich würde ca. 200k einsetzen wollen wahrscheinlich.
Nettoverdienst monatlich: aktuell 3900€ in Steuerklasse 3, ab 2025 werde ich in Steuerklasse 1 wechseln müssen.
Kosten für die Eigentumswohnung sind noch bisschen schwer abzusehen, vielleicht 300 oder 350k?
Probleme: ich schulde Kindesunterhalt in Höhe von aktuell 830€/Monat und ich habe einen Arbeitsvertrag, der auf 2 Jahre befristet ist, das erste Jahr ist bald um. Danach wird ein unbefristeter Vertrag angestrebt.
Im Moment zahle ich noch 800€ pro Monat anteilig den Kredit fürs Haus, das wird nach dem Verkauf wegfallen und 1200€ Miete für meine Wohnung, das wurde nach Kauf wegfallen.

Alles in allem habe ich also viel Eigenkapital, ein riesiger Kredit wäre nicht nötig. Rahmenbedingungen trotzdem nicht so toll.
Machbar oder erst nach der Entfristung? Oder gar keine Chance auf Kredit wegen dem Unterhalt?

Gruß
nordanney27.08.24 15:11
Tobibi schrieb:

Probleme: ich schulde Kindesunterhalt in Höhe von aktuell 830€/Monat und ich habe einen Arbeitsvertrag, der auf 2 Jahre befristet ist, das erste Jahr ist bald um. Danach wird ein unbefristeter Vertrag angestrebt.
Kindesunterhalt tut immer weh (finanziell). Der befristete Vertrag ist in der Regel gar kein Problem mehr, da heute sehr üblich.
Tobibi schrieb:

Machbar oder erst nach der Entfristung? Oder gar keine Chance auf Kredit wegen dem Unterhalt?
Mit dem Eigenkapital ist recht viel machbar. Da ist ein Kredit gar kein Problem.

Aber: Ich weiß ja nicht, wie weit Ihr mit allem auseinander dividieren seid. Eine Eigentumswohnung, die Du Dir kaufst und nur ganz wenig finanzierst, erhöht quasi Dein Nettoeinkommen (weil Du ja Miete sparst). Und dann kann daraus wieder ein erhöhter (Kindes) Unterhalt folgen.

Konkrete Fragen beantworte ich gerne, da ich das ganze Thema vor ein paar Jahren auch durch hatte.
Tobibi27.08.24 15:45
Hallo,

konkrete Erfahrungen in diese Richtung wären wirklich sehr hilfreich, ich finde das total schwer, eine Strategie zu entwickeln.
Im Moment bin ich mit meiner Mietwohnung eigentlich nicht unzufrieden. Ich habe halt nur einen Mini Balkon, das ist nach dem Auszug aus dem Haus mit riesigem Garten schon ein Rückschritt. Die Miete ist nicht gerade klein, aber es ist schwierig eine andere Mietwohnung zu finden, die auch groß genug für ein Kinderzimmer für 2 Jungs ist.
Mir ist klar, dass mir mit einer Eigentumswohnung ein Wohnviertel berechnet würde. Hier könnte ich den Kredit inklusive Tilgung gegenrechnen.
Mein "Problem" ist halt, dass ich das Geld aus dem Verkauf auch nicht anderweitig investieren kann, ohne dass mir der Ertrag als Einkommen gewertet wird, was für mich höheren Unterhalt bedeuten würde, so dass ich's wahrscheinlich auch gleich lassen könnte.
Ich weiß, Luxusproblem, aber Vermögensaufbau ist für Unterhaltspflichtige halt scheinbar nicht vorgesehen.
Ich finde das schwierig zu rechnen und weiß auch nicht, wer beraten könnte. Der Vermögensberater, bei dem ich war, sagt bei rechtlichen / steuerlichen Themen ist er raus.
Bin für jede Meinung dankbar, wenn du da Erfahrungswerte hast
Tobibi27.08.24 15:52
PS: wir sind im Trennungsjahr, Zugewinnausgleich kommt erst noch und wird wahrscheinlich strittig, also wird das alles noch ein bisschen dauern. Ich mache mir halt jetzt schon Gedanken
nordanney27.08.24 17:22
Tobibi schrieb:

konkrete Erfahrungen in diese Richtung wären wirklich sehr hilfreich,
Warte ab, bis die Scheidung durch ist und ganz konkrete Vereinbarungen zum Unterhalt getroffen wurden - so dass der Unterhalt fixiert ist und bei Änderungen im Einkommen auch nicht mehr angepasst werden muss.

Dann kannst Du ohne Probleme:
- kaufen und einen Wohnvorteil haben
- Geld anlegen und Erträge generieren
- aus der Kirche austreten und Dein Netto erhöhen
usw.

Lustig werden die Verhandlungen, wenn Du mietfrei wohnst und einen teuren Firmenwagen fährst. Dann kann es so crazy werden, dass der gegnerische Anwalt einen höheren Trennungsunterhalt + Kindesunterhalt (ich habe drei Mädchen) fordert, als Du netto jeden Monat ausgezahlt bekommst.
Tobibi schrieb:

PS: wir sind im Trennungsjahr, Zugewinnausgleich kommt erst noch und wird wahrscheinlich strittig, also wird das alles noch ein bisschen dauern. Ich mache mir halt jetzt schon Gedanken
Ja, warte aber trotzdem erst einmal ab. Eigentumswohnungen laufen nicht weg. Geldanlagen auch nicht. Aber Eure beiden Söhne und ein geregeltes "Ende" sollten im Vordergrund stehen. Alles andere ist "nur" Geld.
ypg27.08.24 19:33
nordanney schrieb:

Warte ab, bis die Scheidung durch ist
Den Tipp kann ich auch geben. Nicht als Banker (bin ich nicht), aber Banken tun sich oftmals schwer, ein Gehalt zu fassen, wo womöglich noch der spätere Unterhalt noch nicht gesetzt bzw. fixiert ist. Da ist ja alles möglich, so sagte mal ein Banker zu mir.

Mental würde ich mich an Deiner Stelle eh noch nicht festlegen. Warte doch einfach als komfortabler Mieter ab, was die Zeit bringt.
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