ᐅ Haus und Grundstück an Tochter verkaufen: Grunderwerbsteuer sparen?
Erstellt am: 15.12.21 17:28
Tassimat16.12.21 18:19
seref89 schrieb:
Das Haus wurde bereits an die Kinder vererbt!Das ist schlecht, damit stehen schon die falschen Leute im Grundseref89 schrieb:
Mutter, Tante, OnkelGibt es noch die Oma, die lebt? Dann könnte man erst an die Oma verkaufen und dann an euch. Das wäre jeweils in gerader Linie. Es fällt zwar zweimal der Notaran, aber keinmal die Grunderwerbsteuer, was günstigersein sollte.Ansonsten wird man jetzt immer zahlen müssen, da keine direkte Linie mehr besteht ("lebt").
Zubi12316.12.21 20:00
Tassimat schrieb:
Das ist schlecht, damit stehen schon die falschen Leute im GrundDas stimmt nicht unbedingt. So lange dem Grundbuchamt nicht mitgeteilt wurde, dass die Erben sich auseinandergesetzt haben, steht im
Grundbuch grundsätzlich „Erbengemeinschaft“. Diese Erbengemeinschaft kann grundsätzlich unbeschränkt lange im Grundbuch stehen bleiben. Und wenn man sich dann innerhalb der Erben (Mutter, Onkel, Tante) einig ist, dass Mutter Grundstück bekommt und Onkel + Tante etwas anderes (zB Geld) setzen sich die Erben entsprechend auseinander.
Im Anschluss verkauft dann Mutter an Tochter steuerfrei.
zizou8918.12.21 19:52
Der Ablauf (Erbgemeinschaft auslösen, Tante und Onkel auszahlen, Mutter bekommt Haus etc.) ist nun geregelt. Danke nochmal an alle!
Nun habe ich oft gelesen, dass man mit dem Eigenkapital zu mindestens die Kaufnebenkosten bezahlen soll. Diese sind bei uns natürlich nun sehr gering, da die Grunderwerbsteuer und die Maklergebühren entfallen. Wird sich das bei einer Baufinanzierung positiv auswirken?
Beispiel Kaufpreis: 300.000 €
Notar: 4.500 €
Grunderwerbsteuer NRW: 19.500 €
Maklerkosten: 10.000 €
Gelten die gesparten 29.500 € dann als Eigenkapital (immerhin ca. 10% des Gesamtpreises)? Heißt also, wenn wir dann noch 30.000 € einbringen, rechnet die Bank dann mit 20% Eigenkapital oder nur 10% eigenes Eigenkapital?
Ich hoffe, dass ihr die Frage versteht 😀
Nun habe ich oft gelesen, dass man mit dem Eigenkapital zu mindestens die Kaufnebenkosten bezahlen soll. Diese sind bei uns natürlich nun sehr gering, da die Grunderwerbsteuer und die Maklergebühren entfallen. Wird sich das bei einer Baufinanzierung positiv auswirken?
Beispiel Kaufpreis: 300.000 €
Notar: 4.500 €
Grunderwerbsteuer NRW: 19.500 €
Maklerkosten: 10.000 €
Gelten die gesparten 29.500 € dann als Eigenkapital (immerhin ca. 10% des Gesamtpreises)? Heißt also, wenn wir dann noch 30.000 € einbringen, rechnet die Bank dann mit 20% Eigenkapital oder nur 10% eigenes Eigenkapital?
Ich hoffe, dass ihr die Frage versteht 😀
barfly66618.12.21 20:41
Ich habe mal locker bei der aktuellen Marktlage 250T€ gespart. Habs der Bank mitgeteilt, die sollen mir meine Eigenkapital Quote neu berechnen …. die zahlen mir jetzt monatlich Zinsen ….
Ne im Ernst: die Finanzierungssumme wird geringer, das bare Eigenkapital bleibt gleich hoch. 30T€ Eigenkapital ist bei „nur“ 300T€ zu finanzierende Summe natürlich besser als 30T€ bei 3000T€. Die Kaufnebenkosten sind ja keine wertbestimmenden Faktoren, daher ist ja klar, das die Bank diese gerne komplett vom Eigenkapital erbracht haben mächte. Geht es mal schief mit der Finanzierung, will die Bank ja ohne Verlust raus kommen. Und wenn das Haus 300T€ wer ist, bekommt man ja nicht im Verkauf 300T€+Kaufnebenkosten, sondern die 300T€.
Ne im Ernst: die Finanzierungssumme wird geringer, das bare Eigenkapital bleibt gleich hoch. 30T€ Eigenkapital ist bei „nur“ 300T€ zu finanzierende Summe natürlich besser als 30T€ bei 3000T€. Die Kaufnebenkosten sind ja keine wertbestimmenden Faktoren, daher ist ja klar, das die Bank diese gerne komplett vom Eigenkapital erbracht haben mächte. Geht es mal schief mit der Finanzierung, will die Bank ja ohne Verlust raus kommen. Und wenn das Haus 300T€ wer ist, bekommt man ja nicht im Verkauf 300T€+Kaufnebenkosten, sondern die 300T€.
Tassimat18.12.21 23:15
seref89 schrieb:
Gelten die gesparten 29.500 € dann als Eigenkapital (immerhin ca. 10% des Gesamtpreises)? Heißt also, wenn wir dann noch 30.000 € einbringen, rechnet die Bank dann mit 20% Eigenkapital oder nur 10% eigenes Eigenkapital?Nein, es sind nur 10% Eigenkapital. Aber egal, denn:barfly666 schrieb:
Und wenn das Haus 300T€ wer ist, bekommt man ja nicht im Verkauf 300T€+Kaufnebenkosten, sondern die 300T€.Die Frage aller Fragen ist, für wieviel die Bank Haus und Grundstück bewertet, also jetzt und nach der Renovierung bzw. Sanierung.Ich glaube irgendwo hieß es, ihr kauf Haus und Grundstück für unter dem Bodenrichtwert. Da könnte schön Luft nach oben sein.
Ähnliche Themen