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ᐅ Haus-Abnahme mit Mängeln - wie verhalten?


Erstellt am: 04.06.23 23:00

Pacmansh06.06.23 08:59
kati1337 schrieb:

Entweder kaufe ich mir Kompetenz die auf "meiner Seite steht" ein, oder ich muss mich dahingehend weiterbilden, oder in Kauf nehmen, dass es passieren kann, dass ich Mängel nicht erkenne.
Genau so! Nimm doch einen Gutachter zur Abnahme mit. Das macht den Kohl nun weißgott nicht mehr fett und so ist zumindest dann alles ordentlich dokumentiert und es besteht die Sicherheit, dass dir der Bauleiter nichts vom Pferd erzählt.
kati133706.06.23 09:01
Wobei man fairerweise sagen muss, dass der Gutachter bei Abnahme nicht mehr viel sehen kann.
Wir hatten das beim ersten Bau gemacht, und der Mehrwert hielt sich in Grenzen - die Kosten aber auch. Daher war's okay.

Sinnvoll ist eher, dass man eine Baubegleitung für die komplette Bauphase bezahlt.
xMisterDx06.06.23 13:03
Wobei man hinsichtlich der KfW55 Konformität jetzt ohnehin nix mehr tun kann. Da muss man sich drauf verlassen was die Firma angibt verbaut zu haben, es sei denn es wurde alles brav mit Fotos dokumentiert. Ob die z.B. Dämmung zulassungskonform ist, lässt sich unterm Putz kaum mehr überprüfen.

Und selbst wenns Fotos gibt. Wenn ich jetzt ankomme und sage "Ihr habt vor nem Jahr die falschen Steine gemauert, die haben Lambda 0,12 und nicht 0,09." Tja...

Insofern wird man das Haus jetzt, bis auf kleine Mängel, so nehmen müssen wie es da steht.
Glaube kaum, dass der GU einen Einbehalt von 40.000 EUR akzeptiert, weil der KfW-Kram noch nicht durch ist.

Es gibt aber auch genug Bauherren, die nicht oft zur Baustelle fahren (können), weil sie 50 oder 100km entfernt bauen.

Und das mit dem Wissen aneignen. Da überschätzt sich vor allem der totale Laie, der nie mit Technik und Handwerk in Berührung war, oft komplett.
Aber gut...
11ant06.06.23 14:11
xMisterDx schrieb:

Der Bauleiter steht im Zweifel auf der Seite des GU. Der bezahlt ihn, von dem kriegt er Arbeit und in seinem eigenen Interesse, will er seine Baustellen möglichst schnell abwickeln.
kati1337 schrieb:

Das ist die Krux des Bauherren. Ein Laie nimmt sich einer Verantwortung an, für die er eigentlich nicht kompetent ist. Entweder kaufe ich mir Kompetenz die auf "meiner Seite steht" ein, oder ich muss mich dahingehend weiterbilden, oder in Kauf nehmen, dass es passieren kann, dass ich Mängel nicht erkenne.
Deshalb empfehle ich den Bauherren ja auch stets die strikte "Gewaltenteilung": einen Bauleiter nimmt man sich immer selbst, auch wenn der Bauunternehmer den nichtgeschützten Begriff dazu nutzt, einen seiner Mitarbeiter mit demselben Etikett zu betiteln. Ob Bauleiter und Baubegleiter dann eine oder zwei Personen sind, ist nachrangig - Hauptsache, selbst und nicht von einer "Gegenpartei" bezahlt.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
kati133706.06.23 14:47
11ant schrieb:

auch wenn der Bauunternehmer den nichtgeschützten Begriff dazu nutzt, einen seiner Mitarbeiter mit demselben Etikett zu betiteln. Ob Bauleiter und Baubegleiter dann eine oder zwei Personen sind, ist nachrangig - Hauptsache, selbst und nicht von einer "Gegenpartei" bezahlt.

Ich glaub' bei uns ist das alles in einer Person vereint. Also offiziell gibt's nen anderen Bauleiter, aber defakto leitet unser BU selber alles. Das ist aber im Forum kaum der Referenz wert, weil das glaub' ich eher die Nadel im Heuhaufen ist.

Hätte ich eine andere Form des Bauens gewählt dieses mal, dann hätte ich mir einen Sachverständigen dazugeholt für den gesamten Bau. Hier ist das Verhältnis zum Auftragnehmer klar im Fokus, ich hab' da einfach nach Bauchgefühl entschieden. Der gibt gar keine Angriffsfläche um sich mit ihm anzulegen. Der lässt auch oft mal 'ne 5e grade sein, zu unseren Gunsten.
Und auch wenn wir mit dem vorigen Bau schon sehr zufrieden waren, diesmal läuft doch vieles noch mal anders, und an einigen Stellen fällt uns positiv auf wie sorgfältig gearbeitet wird.
11ant06.06.23 15:05
kati1337 schrieb:

Also offiziell gibt's nen anderen Bauleiter, aber defakto leitet unser BU selber alles. Das ist aber im Forum kaum der Referenz wert, weil das glaub' ich eher die Nadel im Heuhaufen ist.
Es gibt gar nicht so wenige Provinzen, wo sich solche angenehmen Bauunternehmer "verstecken" - ich rate den Bauwilligen ja nicht primär aus Motiven der regionalen Wirtschaftsförderung dazu, sondern wegen ihres eigenen Profits, einen solchen einem "Big Name" vorzuziehen. Eine Referenz wird er wohl wert sein - aber freilich nicht im Internet, aus dem er sich ja bewußt heraushält. Man will so jemandem ja nicht zum Undank Krethi und Pleti als künftige Kunden auf den Hals hetzen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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