Hallo,
wir überlegen aktuell, ob wir uns eine Solaranlage anschaffen sollen. Ich habe schon mitbekommen, dass es hierzu verschiedene Meinungen gibt, aber ein individueller Faktor spielt ja auch noch rein.
Anscheinend rechnet es sich für uns nicht oder ich habe einen Denkfehler.
Für uns würde sich der Sachverhalt gerade wie folgt darstellen:
-Angebot Solaranlage 5kwp mit allem knapp 10k
-> 500€ jährliche Abschreibung
- Zinsen für 10k: 100€
---> 600€ Kosten/Jahr
Einnahmen:
Bei 5kwp ergeben sich anscheinend ca 4500kwh.
Aktuell verbrauchen wir 1500kwh jährlich, sind allerdings bisher auch noch nur zu zweit.
Ich spare also grob 800kwh x 0,3€ = 240€ für den Eigenbedarf und bekomme 3700kwh x 0,08€ = 300€ Einspeisevergütung.
Macht also 540€ auf der Einnahmenseite.
Schwer zu schätzen ist der Eigenverbrauchsanteil der über die Solaranlage gedeckt werden könnte. Wir sind tagsüber nicht zuhause und nutzen Geräte v.a. abends, weswegen ich 800 von 1500kwh eher schon optimistisch finde.
Wenn jetzt nicht alle Neubauten um uns herum solaranlagen hätten, würde ich nicht weiter überlegen, aber vielleicht stimmen meine Gedankengänge nicht?
Was sagen die Solaranlagenbefürworter?
Danke für eure Einschätzung!
wir überlegen aktuell, ob wir uns eine Solaranlage anschaffen sollen. Ich habe schon mitbekommen, dass es hierzu verschiedene Meinungen gibt, aber ein individueller Faktor spielt ja auch noch rein.
Anscheinend rechnet es sich für uns nicht oder ich habe einen Denkfehler.
Für uns würde sich der Sachverhalt gerade wie folgt darstellen:
-Angebot Solaranlage 5kwp mit allem knapp 10k
-> 500€ jährliche Abschreibung
- Zinsen für 10k: 100€
---> 600€ Kosten/Jahr
Einnahmen:
Bei 5kwp ergeben sich anscheinend ca 4500kwh.
Aktuell verbrauchen wir 1500kwh jährlich, sind allerdings bisher auch noch nur zu zweit.
Ich spare also grob 800kwh x 0,3€ = 240€ für den Eigenbedarf und bekomme 3700kwh x 0,08€ = 300€ Einspeisevergütung.
Macht also 540€ auf der Einnahmenseite.
Schwer zu schätzen ist der Eigenverbrauchsanteil der über die Solaranlage gedeckt werden könnte. Wir sind tagsüber nicht zuhause und nutzen Geräte v.a. abends, weswegen ich 800 von 1500kwh eher schon optimistisch finde.
Wenn jetzt nicht alle Neubauten um uns herum solaranlagen hätten, würde ich nicht weiter überlegen, aber vielleicht stimmen meine Gedankengänge nicht?
Was sagen die Solaranlagenbefürworter?
Danke für eure Einschätzung!
H
hampshire16.05.21 18:06dhd82 schrieb:
- Belege das Dach sinnVOLLdhd82 schrieb:
- Die Eigenverbrauchsquote ist kein Wert, der bei der Dimensionierung der Anlage relevant ist
- Die Autarkiequote (wenn nicht 100 % angedacht ist) ist kein Wert, der bei der Dimensionierung der Anlage relevant istWoran machst du fest was relevant ist? Nicht alle Menschen sind ausschließlich geldgesteuert.Mir beispielsweise sind bei einer Photovoltaikanlage noch weitere Aspekte wichtig:
- optische Gestaltung
- möglichst hohe Eigenversorgung - denn auch wenn ich an einen grünen anbieter bezahle - hier kommt der Strom aus Braunkohlekraftwerken. Was ich nicht aus dem Netz beziehe ist wirklich sauber.
hampshire schrieb:
Woran machst du fest was relevant ist? Nicht alle Menschen sind ausschließlich geldgesteuert.
Mir beispielsweise sind bei einer Photovoltaikanlage noch weitere Aspekte wichtig:
- optische Gestaltung
- möglichst hohe Eigenversorgung - denn auch wenn ich an einen grünen anbieter bezahle - hier kommt der Strom aus Braunkohlekraftwerken. Was ich nicht aus dem Netz beziehe ist wirklich sauber.
Daher ist für mich auch ein Batteriespeicher nicht nur ein Rechenexempel, sondern auch ein Mittel zur Zielerreichung möglichst viel des eigenen Strombedarfs selbst zu decken.Zur Speicherthematik habe ich bewusst nichts geschrieben, über Für und Wider wurde hier schon mehrfach diskutiert und man kommt auf keinen gemeinsamen Nenner.
Ich denke, für viele Anlagerbetreiber ist der ökologische und ökonomische Aspekt bei der Überlegung, eine Photovoltaikanlage zu installieren, relevant. Glücklicherweise schließen sich beide
Anforderungen bei einer Photovoltaikanlage nicht aus, im Gegenteil.
Wenn die drei genannten Punkte von oben nach unten gelesen werden, dann erkennt man die positive Wechselwirkung zwischen Ökologie und Ökonomie.
Um eine hohe Eigenverbrauchsquote zu erreichen, muss man eine möglichst kleine Anlage bauen.
Je größer die Anlage, desto weniger wirst Du von dem erzeugten Strom selbst verwerten können.
Das ist aber überhaupt nicht schlimm, denn andere können Deinen grünen Strom nutzen und das ist gut für die Umwelt.
Man will also nicht möglichst viel selbst verbrauchen, sondern möglichst wenig Strom vom Netz beziehen. Das ist ein fundamentaler Unterschied, denn um wenig Netzbezug zu erreichen, benötigt man eine möglichst große Anlage, die auch in mageren Zeiten noch eine verhältnismäßig große Strommenge erzeugt.
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