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ᐅ Ausblühungen auf Innenputz - Feuchtigkeit?


Erstellt am: 21.06.24 10:50

J
jrth2151
21.06.24 10:50
Wir sind vor rund einem halben Jahr in unseren Neubau eingezogen. Gestrichen und Boden verlegt haben wir im Dezember 23. KFW55 mit GU. Luftfeuchtigkeit in den Räumen fast immer unter 60%, selten darüber.

Heute Morgen sind uns Ausblühungen hinter einem Sessel im Arbeitszimmer aufgefallen. Wie lange dir dort sind, können wir noch nicht genau sagen. Hier mal zwei Bilder dazu. Ich hab auf dem ersten Bilder 2-3x mit dem Finger auf den Putz geklopft und die Farbe ist direkt abgebröselt.


Wandbereich am Boden mit beschädigtem Sockel, weißem Pulverstaub und Holzboden


Eckansicht eines Zimmers mit Laminatboden, weißen Wänden und Metallleiste am Boden


Sockelleisten hatten wir damals extra nicht angebracht, damit wir solche Dinge schnell erkennen können, da wir leider auch keine Zeit für eine CM-Messung hatten. Bevor ich jetzt belehrt werde, wir wissen, dass das dumm war, aber das Leben ist nicht immer so einfach.

Bevor jetzt aber alle darauf die Schuld schieben, würde ich gerne eure Meinungen dazu einholen:
  • Woran kann das liegen? Kann das durch die Restfeuchte kommen oder muss das von außen sein?
  • Wie schlimm ist das?
  • Wie gehen wir am besten vor?
  • Kann man das, falls alles dicht von Außen, einfach entfernen und neu überstreichen?
  • Wenn ja, wie am besten?

Unser Bauleiter ist informiert und die sind eigentlich immer sehr entgegenkommend und kulant. Ich rechne stark damit, dass er sich das nächste Woche anschauen wird. Einer unserer Nachbarn (Neubaugebiet, GU hat hier alle Häuser gebaut) hatte das auch und nachdem die alles von Außen und Innen aufgeklopft hatten, konnten die nichts finden. Er hat jetzt ein Trocknungsgerät davor stehen.

Ich wollte nur kurz eure Meinungen einholen, damit ich nicht komplett unwissend in das Gespräch gehe. Ein bisschen mitreden zu können und vorbereitet zu sein schadet nie.
Wenn der Bauleiter das nicht ohnehin schon selbst anstößt suchen wir uns auch ggf. noch einen Sachverständigen. Das haben wir auf dem Schirm.,

Danke für eure Hilfe!
N
nordanney
21.06.24 11:19
jrth2151 schrieb:

Woran kann das liegen? Kann das durch die Restfeuchte kommen oder muss das von außen sein?
Wenn, dann von außen. Nicht durch die Restfeuchte.
jrth2151 schrieb:

  • Wie schlimm ist das?
  • Wie gehen wir am besten vor?
  • Kann man das, falls alles dicht von Außen, einfach entfernen und neu überstreichen?
  • Wenn ja, wie am besten?
Mangel anzeigen und beseitigen lassen.
Im schlimmsten Fall, und das kann tatsächlich schnell passieren muss von außen aufgemacht und ordentlich abgedichtet werden, weil die Handwerker geschlampt haben.
J
jrth2151
21.06.24 12:00
Das ging hier heute Morgen bei uns Schlag auf Schlag. Der Bauleiter war eben schon da und hat die Feuchtigkeit gemessen. In dem Zimmer ist die Wand ringsum auf der Seite der Außenwand feucht. Nicht 100 digits, aber merklich erhöht. Zum Hintergrund noch, es ist die Nord-Ost Ecke des Hauses.
Seine Theorie ist, so war es auch bei unserem Nachbarn und wurde von der Trocknungsfirma dort so erklärt, dass sich das Wasser der Restfeuchte zwischen Estrich und Bodenplatte sammelt und da diese nicht 100% gerade ist, läuft das auf einer Seite, bzw. bei uns in genau diese Ecke. Bei unserem Nachbarn haben die alles durch mit Randstreifen aufreißen, mehrmals von Außen abdichten und, und, und. Da die Symptome bei uns identisch sind vermutet die Trocknungsfirma hier Ähnliches. Es sei dazu erwähnt, dass wir eine sehr nasse Bauphase hatten. Mitten in der ganzen Unwetterzeit. Teilweise stand unser Haus tief im Wasser und wir mussten es mehrmals mit Tauchpumpe vorm Untergang bewahren. Das muss natürlich auch erstmal alles wegtrocknen.

Bei einem strukturellem Problem mit der Abdichtung, etc. wäre das vermutlich noch an weiteren Stellen im Haus sichtbar. Wir haben aber das gesamte EG abgemessen und es ist nur dieses eine Zimmer. Er hat auch nochmal in alle Pläne geschaut und außer einem Leerrohr für Elektrik ist hier auf der Hausseite nichts verlegt.

Im ersten Schritt stellen wir einen Luftentfeuchter in das Zimmer und beobachten das ganze. Sobald es draußen wieder trocken ist (aktuell liegt die Luftfeuchte bei rund 85% bei 23°) kann die Trocknungsfirma eine Hohlraumtrocknung vornehmen. Mit der besteht auch schon Kontakt und laut deren Aussage macht das bei den aktuellen Wetterverhältnissen nicht viel Sinn, da ein Unterdruck dabei entsteht und wir so die feuchte Luft von Außen nach Innen ziehen. Unser Bauleiter kommt jetzt einmal im Monat zum Messen vorbei und im September lassen wir das nochmal von der Trocknungsfirma messen und überprüfen. Wenn es bis dahin nicht besser ist, rücken die mit schweren Geschützen an.
Wenn es nach der Hohlraumtrocknung noch immer nicht besser ist, dann beginnt der ganze Spaß mit der Außenabdichtung, etc.

Soweit leuchtet mir das alles ein und erscheint für mich nachvollziehbar und eine sinnvolle Herangehensweise zu sein. Oder sehe ich das komplett falsch?
N
nordanney
21.06.24 12:17
jrth2151 schrieb:

Soweit leuchtet mir das alles ein und erscheint für mich nachvollziehbar und eine sinnvolle Herangehensweise zu sein. Oder sehe ich das komplett falsch?
Hört sich plausibel an und es wird ja auch gehandelt. Und man muss ja auch den Firmen eine Chance zur Nachbesserung geben.
Sollte alles aber nichts nutzen, dann bleibt nur noch schweres Geschütz von außen.
bauleiterrestfeuchtezimmer