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ᐅ Angst vor Bau-Kredit - Im Extremfall doch aber kein Problem, oder?


Erstellt am: 31.12.20 10:39

C
Crony2306
31.12.20 10:39
Hallo Zusammen,
wir planen gerade ein Bauvorhaben und die Kreditsumme macht mir ganz schön Bauchschmerzen. Ich will gar nicht auf die übliche Frage eingehen, ob man sich das leisten kann. Meine Überlegung ist vielmehr, was passiert im Ernstfall, wenn man sich die Rate irgendwann nicht mehr leisten kann. Aktuell passt das, doch wer weiß, was die Zukunft bringt.
Hierzu ein Beispiel: Baukosten insgesamt 600.000, Eigenkapital 200.000, Kredit 400.000

Wenn ich nach zwei Jahren zum Verkauf gezwungen bin, und das Haus für 600.000 wieder verkaufen kann, dann löse ich den Kredit ab und habe auch einen großen Teil des Eigenkapital wieder raus, stehe also nicht völlig mittellos da. Oder sehe ich das falsch? Klar, einmalige Kosten wie Makler und Grunderwerbsteuer sind versenkt. Doch sofern die Immobilienpreise stabil bleiben, muss ich den Kredit doch nicht fürchten oder seht ihr das anders?
J
Joedreck
31.12.20 10:53
Genauso ist es richtig. Selbst wenn der Markt einbricht, wirst du die Schulden los sein. Das ist ja der Unterschied zu Konsumkrediten, es steht der Wert des Hauses den Schulden gegenüber. Eine hohe Eigenkapital Quote reduziert das Risiko für die Bank und für dich.
Wichtig ist, sofern der Kredit wirklich nicht mehr bedient werden kann, mit der Bank zu sprechen und den Verkauf anzustreben. Evtl sogar über die Bank. Eine Zwangsversteigerung ist immer die schlechteste Wahl.
Noch vorteilhafter ist es dann, wenn man so die 6 Fachen Monatskosten auf dem Konto liegen hat. Damit kann man sich Zeit bis zum Verkauf erkaufen.
H
HilfeHilfe
31.12.20 16:38
Du musst bei Verkauf auch mit vorfälligkeitsentschädigung durch vorzeitige Ablöse des Kredits rechnen . Wenn ihr in eine extreme Situation kommt immer rechtzeitig mit der Bank reden . Es ist ein Märchen das eine Bank sich freut Immobilien zu verwerten
N
nordanney
31.12.20 16:58
Crony2306 schrieb:

Meine Überlegung ist vielmehr, was passiert im Ernstfall, wenn man sich die Rate irgendwann nicht mehr leisten kann. Aktuell passt das, doch wer weiß, was die Zukunft bringt.
Dann ist das Haus dein geringstes Problem. Im Normalfall hast du dann ein ebenso großes Problem in der Mietwohnung.

Außer, du rechnest es schon von Beginn an so eng, dass es eigentlich nicht klappen kann. Du aber trotzdem das Haus haben willst.
J
Jean-Marc
31.12.20 17:19
HilfeHilfe schrieb:

Du musst bei Verkauf auch mit vorfälligkeitsentschädigung durch vorzeitige Ablöse des Kredits rechnen . Wenn ihr in eine extreme Situation kommt immer rechtzeitig mit der Bank reden . Es ist ein Märchen das eine Bank sich freut Immobilien zu verwerten

Sofern die Bank selbst Immobilien vermittelt, kann man sich mit ihr (unter der Hand) darauf verständigen, dass sie den Maklerauftrag bekommt und die eingenommene Courtage zumindest teilweise auf die Vorfälligkeitsentschädigung angerechnet wird.
T
Tassimat
31.12.20 17:55
Müsste man erstmal überlegen, welches Ereignis denn eintreten könnte, dass bereits nach zwei Jahren ein Verkauf erfolgen muss.

Gesundheid und Tod kann man absichern.
Arbeitslosigkeit wäre blöd, aber einen neuen Job findet man schon. Es geht ja auch nicht um unendlich hohe Summen, sondern um ein sehr normales Einfamilienhaus und einen "geringen" bis mittelhohen Kredit. Da würde ich mir persönlich Null Sorgen machen.

Tjoa, bleibt eigentlich als größtes Risiko Trennung, Scheidung und Unterhalt. Ein Klassiker, der bei normalen Gehältern immer im Verkaufdes Hauses enden sollte. Sollte das schon in zwei Jahren realistisch erscheinen, dann besser keine gemeinsame Immobilie. Ich gehe mal nicht davon aus.

Aber egal was passiert, soviel Eigenkapital wie da drin steckt bleiben keine Schulden übrig. Mit Kaufnebenkosten, Vorfälligkeitsentscheidung, vielleicht sogar einem Wertverlust des Grundstückes, wenn es richtig blöd läuft kann man schon rechnen, dass 100.000€ weg sind. Dafür habt ihr aber dann auch zwei Jahre gut gewohnt. Mit Wersteigerung gibt es vielleicht sogar noch mehr raus, und wird erst in 10 Jahren verkauft gibts auch keine Vorfälligkeitsentschädigung.

Summa summarum: Schlafe ganz beruhigt 🙂
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