ᐅ Urteil Baustrom - Einschätzungen / Erfahrungen?
Erstellt am: 23.10.23 09:58
Guten Morgen,
im Handelsblatt ist ein Artikel mit dem Titel "Bauwasser und Baustrom kommen nicht vom Auftraggeber" bei Google zu finden.
Bestehende Klauseln sind ebenfalls ungültig.
Sind eurer Meinung nach auch die Anschlusskosten von der Baufirma zu bezahlen oder nur der Verbrauch?
Danke
im Handelsblatt ist ein Artikel mit dem Titel "Bauwasser und Baustrom kommen nicht vom Auftraggeber" bei Google zu finden.
Bestehende Klauseln sind ebenfalls ungültig.
Sind eurer Meinung nach auch die Anschlusskosten von der Baufirma zu bezahlen oder nur der Verbrauch?
Danke
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xMisterDx23.10.23 10:10Natürlich auch die Anschlusskosten. Die Argumentation geht ja so, dass der Bauunternehmer alles selbst stellen muss, was er zum Errichten des Hauses benötigt. Das Gerüst kann er ja auch nicht vom Auftragsumfang ausschließen.
Das klingt natürlich erstmal ganz toll, in der Praxis lässt sich der Bauunternehmer diese Dienstleistung aber natürlich bezahlen.
Meine Klärung mit den Stadtwerken kosten erstmal gar nix, wenn sich da ein Mitarbeiter des Bauunternehmers dran setzt, dann kostet es Geld und das holt sich der Bauunternehmer vom Bauherrn wieder. Und speziell beim Bauwasser bin ich lange hinterhergerannt...
Das klingt natürlich erstmal ganz toll, in der Praxis lässt sich der Bauunternehmer diese Dienstleistung aber natürlich bezahlen.
Meine Klärung mit den Stadtwerken kosten erstmal gar nix, wenn sich da ein Mitarbeiter des Bauunternehmers dran setzt, dann kostet es Geld und das holt sich der Bauunternehmer vom Bauherrn wieder. Und speziell beim Bauwasser bin ich lange hinterhergerannt...
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WilderSueden23.10.23 10:16xMisterDx schrieb:
Das Gerüst kann er ja auch nicht vom Auftragsumfang ausschließen.Das bauseitige Gerüst ist bei Fertighäusern üblich(zumindest bis jemand mit Verweis auf dieses Urteil vor Gericht geht)
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xMisterDx23.10.23 10:22WilderSueden schrieb:
Das bauseitige Gerüst ist bei Fertighäusern üblich
(zumindest bis jemand mit Verweis auf dieses Urteil vor Gericht geht)Aha, Fertighäuser sind ohnehin komisch...
Beim Bauwasseranschluss kann man kaum sparen, beim Gerüst in Eigenleistung vermutlich schon deutlich mehr, vor allem wenn man entsprechende Kontakte hat, ich spreche nicht vom Holzgerüst aus Kanthölzern und Schalbrettern vom Obi, wo dann Putzer drauf rumkrabbeln sollen 😉
Ich bin daher nicht sicher, ob man Bauherren wirklich einen Gefallen tut, den Bauunternehmer dazu zu verdonnern nichts ausschließen zu dürfen.
Das geht hier im Forum der bezugsfertigen Luxusbauherren immer etwas unter... aber es gibt immer noch viele, die sehr viel selbst machen (wollen und können). Denen wirft man damit eher Steine in den Weg, als dass man sie wegräumt.
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WilderSueden23.10.23 10:29Knackpunkt beim Gerüst ist, dass das von einem Profi aufgebaut werden muss. Denn der steht am Ende auch dafür gerade, wenn einer runterfällt. Das ist dann auch der teure Teil an der Sache, nicht das Material oder die Arbeit beim Aufbau...
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