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ᐅ Neubau in NRW: Situation Baukosten und Handwerker 2024


Erstellt am: 21.01.24 19:45

StefanC21.01.24 19:45
Hi, wir stehen gerade vor der Qual der Wahl - selber bauen oder nicht. Eigentlich würden wir gerne selber bauen, aber die Mehrheit unserer Freunde und Bekannten rät uns davon ab; Überwiegend wird die "unsichere" Lage bei den Baurohstoffen und "Handwerkermangel" als Grund angeführt. Allesamt sind nicht wirklich im Baugewerbe tätig, somit ist ihre Meinung mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Aber da wir auch bisher keine Ahnung haben und nun der nächste Schritt wäre, einen Architekten aufzusuchen, wollten wir gerne mal eure Meinung hören. Ist die Situation wirklich "so schlimm"? Eigentlich müsste ein Architekt doch gute Kontakte zu Baufirmen haben und durch eine gute Planung sollten starken Verzögerungen doch mehr oder weniger vorgebeugt werden. Oder wie seht ihr das?
WilderSueden21.01.24 21:04
Ich würde mal behaupten, dass die Situation aktuell so gut ist, wie lange nicht mehr. Material bekommt man wieder und so langsam werden auch einige Handwerker frei. Das war die letzten beiden Jahre sicherlich problematischer. Die Preise sind natürlich noch hoch und die Zinsen im Vergleich zu vor zwei Jahren ebenfalls, bauen muss man sich leisten können. Mittelfristig sehe ich aber nicht, dass wir große Einbrüche bei den Kosten oder Bauzinsen von 1-2% bekommen.

Was das Thema Planung angeht...durch gute Planung und eine gewisse Lagerhaltung lässt sich vieles abfedern. Ob dein Architekt bzw. Bauunternehmer zu den guten Planern gehören, wäre die eigentliche Frage.
jens.knoedel21.01.24 21:32
StefanC schrieb:

Eigentlich würden wir gerne selber bauen, aber die Mehrheit unserer Freunde und Bekannten rät uns davon ab; Überwiegend wird die "unsichere" Lage bei den Baurohstoffen und "Handwerkermangel" als Grund angeführt.
Und Du meinst, dass ein Bauunternehmen (oftmals auch mit vielen Subs unterwegs) nicht dieselben Probleme hat? Die kochen alle nur mit Wasser.

Wobei ich in der aktuell sich so was von entspannenden Situation (viele Handwerker suchen dringendst Aufträge und Rohstoffpreise sind gut zurück gekommen) auch ein selber bauen (damit meinst Du bestimmt Architekt und Gewerke einzeln ausschreiben) nicht problematisch finde. Zumindest nicht was Kosten und Handwerkerangebote angeht.
StefanC schrieb:

Eigentlich müsste ein Architekt doch gute Kontakte zu Baufirmen haben und durch eine gute Planung sollten starken Verzögerungen doch mehr oder weniger vorgebeugt werden. Oder wie seht ihr das?
Ein guter Architekt hat Kontakte. Aber wie gesagt, die kochen alle nur mit Wasser und Freundschaftspreise kann keiner anbieten. Höchstens faire Preise und eine gewisse Sicherheit, dass die Arbeiten gut gemacht werden, wenn der Architekt öfters mit den Firmen arbeitet.

Gute Planung hat auch in der Vergangenheit geholfen. Starke Verzögerungen sehe ich im Normalfall gar keine mehr.
11ant22.01.24 00:34
StefanC schrieb:

Hi, wir stehen gerade vor der Qual der Wahl - selber bauen oder nicht. Eigentlich würden wir gerne selber bauen, aber die Mehrheit unserer Freunde und Bekannten rät uns davon ab;
Ihr werdet noch vor ganz anderen Qualen stehen: je weniger die Freunde und Bekannten Ahnung haben, desto meinungsfreudiger werden sie zu bestimmten Bauweisen hin oder von bestimmten Baustoffen abraten. Ein unabhängiger, nicht-verkaufender Berater ist da schon sehr hilfreich. Ich bin selber so einer, und von meiner Sorte gibt es eine ganze Menge. Auch Architekten sind für diese Aufgabe eine gute Wahl, und/oder ein Berater führt Euch schon zu einem Architekten. Aber wer seid Ihr denn überhaupt: Paar oder Familie mit Nachwuchs, Grundstückseigentümer oder noch -suchende ?
StefanC schrieb:

Eigentlich müsste ein Architekt doch gute Kontakte zu Baufirmen haben und durch eine gute Planung sollten starken Verzögerungen doch mehr oder weniger vorgebeugt werden.
Ein Architekt (aus der Gegend des Bauortes) kennt seine Pappenheimer und weiß auch, in welcher Konstellation sie eine gute Mannschaft sind. Den Ablaufplan macht der Architekt im Vorfeld der Ausschreibung.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg22.01.24 21:10
Jeder sieht es ein bisschen anders.
Ob Ihr nun bauen könnt, also die finanziellen Mittel ausreichen, sagt Dir Dein Konto, Dein Gehalt, Deine Bank und die Grundstückspreise wie auch Hauspreise. Das sollte alles gut kalkuliert werden. Wenn die Zahlen stimmen, könnt ihr selbstbestimmt bauen.
Ein Architekt bzw. Architektenhaus kann einiges günstiger leisten, wenn ihr ein Haus im höherpreisigen Niveau wollt. Da punktet der Architekt. Wenn Ihr Planungssicherheit haben wollt ohne viel Firlefanz und Exotik, dann punktet in meinen Augen immer noch der Generalunternehmer.
jens.knoedel schrieb:

Und Du meinst, dass ein Bauunternehmen (oftmals auch mit vielen Subs unterwegs) nicht dieselben Probleme hat? Die kochen alle nur mit Wasser.
Das schreibt er doch gar nicht. Er hat ein Bauunternehmen überhaupt nicht erwähnt. Für viele, die sich das erste Mal mit Hausbau beschäftigen, kennen den Begriff des Generalunternehmers oder Bauunternehmen, die mit Subs arbeiten, gar nicht.
StefanC schrieb:

Eigentlich müsste ein Architekt doch gute Kontakte zu Baufirmen haben
Haben sie auch. Das macht ein Hausbau aber nicht günstiger, sondern eher verringert man Baufehler Und Mängel.
jens.knoedel schrieb:

Aber wie gesagt, die kochen alle nur mit Wasser
weil Vitamin B wasserlöslich ist
jens.knoedel schrieb:

und Freundschaftspreise kann keiner anbieten.
Jepp.
StefanC schrieb:

durch eine gute Planung sollten starken Verzögerungen doch mehr oder weniger vorgebeugt werden.
Ich sag es mal so: ein Architektenhaus dauert _im Durchschnitt_ länger als ein schlüsselfertiges Haus vom GU (unabhängig von Corona und Materialstau, das war schon immer so) und kann auch mal gern 20% über der Kalkulation liegen, eben weil sich die Preise verändern, man länger Miete zahlt und in die Bereitschaftszinszahlung fällt. Dafür bekommt man eben auch mehr Qualität zu transparenteren Preisen.
Steve_M24.01.24 10:28
wir sind mit einem Architektenentwurf zu einem lokalen GU gegangen der ausschließlich mit lokalen Unternehmen zusammenarbeitet. Alle kennen sich untereinander und keiner kann es sich leisten mangelhafte Arbeit abzuliefern. Wir sind vor 1,5 Jahren eingezogen und hatten Gesamtkosten zu denen es nach vielen Wortmeldungen hier im Forum maximal eine Bretterbude gibt (ok, ist ein bisschen überspitzt ausgedrückt.
Ich würde es genauso wieder machen.
Wenn man sich die Zinsen leisten kann ist die Situation derzeit ganz gut meiner Einschätzung nach. Die aktuellen Förderungen sind ja auch recht üppig.
architektenhausbauunternehmenzinsen