Hallo Zusammen,
wir kaufen uns grade ein Haus und jetzt war etwas sehr komisches passiert und ich bin nicht sicher ob und wenn ja was ich tun sollte.
Kurz zum Hintergrund, nach langer langer suche und unzähligen Besichtigungen haben wir es geschaft ein Haus zu bekommen.
Die Besichtigung musste ganz kurzfristig erfolgen, es war auch keine zeit, dass mein Partner teilnehmen kann. (klugerweise habe ich alles gefilmt)
Mein Partner hat das Haus nie von Innen gesehen, war aber aufgrund der Videos und Location trotzdem überzeugt und wir haben den Kaufvertrag unterschrieben.
Nun zur Situation:
Den Makler haben wir (fast) zum ersten mal bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags gesehen, ansonsten gab es nur ein paar Telefonate, wo er die Finanzierungsbestätigung haben wollte und uns den Notartermin mitteilte.
Aller anderer Kontakt und auch die Besichtigung erfolgte mit der Nachbarin, die eine Freundin des Eigentümers ist.
kurz vor dem Notartermin wollte sich der Makler nochmal treffen, dort bot er mir an, dass ich die 20.000€ Maklerprovision nach dem Notartermin gleich Cash bezahlen könnte, die Steuer könnten wir uns ja sparen, das wären immerhin fast 3000€.
(Ich muss zugeben ich dachte in dem Moment, er meinte wir könnten die 3% sparen, ich sagte auch, na soviel dürfte es eigentlich nicht sein)
Daher habe ich das Angebot abgelehnt, was ihm sichtlich nicht so super gefiel...
Im nachhinein habe ich das jemand anderem Erzählt und dann auch selbst gemerkt, dass er eigentlich gesagt hat schwarz, komplette ohne 16% oder 19%.
Ein nachrechnen hat das auch bestätigt, wir hätten dann ca. 17.000€ bezahlt.
Trodzdem war ich froh abgelehnt zu haben, da wir die Provision mit finanzieren und dann auch keinen Nachweis gehabt hätten gezahlt zu haben.
Jetzt kommt aber der witzige teil.
Wir erhielten jetzt eine Rechnung über die 20.000 den vollen Betrag und auf der Rechnung steht, dass aufgrund der Kleinunternehmerregelung keine Steuer fällig wird.
Das verwirrt mich nun sehr. Wenn er keine Steuer abführen muss, wie konnte er uns dann vorher das Angebot machen.
Das Unternehmen macht auch einen großen eindruck, bietet sehr viele Dienstleistungen an, laut Webseite seit 20 Jahren. (rein theoretisch ist es natürlich trotzdem möglich, dass er Kleinunternehmer ist)
Ich versteh das alles nicht.
Gleichzeitig ist er aber auch wohl ein sehr guter Freund des Eigentümers, den wollen wir natürlich nicht verärgern, weil wir das Haus noch nicht übergeben bekommen haben.
Das Zahlungsziel der Rechnung ist übermorgen.
Ich bitte um Ratschläge.
Lg
wir kaufen uns grade ein Haus und jetzt war etwas sehr komisches passiert und ich bin nicht sicher ob und wenn ja was ich tun sollte.
Kurz zum Hintergrund, nach langer langer suche und unzähligen Besichtigungen haben wir es geschaft ein Haus zu bekommen.
Die Besichtigung musste ganz kurzfristig erfolgen, es war auch keine zeit, dass mein Partner teilnehmen kann. (klugerweise habe ich alles gefilmt)
Mein Partner hat das Haus nie von Innen gesehen, war aber aufgrund der Videos und Location trotzdem überzeugt und wir haben den Kaufvertrag unterschrieben.
Nun zur Situation:
Den Makler haben wir (fast) zum ersten mal bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags gesehen, ansonsten gab es nur ein paar Telefonate, wo er die Finanzierungsbestätigung haben wollte und uns den Notartermin mitteilte.
Aller anderer Kontakt und auch die Besichtigung erfolgte mit der Nachbarin, die eine Freundin des Eigentümers ist.
kurz vor dem Notartermin wollte sich der Makler nochmal treffen, dort bot er mir an, dass ich die 20.000€ Maklerprovision nach dem Notartermin gleich Cash bezahlen könnte, die Steuer könnten wir uns ja sparen, das wären immerhin fast 3000€.
(Ich muss zugeben ich dachte in dem Moment, er meinte wir könnten die 3% sparen, ich sagte auch, na soviel dürfte es eigentlich nicht sein)
Daher habe ich das Angebot abgelehnt, was ihm sichtlich nicht so super gefiel...
Im nachhinein habe ich das jemand anderem Erzählt und dann auch selbst gemerkt, dass er eigentlich gesagt hat schwarz, komplette ohne 16% oder 19%.
Ein nachrechnen hat das auch bestätigt, wir hätten dann ca. 17.000€ bezahlt.
Trodzdem war ich froh abgelehnt zu haben, da wir die Provision mit finanzieren und dann auch keinen Nachweis gehabt hätten gezahlt zu haben.
Jetzt kommt aber der witzige teil.
Wir erhielten jetzt eine Rechnung über die 20.000 den vollen Betrag und auf der Rechnung steht, dass aufgrund der Kleinunternehmerregelung keine Steuer fällig wird.
Das verwirrt mich nun sehr. Wenn er keine Steuer abführen muss, wie konnte er uns dann vorher das Angebot machen.
Das Unternehmen macht auch einen großen eindruck, bietet sehr viele Dienstleistungen an, laut Webseite seit 20 Jahren. (rein theoretisch ist es natürlich trotzdem möglich, dass er Kleinunternehmer ist)
Ich versteh das alles nicht.
Gleichzeitig ist er aber auch wohl ein sehr guter Freund des Eigentümers, den wollen wir natürlich nicht verärgern, weil wir das Haus noch nicht übergeben bekommen haben.
Das Zahlungsziel der Rechnung ist übermorgen.
Ich bitte um Ratschläge.
Lg
Laut Aussage eines Freundes, der Jahrelang in der Gastro selbständig war, ist das bei den neuen Kassensystemen (bzw. eigentlich die Vorschriften dafür) schon nicht mehr möglich zu schummeln - zumindest ohne Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aber die betreffenden Gastronomen geben dann die Umsätze einfach gar nicht in die Kasse ein.
Geht halt nur bei Barzahlung.
Wir haben einen "Lieblings"-Asiaten (sehr authentische Szechuan Küche) so ne Art Wette. Immer beim bezahlen gucken wir ob er die Rechnung "abschließt" oder eben abbricht. Bei Barzahlung ist es sogar fast jedes Mal so, dass er zwar in den Tisch guckt um den Betrag zusammen zu rechnen, das Rückgeld, wenn er nicht schnell genug im Kopf ist, aber immer auf dem Taschenrechner ausrechnet und dann abbricht -> Kein verbuchter Umsatz in der Kasse.
Bei EC-Kartenzahlung macht er das nie.
Geht halt nur bei Barzahlung.
Wir haben einen "Lieblings"-Asiaten (sehr authentische Szechuan Küche) so ne Art Wette. Immer beim bezahlen gucken wir ob er die Rechnung "abschließt" oder eben abbricht. Bei Barzahlung ist es sogar fast jedes Mal so, dass er zwar in den Tisch guckt um den Betrag zusammen zu rechnen, das Rückgeld, wenn er nicht schnell genug im Kopf ist, aber immer auf dem Taschenrechner ausrechnet und dann abbricht -> Kein verbuchter Umsatz in der Kasse.
Bei EC-Kartenzahlung macht er das nie.
Snowy36 schrieb:
Ich bezweifle
Dass jemand mitbekommt obs nun 10 verkaufte Häuser sind oder 15 ....Die "schwarzen" fünf Objekte betreffend muß er dann aber alle Kommunikation separat abwickeln, sonst hinterläßt er doch Spuren.Tolentino schrieb:
Wir haben einen "Lieblings"-Asiaten (sehr authentische Szechuan Küche) so ne Art Wette. Immer beim bezahlen gucken wir ob er die Rechnung "abschließt" oder eben abbricht. [...] Bei EC-Kartenzahlung macht er das nie.Immerhin ist seine Vorgehensweise ein Hinweis, daß er sein Geschäft nicht geldwäscheoptimiert betreibt ;-)https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
HilfeHilfe schrieb:
nauso die ganzen Gastroleute. Die lachen sich schlapp. Kriegen 75 % von Mutti , schickenwenn Sie die mal gleich kriegen würden.Mutti beschert uns noch ganz andere Probleme...
K
knalltüte08.01.21 17:16Olli-Ka schrieb:
wenn Sie die mal gleich kriegen würden.
Mutti beschert uns noch ganz andere Probleme...Kann ich genau sagen. Die bis Ende November! zugesagte Abschlagszahlung (50% der Hilfe) kam nach K(r)ampf mit dem Steuerberater ungefähr Mitte Dezember an. Rest ist evtl. bereits da, das habe ich noch nicht mitbekommen. Die Dezemberhilfe kann man ja bereits beantragen - lol. Das wird ähnlich laufen. Zudem gibt es nicht 75% (das steht nur so da als Marketing Gag) sondern in dem Fall den ich pers. kenne (Ex-Frau) irgendwas um knapp 70%. Ist nicht Gastro (aber auch 100% zwangsweise geschlossen), also weiterhin alle Fixkosten (Miete etc.). Der vorher selbst verdiente "Lohn" interessiert nicht.Einer meiner Kunden (Hotel + Gastronomie, 1A Lage in MS) rechnen mit der Hilfe gegen Februar. Versteuerbar komplett in 2020 (warum?). Auch das bringt wohl Probleme. Das ist übringes ein Top Hotel, immer ausgebucht. Die jammern auch nicht (mir gegenüber), aber "zwischen den Zeilen" höre ich zumindest echte Probleme heraus.
11ant schrieb:
Die "schwarzen" fünf Objekte betreffend muß er dann aber alle Kommunikation separat abwickeln, sonst hinterläßt er doch Spuren.
Ja gut dann müsste ihm aber doch erst mal einer drauf kommen und wer sollte das sein ?
Und wenn’s nicht im notarvertrag steht kann er immer noch behaupten er hätte das betreffende Haus letztendlich ja gar nicht vermittelt .