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ᐅ Sichtestrich für Mietwohnungen? Was sind die Vorteile/Nachteile?


Erstellt am: 23.03.24 09:11

KlaRa25.03.24 14:59
Hallo Fragesteller.
Wenn ich das richtig beurteile, wurde Deine Frage so richtig bisher nicht beantwortet.
Einen "echten" Sichtestrich nennt man TERRAZZO.
Durch das vielfältige Schleifen bis auf das Stützkorn und das Nachspachteln von Lunkern ist ein Preis von 125,--€/m² sicherlich nicht zu hoch veranschlagt.
Wenn Dir eine Betonoptik gefällt, wäre es sinnvoller, den vorhandenen Estrich, der sicherlich nicht für die direkte Nutzung gedacht wurde, zu schleifen, grundieren und mit einer Industrie-Spachtelmasse überarbeiten zu lassen.
Danach kann eine pigmentierte Versiegelung (grau) im Rollverfahren eingebracht werden.
Nun zu meiner Bewertung:
Versiegelungen sind nicht dauerhaft und zudem mechanisch nicht groß belastbar.
Bei einem Terrazzo hättest Du sicherlich die mechanische Belastbarkeit, aber die EInpflege muss ständig erneuert werden.
Der Aufwand, die ganzen Möbel zu rücken, ist tatsächlich die Frage wert, ob sich das Ganze für eine Mietwohnung lohnt.
Und hier sind wir bereits beim nächsten Problem:
Jeder Estrich ist mit dem Bauteil fest verbunden.
Und damit ist dieses Bauteil, der Estrich, Eigentum des Vermieters bzw. des Eigentümers.
Jede (!) hieran vorgenommene Veränderung muss (schriftlich) vor Ausführung durch den Eigentümer bestätigt werden.
Ansonsten sind wir im Bereich "Sachbeschädigung", egal. wie schön der Boden auch aussehen mag.
Bedeutet: Wenn Ihr zuk+nftig ausziehen wollt, muss der Estrich wieder in den Urzustand überführt werden.
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Fassen wir alles noch einmal zusammen, bleibt nur der Schluss: Lasst besser die Finger davon!
Gruß: KlaRa
Andik8126.03.24 07:20
Danke für die Antworten. Es geht darum, dass wir die Wohnungen sanieren. Also sind wir die Vermieter der Wohnungen.
Alfredlima15.05.24 11:23
KlaRa schrieb:

Einen "echten" Sichtestrich nennt man TERRAZZO.

Entschuldige bitte für die unpassende Nachfrage. Unpassend, da es nichts mit der Fragestellung gemein hat.

Ist Sichtestrich nicht vielmehr die Kategorie für "geschliffene Böden". Hier fallen dann Varianten darunter:
  • Terrazzo
  • Mörtelboden
  • Mikrozement
Oder aber, sicherlich je nach Klassifizierung, ist geschliffener Boden der Oberbegriff. Dann wären die Unterkategorien ja wie folgt:
  • Terrazzo - extrem gleichmäßig und exakt in der Oberfläche
  • Sichtestrich - rationeller Terrazzo
  • Mikrozement - geschliffener Zementestrich, mit Additiven versetzt
Oder, wenn es nach DBZ geht:
  • geschliffene Zementestriche
  • geschliffene Betonböden
  • klassischer Terrazzo
KlaRa15.05.24 14:18
Alfredlima schrieb:

Entschuldige bitte für die unpassende Nachfrage. Unpassend, da es nichts mit der Fragestellung gemein hat.

Ist Sichtestrich (...)
Hier kommen wir in für dieses öffentliche Forum nicht mehr sinnvolle Informationstiefen.
So ist "Terrazzo" weitestgehend eindeutig definiert.
Zum Thema TERRAZZO-Estriche habe ich aktuell einen für die November/Dezember-Ausgabe der "Inspirationsdatenbank" (FORUM-Verlag) geplanten Fachartikel geschrieben.
Ein Terrazzo-Estrich fällt sicherlich unter die "Sichtestriche", die weiter angegebenen Bezeichnungen dagegen nicht!
"Geschliffener Boden" ist auch kein Oberbegriff sondern zielt nur auf eine Nachbehandlungsform nach dem Aushärten eines mineralischen Bauteils ab.
Zu dem Verweis auf DBZ:
geschliffene Zementestriche sind häufig als Terrazzo zu bezeichnen, doch nicht alle geschliffenen Zementestriche verfügen auch über diesen Anspruch.
Dies, weil das freigeschliffene Zuschlagkorn ein wesentliches, für Terrazzo prägendes Oberflächenbild bewerkstelligt, aber ein Standardestrich dies eben nicht vermag. Außerdem können dem Estrich Zuschläge ausßerhalb des mineralischen zugesetzt werden, beispielsweise Glasscherben oder Edelstahlspäne. Dann werden diese Flächen ebenfalls geschliffen und eingepflegt, haben aber mit dem klassischen Begriff eines Terrazzos nichts gemein, wohl aber mit jenem des Sichtestrichs.
So einfach ist das damit nicht, der Gang/Weg durch die Definitionen der mineralischen Sichtböden!
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