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ᐅ Hier bleiben (und bauen) oder wegziehhen (und dort bauen/kaufen)

Erstellt am: 21.03.22 01:47
H
Hitokiri-1978
Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es gäbe noch einen alten Thread, aber da Verlinkungen, Teufelswerk sind, müsst ihr selbst danach sochen sofern das Interesse besteht. Kurz gesagt, seit 2018 !!! wissen wir von zwei neuen Neubaugebieten in unserem Ort und die nach einem Bewertugschlüssel verteilt werden. Und siehe da, aktuell stehen wir auf Platz 52-55 (vier andere sind punktgleich und würden dan am Vergabeteg gelost werden) von max 59. Ich will mich an der Stelle nicht über die Gemeinde ärgern, weil die grundlos vier Jahre hat verstreichen lassen, zwei Bodenrichtpreise mit einem explodiereen Preisniveau schulterzuckend hat drüberlaufen lassen usw. Dazu dann Corona und jetzt der Irre-Ivan, keine KfW Förderung mehr, explodierende Baukosten bei Fertighäusern, steigende Zinsen, und generell steigenden Preisen. Kurz um.... total irre wer jetzt baut! aber... wer sagt, dass es in 3 Jahren nicht noch schlimmer ist.

Hinzu kommt, dass wir uns einfach räumlich vergrößern wollen (2. Kind) und Mietwohnugen in den münchnern Vororten dahingehend abartig teuer sind und wir für den Lebensabend einfach einen gewissen Gegenwert als Vemögen haben wollen.

Generell würden ca 30k als Schenkung von den Familien kommen und ca. weitere 60k als zinsfreier Kredit von diversen wohlhabenden schweizer Verwandten und 10k von uns selsbt als Eigenkapital. Wir haben schon eine Finanziererin alles eingerechnet und da wäre auch eine Finanzierung möglich mit einer Rate von 1770 €. Alles wäre dann aber Spitz auf Knopf, mein Fitnesszenter gestrichen, Spontan essen gehen gestrichen, spontan was machen... gestrichen und am besten koch ich zu Hause für Mittag vor.

So... bald (sofern nicht wieder jemand dagegen Klage einlegt) werden die Grundstücken dann vergeben. Und spätesten dann sollte die Entscheidung getroffen sein, ob wir hier in der gwohnnten Umgebung (mit all seinen Vorteilen, Schwiedereltern sind da) bleiben wollen und uns womöglich die geschätzten 750K - 850K (350k für Grundstück rest Haus) nicht über den Kopf wachsen. (Nettoeinnahmen bei 4400) (2700 Fixkosten und leben). Alternativ haben wir überlegt in Bayern weg zu ziehen. Die Oberfränkischen Provinzen nahe der tschechischen Grenze sind mit nem Kaufpreis (Bestand) ab 200k bis 500K deutlich günstiger und wir hätten einiges mehr ans Puffe und Leben!

Wir haben jetzt auch die Grundstücke raus gestrichen die für uns so oder so nicht inf Frage kommen. Ahja.. die Hälfte wird verkauft und die anderern in Erbbacht vergeben mit alle ihren Möglichkeiten aber auch vielen Problemen!

Es ist einfach eine qäulend bohrende Frage ob es besser wäre hier zu bleiben und auf einen Zugewinn zu hoffen (plus hier leben in Nähe zu den Eltern) oder Erbbachpt zu machen und langsam auszubluten oder doch ganz woanders hin zu ziehen, wo es laut Immo24 zwar aktuell sehr viel günstier wär. Zudem.. meine Frau geht immer von der Jetzingen Situation aus und ich davon das ich in 1-2 Jahren, endlich einen neuen besser bezahlten Job haben sollte.

Klar, wir wollen hier nicht weg, aber das Preisniveau ist einfach so irre, das wir uns die Frage stellen ob es das noch wert ist? Das macht alles vorne und hinten so oder so nur Bauschmerzen mit dem Gefühl sich zwischen Schlecht und ganz schlecht entscheiden zu müssen
C
Costruttrice
21.03.22 09:25
Ich verstehe den Wunsch, ein eigenes Haus für die Familie zu bauen und auch die Verzweiflung bei den Preisen im Münchner Raum.
Aber nur um ein Haus zu bauen das gewohnte soziale Umfeld, Familie, Freunde verlassen und irgendwo ganz neu anzufangen? Das klingt für mich nach reiner Verzweiflungstat!
Davon abgesehen, egal wo, eure finanzielle Ausgangslage bleibt ja.
Auch wenn ihr deutlich weniger für das Grundstück zahlen würdet, ihr müsst trotzdem ein Haus darauf finanzieren und mit der Rate gut leben können. Wie das bei eurer Ausgangslage gehen kann,können andere besser beurteilen.
Oder hättest du da besseren Job in Aussicht?
Ihr solltet wirklich ehrlich zu euch selbst sein und den Wunsch nach Haus nicht über alles stellen.
H
HansDampf88
21.03.22 09:39
Myrna_Loy schrieb:

Die Gegenden um München und die bayerischen Seen sind einfach nicht mehr für hausbauende Normalverdiener ohne Erbe zu finanzieren. Das wird sich auch nicht ändern.

Nicht mehr? War das für "Normalverdiener" überhaupt mal finanzierbar?
M
Myrna_Loy
21.03.22 09:46
Ja, man musste schon gut verdienen, aber bis vor gut 10 Jahren hat man noch in vielen Gemeinden mit S-Bahn in der Nähe und im Norden bzw Nordosten für 500.000 - 600.000 bauen können. Wir hatten anfangs noch überlegt, zu bauen oder zu kaufen und da wären einige Gegenden in Frage gekommen, aber die Entfernung zur Arbeit wäre bei der einzukalkulierenden Stausitiuation und maroden S-Bahn zu weit gewesen. Wir hatten sogar ein konkretes Objekt angeboten bekommen, dass wir dann nicht genommen haben, da es uns damals als zu teuer für einen Ort erschien, den man sofort mit einem KZ assoziiert. Hätten wir die Wertsteigerung damals nur geahnt .... 😱
askforafriend21.03.22 09:55
Absolut nicht darstellbar was ihr euch da vorstellt. Einfach wegziehen und entspannter leben. Ansonsten wird das Traumhaus zum Alptraumhaus. Ist die 1978 in deinem Nicknamen dein Geburtsalter? Dann wärst du ja 44. Das Medianeinkommen (nicht Durchschnitt !) in MUC ist bei ca. 54.000 Euro. Mit 4.400 netto kommst du nicht mal als Single an Eigentum. Entweder du hast das Glück ein paar 100k geerbt zu haben, oder du bist raus. So einfach und real ist das. Aber dann ist man wenigstens unter sich 😉 Zieh in günstigere Regionen, kann ich nur empfehlen. Ausrichtung des Jobs ist natürlich auch extrem wichtig (Stichwort HomeOffice o.ä). Ich kenne viele, die mittlerweile genauso viel wie in MUC verdienen, aber in ländlichen Regionen wohnen wo du dir deinen Traum noch verwirklichen kannst.

Du hast auch weniger sozialen Druck, wenn du nicht in die Gegend ziehst wo jeder sich locker neben dem Haus noch einen schicken Wagen leisten kann, weil Oma das Haus in MUC hinterlassen hat o.ä. - du willst nicht der Ärmste sein in der Straße, glaub mir. Jemand mit 4 Mio auf dem Konto ist sehr arm in Hollywood / Starnberg, weißt du was ich meine? Wenn du aber 4 Mio in einem kleinen oberfränkischen Dorf hast, bist du der König. Es kommt immer auf die Perspektive an.

Es ist halt ziemlich hart für alle ohne Erbe, die sich vergrößern wollen (oder müssen) und Neumieten akzeptieren müssen. Da bleibt nix mehr übrig. Ich meine, wenn du schon 2.000 Euro plus für eine Doppelhaushälfte zur Miete ausgeben musst, wie denkst du dann ans Bauen? Da schon nur drüber nachzudenken ist völlig realitätsfern.

Entweder man kann sich das locker leisten, oder man kämpft um jeden Euro. Ich würde den Kampf an deiner Stelle nicht antreten - den kannst du nicht gewinnen.

Wirtschaftswoche letztes Jahr:

„Aber selbst mit einem Einkommen in dieser Höhe kann man hier kaum Eigentum erwerben. Mit 100.000 Euro wird die Luft verflixt dünn. Bei Mitarbeitern im mittleren Management haben sie da schon ein Problem.“

Ausgaben und Einnahmen der Kandidaten passten nicht mehr zusammen, sagt auch Sabine Märten, die Kunden aus dem Finanz- und Immobiliensektor betreut. „Selbst Akademiker wie Bauingenieure und Asset-Manager auf Senior-Level mit einem Jahresbruttogehalt von 80.000 bis 100.000 Euro wohnen nicht mehr in der Stadt, sondern weit draußen. Manchmal sogar etwa 100 Kilometer weit weg. Denn dort sind Mieten und Wohneigentum für sie bezahlbar.“

Und du kommst mit 4.4k Haushaltsnetto 😉
H
HansDampf88
21.03.22 10:20
Myrna_Loy schrieb:

Ja, man musste schon gut verdienen, aber bis vor gut 10 Jahren hat man noch in vielen Gemeinden mit S-Bahn in der Nähe und im Norden bzw Nordosten für 500.000 - 600.000 bauen können. Wir hatten anfangs noch überlegt, zu bauen oder zu kaufen und da wären einige Gegenden in Frage gekommen, aber die Entfernung zur Arbeit wäre bei der einzukalkulierenden Stausitiuation und maroden S-Bahn zu weit gewesen. Wir hatten sogar ein konkretes Objekt angeboten bekommen, dass wir dann nicht genommen haben, da es uns damals als zu teuer für einen Ort erschien, den man sofort mit einem KZ assoziiert. Hätten wir die Wertsteigerung damals nur geahnt .... 😱

Also doch eher als "Gutverdiener" 🙂

Ich bin in der selben Situation, allerdings nicht im Ballungsgebiet, sondern auf dem Dorf. Auch hier sind die Preise mittlerweile unglaublich.
Vor drei Jahren hätte ich ein Haus kaufen können - ich hab es nicht getan, weil es uns zu teuer war für den entsprechenden, unsaniert Zustand.
Heute (noch immer unsaniert) geht das Ding locker für +50 % des damaligen Kaufpreises über den Tisch. Hinterher ist man immer schlauer ...

Zum konkreten Fall hier - ich glaube nicht, dass das überhaupt eine Bank finanziert.
Wir finanzieren 410k € (also knapp die Hälfte des hier genannten Kreditvolumens) mit 4.700 € Haushaltseinkommen und gehen da, meiner Meinung nach, schon ziemlich an die Grenze der Vernunft. Haltet die Augen offen nach Bestand etwas außerhalb oder sucht euch eine schicke, bezahlbare Mietwohnung - und ihr werdet sicherlich auch so glücklich. Ein eigenes Haus entscheidet nicht über das Lebensglück, das sollte man sich immer vor Augen halten 🙂
C
CC35BS38
21.03.22 12:59
Ihr sprengt selbst die Nettox110 Regel bei weitem. Das ist nicht darstellbar. Verstehe ich richtig, dass ihr nach Jahren des Wartens nur 10k Eigenkapital habt? Also quasi nichts?
finanziereneigentumunsaniert