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ᐅ Vergleich Bauleistungsbeschreibung! Was sollten wir vorziehen?


Erstellt am: 03.02.14 15:16

fragri12.03.14 09:27
Hallo, ich denke man sollte die Preise immer nachverhandeln. Wenn man nach LV ausschreibt kann man doch recht gut die Preise vergleichen und ggf. noch Positionen im Preis drücken. Hab zwei Bekannte die als Bauing's viel an Subunternehmen ausschreiben... da wird jede Position nachverhandelt... Wir bauen mit Architekt und Einzelvergabe und bisher halten wir unser Budget gut ein. Viele Positionen kann man für den gleichen Preis hochwertiger ausführen lassen als beim Bauträger. Gruß fragi
Michalko18.03.14 09:50
Ich denke auch das Architekt + Einzelvergabe die günstigste Variante ist.
Bei deinen Tutti kompletti Angeboten hast du doch noch immer keine Ahnung was du bekommst. Welche Baumaterialien werden verwendet? Was für eine Heizung? Sanitärausstattung? Wie viel Elektrik (Steckdosen pro Raum, Netzwerkdosen usw)?
Am Ende hast du jetzt immer noch keine vergleichbaren Angebote vorliegen Ich gebe dir noch mal den Rat: Suche dir einen Architekten oder Bauingenieur. Lasse dir von diesem die Baupläne und Ausschreibungen erstellen. Diese Ausschreibungen schickst du dann an diverse Firmen im Umkreis, sodass du mindestens 3 Angebote pro Gewerk erhältst. Jetzt hast du erst mal einen sehr guten Überblick was dein Haus kosten wird und kannst abschätzen ob Streichungen vorgenommen werden müssen oder nicht. Nun würde ich einen unabhängigen Bauleiter mit ins Boot holen. Dieser vergleicht die Angebote, verhandelt nach und vergibt die Aufträge. Hier würde ich darauf drängen das VOB-Verträge mit Pauschalpreise ausgehandelt werden und auch die Baunebenkosten von den einzelnen Handwerkern mitgetragen werden.
Während der Ausführung kann der Bauleiter die Baustelle betreuen und die Gewerke abnehmen.
Bauexperte18.03.14 09:54
Hallo,
Michalko schrieb:

..... und auch die Baunebenkosten von den einzelnen Handwerkern mitgetragen werden.
Welche Kosten genau sind damit gemeint?

Grüße, Bauexperte
Michalko18.03.14 12:13
Ich habe drinne:
0,3% der Brutto Auftragssumme als Baustrom und Wasser. Müllentsorgung wird nicht vom Auftraggeber getragen sondern vom Auftragnehmer.
Dazu kommen noch 0,2% der Brutto Auftragssumme für die Bauherrenhaftpflicht.
Zusätzlich pro Werktag Verzug 0,2% Abzug aber höchstens 5% Abzug.
Zusätzlich 2-3% Skonto, je nach Verhandlungsgeschick.
Und Sicherheitsleistung in Höhe von 10% der Brutto Auftragssumme für Vertragserfüllung.
Haben bis jetzt alle Seriösen Handwerker auch so unterschrieben und das Bauvorhaben ist fast fertig. Budget war nahezu eine Punktlandung. 2000€ sind "übrig".
Bauexperte18.03.14 13:33
Hallo,
Michalko schrieb:
Ich habe drinne:
0,3% der Brutto Auftragssumme als Baustrom und Wasser. Müllentsorgung wird nicht vom Auftraggeber getragen sondern vom Auftragnehmer.
Dazu kommen noch 0,2% der Brutto Auftragssumme für die Bauherrenhaftpflicht.
Zusätzlich pro Werktag Verzug 0,2% Abzug aber höchstens 5% Abzug.
Zusätzlich 2-3% Skonto, je nach Verhandlungsgeschick.
Und Sicherheitsleistung in Höhe von 10% der Brutto Auftragssumme für Vertragserfüllung.
Haben bis jetzt alle Seriösen Handwerker auch so unterschrieben und das Bauvorhaben ist fast fertig. Budget war nahezu eine Punktlandung. 2000€ sind "übrig".
Dann weiß ich was Du meinst; das ist ein ganz normales Vorgehen bei Einzelvergabe - auch, daß Du den 10%-igen Einbehalt auf ein separates Konto legen und ggf.. verzinsen mußt.

Mit den üblichen Baunebenkosten hat Dein Vertragswerk aber nur wenig gemein; deshalb habe ich um Erklärung gebeten.

Wer kontrolliert denn die Handwerkerrechnungen?

Grüße, Bauexperte
Michalko19.03.14 15:55
Mein unabhängiger Bauleiter, welchen ich nach Aufwand (Stundenlohn) bezahle.
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