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ᐅ Sondertilgung im Darlehensvertrag - Erfahrungen zur Finanzierung


Erstellt am: 14.04.21 10:37

exto179116.04.21 12:49
Stefan001 schrieb:

Hast du das mal gerechnet? Bei deiner Variante sondertilgst du dann den Kredit mit der niedrigsten Zinslast zuerst. Und zahlst gleichzeitig hohe Zinsen auf den Kredit mit der langen Laufzeit. Dadurch erkaufst du dir auf dem Papier zwar eine lange Zinsbindung, die Restschuld nach X Jahren sinkt aber in Summe meistens kaum.

Habe leider keine aktuelle Excel-Tabelle mehr, bei uns hatte sich das in den meisten Fällen nicht gerechnet. Insb. da die Restschuld dann selbst beim Ablauf der langen Zinsbindung nicht nennenswert niedriger ausfiel. Da muss man wirklich genau hinschauen welche Angenommenen Zinssteigerungen dann zu einem besseren/schlechteren Ergebnis führen.
Da liegt man vom menschlichen Bauchgefühl leider sehr häufig sehr weit daneben, da wir exponentielle Berechnungen einfach nicht korrekt einschätzen.

Klar, der Sinn von diesem Vorhaben ist auch nicht, dass ich den höchsten Zinssatz am schnellsten tilge sondern schnell einen Kredit komplett ablösen kann um die Darlehenssumme enorm schnell zu minimieren und nach 10 Jahren ein enormer Batzen an monatlicher Tilgungssumme entfällt.

Bei den Zinsunterschieden von 0,2% ist die Zinslast extrem niedrig, so dass mein Risiko nach 10 Jahren deutlich mehr Zinsen zu bezahlen meiner Meinung nach viel höher ist. Da sprechen wir dann eventuell nicht von 0,2% sonder von bspw. 3%. Wenn ich dann noch bspw. eine Restsumme von 40.000€ übrig habe (anstatt 0,00€ wenn ich direkt schnell sondertilge) und darauf 3% Zinsen bezahle wirkt sich das dann halt extrem stark aus.

Klar, letztlich lass ich denn den 0,2% höheren Zins laufen, tilge dort am wenigstens und bezahle am längsten die Zinsen - dafür habe ich ja dann aber auch eine Zinsbindung von ü20 Jahren abgeschlossen, dass ich dann genau eben diesen Zins mir sichere und das Darlehen langfristig halten kann mit diesem Zins! Ich bezweifle dass ich einen Kredit für 500k nach 15-20 Jahren komplett ablösen kann ehrlich gesagt 😀

Die Unterschiede in der aktuellen Phase sind so unwesentlich, dass meiner Meinung nach eine Risikoabwägung bzw. eine niedrigere Tilgungssumme deutlich wichtiger ist und (sollte der Zinssatz in 10 Jahren etwas höher sein) auch deutlich wirtschaftlicher ist.


Letztendlich spreche ich hier auch von einer korrekten Risikoabwägung/Freiheiten durch niedrige Summen mit evtl. Kindern etc. die du nicht erreichst, wenn du bspw. beide Kredite mit der selben Tilgungsquote abbezahlst oder gar den langfristig gebundenen Zinssatz zuerst schneller abbezahlst.
Hausbauer202116.04.21 13:28
motorradsilke schrieb:

Den Kfw-Anteil macht ja die Bank mit, die den Rest finanziert. Auch, wenn du mit Kfw-Anteil finanzierst, steht nur die eine Bank im Grundbuch. So ist es zumindest bei uns jetzt. Kfw ist auf jeden Fall interessant, wenn man die Förderung mitnehmen kann.
Ok das wusste ich nicht, aber dann hast du noch den Nachteil der Sondertilgung die du dort nicht leisten kannst. Und bei der neuen BEG gibt es die Zuschuss Variante so dass du den KFW Kredit nicht nutzen musst.
blubbernase20.04.21 17:49
Warum überhaupt sondertilgen? Wir tilgen 2% und legen die Differenz zu einer 3,2% Tilgung in den vanguard FTSE Allworld ETF an und tilgen dann end fällig. Auf 0,79% Zinsen rechnet sich das doch null.
Stefan00120.04.21 20:40
blubbernase schrieb:

Warum überhaupt sondertilgen? Wir tilgen 2% und legen die Differenz zu einer 3,2% Tilgung in den vanguard FTSE Allworld ETF an und tilgen dann end fällig. Auf 0,79% Zinsen rechnet sich das doch null.
Ich überweise mein Geld jeden Monat an so einen Afrikanischen König. Da bekomme 20% p.A. Damit tilge ich dann Endfällig. In ETF investieren lohnt sich dagegen null.

Schon klar was du meinst, aber zwischen Sondertilgen und in Aktien investieren liegt soweit ich weiß der ein oder andere Sprung in der Risikoklasse.
blubbernase20.04.21 21:04
Stefan001 schrieb:

Ich überweise mein Geld jeden Monat an so einen Afrikanischen König. Da bekomme 20% p.A. Damit tilge ich dann Endfällig. In ETF investieren lohnt sich dagegen null.

Schon klar was du meinst, aber zwischen Sondertilgen und in Aktien investieren liegt soweit ich weiß der ein oder andere Sprung in der Risikoklasse.
Ich denke, du bist dann etwas outdated in deinem Wissen. Aber erstmal die Stammtischparolen rausholen - keine Wunder, dass es in Deutschland keine Aktienkultur gibt. Hier mal ein paar Zahlen.


Wärmekarte der jährlichen Prozentwerte 1994–2018; Grün positiv, Rot negativ



Hier ist das Reditedreick des FTSE AllWorld in den letzten 25 Jahren - Ohne die ca. 2% Dividenden p.a., die der Ausschüttet. Zeig mir einen 15 Jahreszeitraum in dem du Geld verloren hättest wenn man stur seinen Sparplan ausführt. Also bitte - Einzelaktien oder spezialisierte Fonds oder so sind sicher ein anderes Risiko. Ein Indexfond der mehr oder weniger die Weltwirtschaftabbildet ist halt echt mal ein no-brainer. Gibt natürlich keine Überrendite, aber mehr als 0,79% bekomme ich alle mal auf einem 10-20 Jährigen anlangehorizont.

Plus ich behalte meine Liqudität bei mir.

Such auch gern mal bei google nach dem MSCI World Renditedreieck
Stefan00120.04.21 21:17
blubbernase schrieb:

Ich denke, du bist dann etwas outdated in deinem Wissen. Aber erstmal die Stammtischparolen rausholen - keine Wunder, dass es in Deutschland keine Aktienkultur gibt. Hier mal ein paar Zahlen.
Jetzt fühle ich mich doch etwas angegriffen. Erst einmal vorweg: Ich bin vom Vorgehen voll bei dir. Ich werde auch auf Sondertilgung bis zur Ablöse meines KfW Kredites verzichten und Geld in ETF anlegen bis dahin.

Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Sondertilgung direkt und risikofrei die Rendite erzielt, während die Investition nun einmal prinzipiell eine hohe Risikoklasse besitzen. Eine Tabelle über die Rendite der vergangenen Jahre ändert nichts daran.
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