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ᐅ Neue Standards beim Neubau und ihre Auswirkungen auf uns


Erstellt am: 12.07.24 13:54

Buchsbaum06627.07.24 21:44
motorradsilke schrieb:

Und von den älteren Leuten würde sicher ein Teil umziehen.


Nun, einen alten Baum verpflanzt man nicht.
motorradsilke27.07.24 21:49
Buchsbaum066 schrieb:

Nun, einen alten Baum verpflanzt man nicht.
Deshalb schrieb ich, mit 60 oder 70. Da ist man kein alter Baum.
Haus Luni30.07.24 11:49
Ich sehe die neuen Standards meistens als ein zweischneidiges Schwert.

Energieeffizienz ist theoretisch schon sinnvoll um die Umwelt zu schonen und geringe Nebenkosten zu realisieren. Die Dämmung jedoch mit enorm viel Styropor/Styrodur u.ä. zu realisieren, welche als Sondermüll gelten, ist jedoch alles andere als sinnvoll. Aber andere Rohstoffe sind einfach viel zu teuer.

Bei einem KFW 40 Haus mit Förderung ist eine Photovoltaikanlage ein muss. Theoretisch ist diese Idee nicht schlecht. Viele kleine (theoretisch) grüne Energieerzeuger können eine Lösung darstellen um langfristig die Energiekrise in den Griff zu bekommen. Die Photovoltaik Module wurden auch im Vergleich viel günstiger und effizienter Aufgrund des Umsatzes. Jedoch sind diese Anlagen nicht rentabel, wenn man 1 KWh für 30 Cent einkaufen muss und nur für 7 Cent verkaufen kann. Die meisten Module kommen aus China und somit die Umweltbilanz als auch die Produktionsmethode für die Mitarbeiter fragwürdig. Und ich bin wirklich gespannt ob die Module 20-30 Jahre betrieben werden können. Falls nicht, dann bin ich ziemlich sicher das ein Garantieanspruch zu dieser Zeit nicht mehr möglich sein wird, weil es die Firma einfach nicht mehr geben wird.

Bei den meisten neuen Standards habe ich das Gefühl, dass der Staat einfach hofft das sich der Markt schon irgendwie selbst regulieren wird und irgendeine Lösung finden wird. Jedoch funktioniert das nicht wirklich gut bzw. nur auf Kosten der Bürger. Viele Regeln stehen sich gegenseitig im Weg und bei den meisten Regelungen profitiert der Ausland mehr als Deutschland selbst.

Die Bereitschaft Eigenleistung zu erbringen ist insgesamt deutlich gesunken. Man muss aber auch sagen, dass auch hier die Gesetzgebung als auch viele Hersteller es einem immer schwieriger macht die Dinge selbst zu machen. Es gibt viel zu viele Vorschriften und Genehmigungen die man benötigt, die es damals halt nicht gab. Außerdem wird die "Angst" davor, etwas selber zu machen, enorm geschürt. Gefühlt liest und hört man nur noch, dass alles von einer Fachfirma gemacht werden soll, da es höchst kritisch, schwierig oder gefährlich ist es selber zu machen.
nordanney30.07.24 12:13
Haus Luni schrieb:

Ich sehe die neuen Standards meistens als ein zweischneidiges Schwert.
Gelten i.W. für den Geschosswohnungsbau. Da ist das Schwert nur einseitig - wenn aus Angst vor den Regeln der Technik 137 Steckdosen je Wohnung verbaut werden "müssen", die Geschossdecken mindestens 30cm dick sein "müssen".
Nur mal so aus der Planungsphase 2022, als verglichen wurde, wie Neubaudecken in Europa gebaut werden - alles aktuelle anerkannte Regeln der Technik... (je nach Land)


Vier Querschnitte von Bodenaufbau in Bremen, Antwerpen, Zwolle und Paris.


Genau darum geht, die überbordenden Vorschriften, DIN-Gehorsam und aRdT-Hörigkeit abzuschwächen, ohne wesentliche Einschnitte bei der Gebrauchstauglichkeit zu schaffen. Ziel: Mehr Wohnungsneubau zu vertretbaren Preisen.
Und das schafft in vielen Punkte der Gebäudetyp e, um den es hier geht. Betrifft auch z.B. Aufstockungen, die deutlich erleichtert werden.
Haus Luni30.07.24 12:56
Ich kann mir gut vorstellen wie so etwas zustande kommt.

Ich bin kein aktiver Konstrukteur aber ich bin Maschinenbautechniker und habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Im Studium mussten wir eine Welle berechnen die 2 Tonnen aushalten soll. Zunächst nimmt man die schwächste Stelle und berechnet dann den benötigten Durchmesser. Das waren so 12mm. Und dann kommt der Sicherheitsfaktor! Falls Menschen in Gefahr kommen könnten liegt der Sicherheitsfaktor bei 4,5. Das bedeutet 12mm x 4,5=56,25mm. Dieser Durchmesser muss dann, laut Vorschrift gewählt werden.

Ich denke mal der Statiker hat ähnliche Vorschriften.
thangorodrim09.09.24 23:01
Eine Fraktion im Forum hier hat die übertriebenen Ansprüche der Bauherren als Grund dafür ausgemacht, dass Bauen vielen zu teuer erscheint. Die Leute wollen ohne Ankleidezimmer, KNX und Doppelgaragen nicht mehr bauen. Eine Frage in diese Runde: Warum haben dann große Wohnungsbaugesellschaften wie Vonovia ihren Wohnungsbau gestoppt oder gedrosselt und warten auf bessere Zeiten (die laut Konsens hier im Forum nie kommen werden)?
Zitat (1.8.2024):
Vonovia betont, das Development hochzufahren, sobald die Rahmenbedingungen für den Neubau wieder vertretbare Kosten und bezahlbare Mieten sicherstellen.

Wieso baut Vonovia nicht einfach kleiner und ohne KNX?
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