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ᐅ Unkalkulierbarkeit der Baukosten - Platzt das Projekt deswegen?


Erstellt am: 19.04.22 22:01

hang_häuschen21.04.22 23:26
TmMike_2 schrieb:

Ich wollte damit etwas ähnliches sagen wie eure Bankberarerin. Ihr seit weiss Gott nicht alleine in dieser -akruell- miserablen situation

Definitiv! Danke für die Aufmunterung.
Gelbwoschdd21.04.22 23:27
ich denke ihr habt jetzt richtig entschieden und gehandelt.
Selbst wenn ihr im Recht sein solltet und der GU zu den vereinbarten Konditionen das Haus errichten müsste, wie soll das funktionieren, wenn es einen Rechtsstreit gäbe, der schon vor dem Setzen des ersten Steins vorhanden ist. Das kann keine Basis für ein gelungenes Projekt sein. Welche Motivation hätte der GU, die Arbeiten anständig zu verrichten?! Am Ende, hast du einen halbfertigen Rohbau da stehen und der GU geht in die Insolvenz, du hast tausende von Euros an deinen Anwalt überwiesen und das ganze Mist zieht sich über mehrere Jahre hin. Was hat dann wer gewonnen?!

Der GU macht das bestimmt auch nicht böswillig, aber dem kam einfach die Unkalkulierbarkeit der Rohstoffe dazwischen, was für ihn ein absolutes wirtschaftliches Desaster darstellen könnte. Was wenn er weitere 10 Bauherren mit Festpreis bedienen muss, die alle auf ihr Recht pochen.
Es ist eine so verfahrene Situation, das konnte nix mehr werden.

Für mich muss es eine partnerschaftliche Beziehung sein und das ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich und zwar, ich wiederhole mich, schon bevor es überhaupt angefangen hat.

Wir haben damals extra eine 4-stellige Summe an Trinkgeldern an sämtliche Gewerke verteilt, jeweils bevor diese ihr Gewerk abgeschlossen haben, in der Hoffnung, dass die Mitarbeiter besonders motiviert sind und gerne zu uns auf die Baustelle kommen. Das Ergebnis war perfekt. Die Maurer zum Beispiel haben sich sehr gefreut, weil sie sonst z.B. eigentlich nie Trinkgeld bekommen und waren immer gut gelaunt auf unserer Baustelle. Die Fliesenleger haben am Ende wohl am meisten bekommen, weil man hier eben das Ergebnis direkt sehen kann und bei uns ziemlich viel gefliest wurde und was soll ich sagen, die Arbeit die hier abgeliefert wurde ist wie wir finden sehr sehr gut geworden. Ich bin zum Beispiel begeistert, wie der Übergang der Fliesen aus dem Flur ins Wohnzimmer hier gelungen ist. (ein Bild habe ich angehängt)
Was sind schon 2-3K Trinkgeld im Bezug auf die Bausumme?! Da hast du ja jetzt schon mehr an die Bank "verschenkt" ohne eine wirkliche Gegenleistung bekommen zu haben.

Ich würde mich jetzt an eurer Stelle erst mal sammeln und den Markt beobachten. Sammelt wieder Eigenkapital an und wenn der passende Zeitpunkt gekommen ist, dann greift ihr nochmal an und wenn es nicht sein soll, dann macht ihr euch ein schönes Leben zur Miete.

Türdurchgang mit rotem Ziegelrahmen führt zu hellem Raum mit Fenster; dunkle Bodenfliesen im Vordergrund.
TmMike_221.04.22 23:35
Gelbwoschdd schrieb:

ich denke ihr habt jetzt richtig entschieden und gehandelt.


Für mich muss es eine partnerschaftliche Beziehung sein und das ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich und zwar, ich wiederhole mich, schon bevor es überhaupt angefangen hat.
1. Die Dehnungsfuge zum Raumübergang sieht perfekt aus.
2. Vor 2,5 Jahren habe ich die meisten Handwerkeraufträge bei mir noch mit Handschlag besiegelt. Wer kann sich das heutzutage noch vorstellen...Das war 'damals' der vorvertrag. Und an den hat man sich gehalten.
ypg22.04.22 00:05
hang_häuschen schrieb:

So viel zu dem Thema, dass hier ja nur Profis unterwegs sind..
hang_häuschen schrieb:

aber Hauptsache uns als dumm hinstellen..
Wie bist Du denn jetzt drauf? Du bekommst hier fast nur hilfreiche Antworten und kommst jetzt mit Herabsetzung?!
einfach mal lesen:

Auf HBF informieren wir Sie auf unseren über 200.000 Seiten zu allen Themen rund um den Hausbau. Tauschen Sie sich mit unseren 46.000 registrierten Mitgliedern aus oder stöbern Sie in unserem Forum in den über 350.000 Fragen und Antworten unserer Mitglieder“.


Keiner hat behauptet, Profi zu sein. Wie sind fast alle Bauherren, gewesene und zukünftige, und keiner versteckt sich mit seinen Erfahrungen und respektiert sich zum größten Teil.
hang_häuschen22.04.22 00:23
ypg schrieb:

Wie bist Du denn jetzt drauf? Du bekommst hier fast nur hilfreiche Antworten und kommst jetzt mit Herabsetzung?!
einfach mal lesen:

Auf HBF informieren wir Sie auf unseren über 200.000 Seiten zu allen Themen rund um den Hausbau. Tauschen Sie sich mit unseren 46.000 registrierten Mitgliedern aus oder stöbern Sie in unserem Forum in den über 350.000 Fragen und Antworten unserer Mitglieder“.


Keiner hat behauptet, Profi zu sein. Wie sind fast alle Bauherren, gewesene und zukünftige, und keiner versteckt sich mit seinen Erfahrungen und respektiert sich zum größten Teil.

Die meisten Antworten waren definitiv hilfreich und aufbauend. Allerdings gab es auch den ein oder anderen der uns hier doch recht dämlich hingestellt und von oben herab geredet hat, vor allem am Anfang was das Thema Baufirma und KfW an ging und auch nur die habe ich damit angesprochen.
Ich wollte von dem Rest auf keinen Fall jemand angreifen oder herabsetzen.
hang_häuschen22.04.22 00:30
Gelbwoschdd schrieb:

ich denke ihr habt jetzt richtig entschieden und gehandelt.
Selbst wenn ihr im Recht sein solltet und der GU zu den vereinbarten Konditionen das Haus errichten müsste, wie soll das funktionieren, wenn es einen Rechtsstreit gäbe, der schon vor dem Setzen des ersten Steins vorhanden ist. Das kann keine Basis für ein gelungenes Projekt sein. Welche Motivation hätte der GU, die Arbeiten anständig zu verrichten?! Am Ende, hast du einen halbfertigen Rohbau da stehen und der GU geht in die Insolvenz, du hast tausende von Euros an deinen Anwalt überwiesen und das ganze Mist zieht sich über mehrere Jahre hin. Was hat dann wer gewonnen?!

Der GU macht das bestimmt auch nicht böswillig, aber dem kam einfach die Unkalkulierbarkeit der Rohstoffe dazwischen, was für ihn ein absolutes wirtschaftliches Desaster darstellen könnte. Was wenn er weitere 10 Bauherren mit Festpreis bedienen muss, die alle auf ihr Recht pochen.
Es ist eine so verfahrene Situation, das konnte nix mehr werden.

Für mich muss es eine partnerschaftliche Beziehung sein und das ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich und zwar, ich wiederhole mich, schon bevor es überhaupt angefangen hat.

Wir haben damals extra eine 4-stellige Summe an Trinkgeldern an sämtliche Gewerke verteilt, jeweils bevor diese ihr Gewerk abgeschlossen haben, in der Hoffnung, dass die Mitarbeiter besonders motiviert sind und gerne zu uns auf die Baustelle kommen. Das Ergebnis war perfekt. Die Maurer zum Beispiel haben sich sehr gefreut, weil sie sonst z.B. eigentlich nie Trinkgeld bekommen und waren immer gut gelaunt auf unserer Baustelle. Die Fliesenleger haben am Ende wohl am meisten bekommen, weil man hier eben das Ergebnis direkt sehen kann und bei uns ziemlich viel gefliest wurde und was soll ich sagen, die Arbeit die hier abgeliefert wurde ist wie wir finden sehr sehr gut geworden. Ich bin zum Beispiel begeistert, wie der Übergang der Fliesen aus dem Flur ins Wohnzimmer hier gelungen ist. (ein Bild habe ich angehängt)
Was sind schon 2-3K Trinkgeld im Bezug auf die Bausumme?! Da hast du ja jetzt schon mehr an die Bank "verschenkt" ohne eine wirkliche Gegenleistung bekommen zu haben.

Ich würde mich jetzt an eurer Stelle erst mal sammeln und den Markt beobachten. Sammelt wieder Eigenkapital an und wenn der passende Zeitpunkt gekommen ist, dann greift ihr nochmal an und wenn es nicht sein soll, dann macht ihr euch ein schönes Leben zur Miete.

Danke, das haben wir einfach genauso gesehen.

Das war definitiv keine gute Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit in dieser Dimension. Am Ende mit einem halbfertigen Haus da zustehen und die Baufirma ist insolvent oder das Geld ist leer - diese Angst war einfach zu groß.

Das mit dem Trinkgeld war eine super Idee und hat auch toll funktioniert wie man hört.
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