ᐅ Nachbar möchte Abstandsflächenübernahme - Erfahrungen
Erstellt am: 16.03.22 11:41
M4rvin16.03.22 11:41
Hi, gerade war der Nachbar bei uns und hat uns um Zustimmung zur Abstandsflächenübernahme Art 6 Abs 2 BayBO gebeten.
Sie bauen eine Garage mit Hobbyräumen an die Grenze und anscheinend haben sie mit einer Bodenplatte geplant, aber wenn wir das nicht unterschreiben, müssten sie zwei Bodenplatten machen. So ganz genau habe ich jetzt nicht verstanden, um was es genau geht.
Anscheinend hätten wir den Nachteil, das wir an unsere Westseite nichts mehr an Nebengebäude anbauen könnten.
Erst wurden uns 3000€ angeboten und da wir es uns noch überlegen wollten werden uns jetzt 5000€ geboten, da sie bis 13 Uhr heute Bescheid wissen müssten.
Wie sind da eure Erfahrungen, was sagt ihr zu dem Ganzen?


Sie bauen eine Garage mit Hobbyräumen an die Grenze und anscheinend haben sie mit einer Bodenplatte geplant, aber wenn wir das nicht unterschreiben, müssten sie zwei Bodenplatten machen. So ganz genau habe ich jetzt nicht verstanden, um was es genau geht.
Anscheinend hätten wir den Nachteil, das wir an unsere Westseite nichts mehr an Nebengebäude anbauen könnten.
Erst wurden uns 3000€ angeboten und da wir es uns noch überlegen wollten werden uns jetzt 5000€ geboten, da sie bis 13 Uhr heute Bescheid wissen müssten.
Wie sind da eure Erfahrungen, was sagt ihr zu dem Ganzen?
haydee16.03.22 11:57
Ganz rotes Tuch bei mir. Ich würde es nicht machen.
Es mag jetzt nicht stören nur was ist in Zukunft?
Nur als Beispiel:
Mein Opa hatte sich Ende der 70er mit dem einen Nachbarn gestritten, da ist doch blos dein Misthaufen, stört doch nicht, auf der anderen Seite hatte dann in den 10er Jahren der Nachbar uns noch nicht mal gefragt und einfach einen Bauantrag eingereicht. Noch schön mit einer Grünanlage auf unserer Seite im Plan die es nicht gab.
Am Ende hätten wir eine Zigarettenschachtel hochkant bauen können oder mit viel Glück außerhalb der Baulinie teuer im Steilhang.
Und das bei 1200 qm Grundstück.
Es mag jetzt nicht stören nur was ist in Zukunft?
Nur als Beispiel:
Mein Opa hatte sich Ende der 70er mit dem einen Nachbarn gestritten, da ist doch blos dein Misthaufen, stört doch nicht, auf der anderen Seite hatte dann in den 10er Jahren der Nachbar uns noch nicht mal gefragt und einfach einen Bauantrag eingereicht. Noch schön mit einer Grünanlage auf unserer Seite im Plan die es nicht gab.
Am Ende hätten wir eine Zigarettenschachtel hochkant bauen können oder mit viel Glück außerhalb der Baulinie teuer im Steilhang.
Und das bei 1200 qm Grundstück.
Myrna_Loy16.03.22 12:03
Von mir auch ein klares nein. Es mindert auch den Wert Eures Grundstücks.
Sparfuchs7716.03.22 12:04
Wenn ich das richtig verstehe bedarf es deiner Zustimmung zu der Grenzbebauung. Das Gleiche gilt doch aber auch wenn du so ein Bauvorhaben hättest.
Wenn du jetzt also ablehnst, wird dein Nachbar später sicher das Gleiche machen und keiner kann bauen. Schwierig.
Wenn du jetzt also ablehnst, wird dein Nachbar später sicher das Gleiche machen und keiner kann bauen. Schwierig.
x0rzx0rz16.03.22 12:05
Ich würde mir erstmal erklären lassen, was der Grund für den "Überfall" bzw. dessen Dringlichkeit ist. ein paar Stunden vor Ablauf eines Termins mit Geld wedeln macht keinen sehr seriösen Eindruck.
Myrna_Loy16.03.22 12:06
Sparfuchs_:p schrieb:
Wenn ich das richtig verstehe bedarf es deiner Zustimmung zu der Grenzbebauung. Das Gleiche gilt doch aber auch wenn du so ein Bauvorhaben hättest.
Wenn du jetzt also ablehnst, wird dein Nachbar später sicher das Gleiche machen und keiner kann bauen. Schwierig.Dann hat man aber genug Luft und Licht zwischen den Häusern.